Pathologietage 2014 in Berlin

17. April 2014

Am vergangenen Wochenende war Berlin wieder das "Zentrum der deutschen Pathologie". Der Bundesverband deutscher Pathologen und der DVTA luden zum zweiten gemeinsamen Kongress. Sehen Sie hier den Bericht darüber:

 
 

Münchener Nomenklatur III - überarbeitete Klassifizierung

12. April 2014

Quelle: aerzteblatt.online, 11. April 2014

Überarbeitete Klassifizierung vereinfacht den Austausch zytologischer Befunde und präzisiert ihre statistische Erfassung – auch international.

Das unter dem Namen Münchner Nomenklatur II seit 1990 für die gynäkologische Zytodiagnostik gebräuchliche Schema einer einheitlichen Befundwiedergabe wurde wegen neuer Erkenntnisse in der Tumorbiologie des Zervixkarzinoms, wegen des gestiegenen Anspruch an die Sensitivität sowie im Hinblick auf eine verbesserte statistische Auswertung und internationale Übersetzbarkeit in wesentlichen Punkten aktualisiert. Unter dem Dach der Koordinationskonferenz Zytologie (KoKoZyt), in der seit 2005 die an der zytologischen Diagnostik beteiligten Fachgesellschaften und Berufsverbände kooperieren, wurde die Münchner Nomenklatur III gemeinsam erarbeitet. Sie wird ab 1. Juli die Münchner Nomenklatur II ablösen und ab 1. Januar  2015 Grundlage für die Jahresstatistik sein.

Die Münchner Nomenklatur III weist im Wesentlichen folgende Änderungen auf:

  • Befunde der Gruppe I bedürfen für die Zervixkarzinom-Vorsorge auf Grund des zytologischen Bildes allein keiner Kontrollen außerhalb des regulären Vorsorgeintervalls.
  • Die bewährte Gruppeneinteilung der Münchner Nomenklatur II bleibt zwar erhalten, wird jedoch durch Suffixe zur getrennten Erfassung leichter und mäßiger Dysplasien sowie zur Unterscheidung zwischen Neoplasien des Platten- und Drüsenepithels ergänzt.
  • Die Neudefinition und korrekte Anwendung der Gruppe II leistet einen Beitrag zur Steigerung der Sensitivität zytomorphologischer Befunde ohne Minderung der Spezifität.
  • Die zytologischen Befundkriterien für den Einsatz der Differenzialkolposkopie und die Korrelation mit histologischen Befundergebnissen werden verbessert.
  • Die Münchner Nomenklatur III ist in international gebräuchliche zytologische Befundkategorien, insbesondere auch in das aktuelle Bethesda-System, direkt übersetzbar.

Hier halten wir die Tabelle der Münchener Nomenklatur für Sie zum Download bereit

   

IQWIG veröffentlicht Vorbericht zu Biomarkern bei Mamma-CA

11. April 2014

Quelle: IQWIG online

Keine geeigneten Studien zu uPA und PAI-1 bei mittlerem Rückfallrisiko

Welchen Stellenwert die Konzentration der Biomarker uPA und PAI-1 bei Brustkrebs-Patientinnen mit mittlerem Rückfallrisiko haben kann, um sich nach der Operation für oder gegen eine ergänzende Chemotherapie zu entscheiden, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 28. März 2014 veröffentlicht.

Demnach ist es mangels geeigneter Studien nicht möglich, belastbare Schlussfolgerungen zum patientenrelevanten Nutzen eines entsprechenden Tests zu ziehen. Bis zum 29. April 2014 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Wir leiten Sie mit diesem Link direkt zur Pressemitteilung des IQWIG

   

3 neue Job-Angebote in der Pathologie

09. April 2014

Prüfen Sie die drei neuen Stellenangebote im Karrierebereich unseres Portals. Ist etwas für Sie dabei?

   

Mehr Erkenntnisse aus Gewebeproben gewinnen

08. April 2014

Quelle: Juraforum online, 08. April 2014

Forscherteam zeigt Vorteile der HOPE-Fixierung auf

Eine neue Methode, Patientengewebe für Untersuchungen aufzubereiten, könnte bald zum Standard werden. Das empfehlen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des Forschungszentrums Borstel in ihrer aktuellen Veröffentlichung im Journal of Proteome Research. Sie haben herausgefunden, dass durch die sogenannte HOPE-Methode Gewebeproben so aufbereitet werden können, dass sie die Bedürfnisse der klinischen Histologie erfüllen und trotzdem später durch moderne Methoden der Proteomik, die die Gesamtheit aller Proteine untersucht, charakterisiert werden können.

