Kassen zahlen erstmalig Genexpressionstest bei Brustkrebs

26. August 2016

Quelle: BDP Pressemitteilung, 25. August 2016

In der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) können nun auch gesetzlich versicherte Patientinnen mit den bereits seit Jahren verfügbaren molekular-pathologischen Genexpressionstests zur Therapieentscheidung versorgt werden. Sie erlauben einen gezielteren Einsatz der Chemotherapie, da viele Patientinnen aufgrund ihrer guten Prognose auf die belastende Chemotherapie verzichten können. Bisher war dies primär ein Privileg privat versicherter Patientinnen. Die neue ASV-Richtlinie ist damit ein guter Schritt in Richtung Versorgungsgerechtigkeit.

Die Pressemitteilung des BDP erhalten Sie hier zum Download

 

16.Bundeskongress Pathologie in Berlin

24. August 2016

Quelle: BDP online , 24. August 2016

Der BDP veröffentlicht das digitale Programm zum 16. Bundeskongress Pathologie vom 7.-9. Oktober 2016. Sein Leitmotiv ist „Zentrum – Versorgung“. Wir halten für Sie die digitale Version des Programms und des Anmeldeformulars zum Download bereit.

Hier geht es zum Programm des 16. Bundeskongresses Pathologie

Hier finden Sie das Anmeldeformular

   

Schilddrüsen-CA: IARC warnt vor Überdiagnose

19. August 2016

Quelle: aerzteblatt online, 19. August 2016

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Die Einführung von Ultraschall und anderen bildgebenden Verfahren hat in den letzten Jahren in mehreren Ländern zu einem deutlichen Anstieg der Diagnosen von Schilddrüsenkrebs geführt, die nach einer Analyse der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) im New England Journal of Medicine zu einer erheblichen Übertherapie von indolenten Tumoren geführt hat.

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ASV-Richtlinie zu gynäkologischen Tumoren in Kraft

19. August 2016

Quelle: BDP online, 19. August 2016

Die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) zu den gynäkologischen Tumoren ist am 10. August 2016 in Kraft getreten. Darin sind mit der Ausweitung der Indikation und der Aufnahme des Genexpressionstest als Kassenleistung wesentliche Elemente enthalten. In dieser Richtlinie ist die "schwere Verlaufsform" onkologischer Erkrankungen durch "besondere Verlaufsformen" ersetzt worden. Somit sind mit der Ausweitung der Indikation viel mehr Mammakarzinome in der ASV behandelbar.  

Hier halten wir für Sie die KBV -Information zur ASV zum Download bereit.

   

Neuer Biomarker für Krebsimmuntherapie

13. August 2016

Quelle: dkfz online im August 2016

Der Ligand PD-L1 gehört zu den wichtigsten Zielstrukturen der Krebsimmuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben nun gezeigt, dass sich verschiedene Krebsarten in der Anzahl der PD-L1-Genkopien unterscheiden. Genetische Analysen des PD-L1-Gens könnten somit möglicherweise künftig helfen, vorherzusagen, welche Patienten von Checkpoint-Inhibitoren profitieren. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten und Kliniken in Deutschland.

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NSCLC: Nivolumab als Monotherapie in Erstlinientherapie ohne Vorteile

10. August 2016

Quelle: aerzteblatt online, 9.August 2016

Der im letzten Jahr eingeführte Checkpoint-Inhibitor Nivolumab, der heute zur Behandlung von drei Krebserkrankungen zugelassen ist, ist in einer Phase 3-Studie erstmals an seine Grenzen gestoßen. In der Monotherapie konnte das Antikörper­präparat, das eine Bremse im Immunsystem löst, das progressionsfreie Überleben von Patienten mit neu diagnostiziertem nicht kleinzelligen Plattenepithelkarzinom der Lunge (NSCLC) nicht verlängern. Die Ergebnisse einer Parallelstudie, in der Nivolumab die Wirkung einer Chemotherapie verstärken soll, liegen noch nicht vor.

Nivolumab wurde im letzten Jahr in Europa zugelassen. Zu den Indikationen zählen neben dem malignen Melanom (in der Ersttherapie) auch das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom und das NSCLC. Bei diesen beiden Tumoren darf Nivolumab vorerst nur in der Zweitlinienbehandlung nach Versagen anderer Therapien eingesetzt werden.

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Sarkome: Studie findet häufig genetische Ursachen

08. August 2016

Quelle: aerzteblatt online, 7. August 2016

Sarkome, also Krebserkrankungen, die von Weichteilgewebe (Bindegewebe, Muskelgewebe, Fettgewebe) oder vom Knochen ausgehen, haben häufig genetische Ursachen. In einer internationalen Studie, der bislang größten zu diesen seltenen Tumoren, wurden bei jedem zweiten Patienten Mutationen in bekannten Krebsgenen identifiziert, darunter laut dem Bericht in Lancet Oncology einige, die Angriffspunkte für eine neue Behandlung sein können.

In dieser Studie wurden 1162 Patienten untersucht, bei 638 Patienten wurden Mutationen gefunden. Darunter waren bekannte Treibermutationen in den Genen p53, APC, BRCA1 und BRCA2, die bei den Patienten auch das Risiko auf Krebserkrankungen in Brustdrüse, Eierstöcken oder Dickdarm erhöhen. Tatsächlich hatten 170 der im Durchschnitt 46 Jahre alten Patienten mehrere Krebserkrankungen. Da die Mutationen in gesunden Zellen gefunden wurden, hatten die meisten Patienten sie vermutlich von Mutter oder Vater geerbt.

Eine Konsequenz der Studie wäre daher, nach der Entdeckung der Mutationen auch andere Familienmitglieder zu untersuchen. Die Entdeckung einer Mutation in BRCA1 und BRCA2 könnte dann ein intensiviertes Brustkrebs-Screening sinnvoll machen. Bei Mutationen im APC-Gen würde sich eine Vorsorge-Koloskopie anbieten.

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IQWiG bewertet Checkpoint-Inhibitor Nivolumab positiv

02. August 2016

Quelle: aerzteblatt online, 2.August 2017

Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkarzinom und Patienten mit fortge­schrittenem Nierenzellkarzinom können von einer Therapie mit dem sogenannten Checkpoint-Inhibitor Nivolumab profitieren, einem monoklonalen Antikörper. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in zwei Gutachten, den sogenannten Dossierbewertungen im Rahmen der frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG).

Laut IQWiG bietet Nivolumab bei NSCLC einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatz­nutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie. Als solche hatte der Gemein­same Bundesausschuss Docetaxel, Pemetrexed oder - je nach Mutationsstatus - Gefitinib, Erlrotinib oder Crizotinib festgelegt.

Auch bei der Therapie von Erwachsenen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom sieht das IQWiG Vorteile von Nivolumab. Demnach gibt es für Betroffene mit hohem MSKCC-Score, also ungünstiger Prognose, einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatznutzen. Für Betroffene mit günstiger oder intermediärer Prognose ist der Zusatznutzen beträcht­lich.

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