Dies gelingt, da die Struktur des Gewebes so „fixiert“ wird, dass die Eiweißmoleküle für die systematische Analyse zugänglich bleiben. So erfüllt die Technik die heutigen Anforderungen an die personalisierte Medizin und eröffnet neue Möglichkeiten in der Erforschung von Krankheiten und ihren Therapien.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf juraforum.online

   

CST führt wichtigen PD-L1-Antikörper ein

07. April 2014

Quelle: wallstreet-online.de, 06. April 2014

Cell Signaling Technology, Inc. (CST) mit Sitz in Danvers im US-Bundesstaat Massachusetts gab heute die Einführung eines hochspezifischen monoklonalen PD-L1-Kaninchen-Antikörpers (mAk) bekannt. Jüngsten Forschungsberichten zufolge findet sich an der Oberfläche von Tumorzellen eine Hochregulierung von PD-L1. Damit ist dieses Protein einer der Faktoren, mit derer Hilfe Tumoren der Kontrolle des Immunsystems entgehen können. Der PD-L1-Kaninchen-mAk ist ein wichtiger Neuzugang im Arsenal der Wissenschaftler, die sich mit Tumorimmunologie und möglichen Ansätzen für die Immuntherapie bei Melanom, Lungen-, Eierstock-, Nieren-, Prostatakrebs und anderen Krebsformen befassen. Die Einsatzmöglichkeit von Antikörpern gegen PD-L1 als Biotherapeutika bei Krebs wird zurzeit von klinischen Forschern untersucht.

Lesen Sie hier mehr zu den Anwendungen für PD-L1-Antikörper auf wallstreet-online

   

Forscher helfen bei der Tumorerkennung

04. April 2014

Quelle: Oberhessische Presse, 4. April 2014

Zur 22. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der dermatologischen Histologie werden von Freitag bis Sonntag im Uni-Hörsaalgebäude der Hautklinik in Marburg 250 Teilnehmer aus Deutschland und ganz Europa erwartet.

Bei der Marburger Tagung wird vor allem über neue Methoden, darunter auch molekulardiagnostische Verfahren, diskutiert, die seit einigen Jahren verstärkt auch im Kliniksalltag eingesetzt werden. Mit der Hilfe der neuen Methoden können spezifische Eigenschaften der Tumore genauer bestimmt und beispielsweise genetische Veränderungen identifiziert werden.

Im Zuge einer „personalisierten Medizin“ ist es dabei das Ziel der Mediziner, individuelle Tumorprofile und möglichst auch individuelle Behandlungsvorschläge für jeden Patienten zu erstellen, betont Dr. Hannelore Mittag, ebenfalls Oberärztin in der Uni-Hautklinik und Co-Organisatorin des Kongresses.

   

IMP deckt grundlegende Mechanismen der Hormonwirkung auf

01. April 2014

Quelle: juraforum.de, 28.März 2014


2014 imp ecdysone dTausende regulatorische Abschnitte auf der DNA legen fest, welche Erbinformation in einer Zelle abgelesen wird und welche nicht. Alexander Stark vom IMP in Wien analysierte mit seinem Team die Aktivitätsänderungen solcher Kontroll-Regionen, die durch Behandlung mit einem Hormon hervorgerufen werden. Er konnte zeigen, dass ein und dasselbe Hormon in unterschiedlichen Zelltypen verschiedene Regulatoren bedienen kann. Entscheidend sind dabei die jeweiligen Bindungspartner des Hormons. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Advance Online Ausgabe von Molecular Cell nachzulesen.

Bereits 2013 gelang es Stark mit „STARR-Seq“, einer von ihm am IMP entwickelten Methode, sogenannte „Enhancer“ (Verstärker) in der DNA aufzuspüren und deren Aktivität im gesamten Genom zu messen. An diese Arbeit knüpfte der Forscher nun mit seinem Team an. „Uns hat schon in früheren Arbeiten die Frage interessiert, wie eine bestimmte DNA-Sequenz aussehen muss, um als Schalter fungieren zu können“ erklärt Stark. „Jetzt wollten wir noch mehr ins Detail gehen und zeigen, daß wir mit STARR-Seq auch hormonabhängige Regulatoren erkennen und messen können.“

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel...

   

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