15. Bundeskongress Pathologie 2015

30. März 2015

Quelle: BDP online

dpb 2015 3zDas Leitmotiv des diesjährigen 15. Bundeskongresses Pathologie in Berlin "Pathologie-Modell für einen dritten Weg" steht für eine sektorübergreifende Tätigkeit. Die Politik will es, dass Sektorgrenzen überwunden werden, Synergien geschaffen und Personalressourcen sinnvoll genutzt werden.

 

Auf diesem Kongress werden denkbare Modelle vorgestellt, die trotz auferlegter Bedarfsplanung und kaum lernfähiger Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, besondere Organisationsstrukturen zu entwickeln. In diesem Jahr wird als Gastfach die Innere Medizin mit interessanten Beiträgen ( Präsident des BDI, Herrn Dr. Wolfgang Wesiack und weiteren Referenten) auf dem 15. Bundeskongress Pathologie vertreten sein.

Hier halten wir für Sie das Programm dieses Kongresses zum Download bereit...

 

Patho-Innovationen 2015 / 5

26. März 2015

 Heute nun das fünfte Video Patho-Innovationen 2015 von den Bamberger Morphologietagen

 

   

Brustkrebs: Pathologen in der Diagnose häufig unsicher

21. März 2015

Quelle: aerzteblatt online, 18. März 2015

Seattle – Auch Pathologen können irren. Bei der Begutachtung von Biopsien der weiblichen Brust gab es in einer Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2015; 313: 1122-1132) vor allem bei der Diagnose von atypischen duktalen Hyperplasien und dem duktalen Carcinoma in situ häufig abweichende Befunde von einer Expertenmeinung. Die Autoren raten im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen.

Das Urteil des Pathologen ist ein Eckpfeiler für die Planung jeder Krebstherapie, doch ein Karzinom in einem Gewebeschnitt eindeutig zu erkennen, ist nicht immer einfach. Probleme bereiten häufig die Übergangsstadien, in denen die Struktur des Gewebes verändert ist, aber noch keine eindeutige Krebswucherung erkennbar ist. In der weiblichen Brust sind dies die atypische duktale Hyperplasie (ADH) und das duktale Carcinoma in situ (DCIS). Bei einer ADH ist keine Therapie notwendig (es wird aber zu einer intensivierten Vorsorge geraten). Das DCIS wird operativ behandelt, wenn auch weniger aggressiv als das invasive Mammakarzinom.

Diese Unterschiede in der Behandlung machen es notwendig, dass die Diagnosen des Pathologen verlässlich sind. Lesen Sie hier die Ergebnisse einer Studie, bei der 240 Präparate an 115 Patholgen gesendet wurden...

   

IQWIG bescheinigt neuem Prostata-Wirkstoff nun doch Zusatznutzen

20. März 2015

Quelle: aerzteblatt online, 20. März 2015

Köln – Männer mit metastasierendem Prostatakrebs, die keine oder nur wenig Beschwerden haben und noch keine Chemotherapie benötigen, können von dem neuen Prostata-Medikament Sipuleucel-T (Provenge) profitieren. Das hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nach einer erneuten Untersuchung bestätigt.

Nachdem das Institut bei der ersten Dossierbewertung im Januar 2015 keinen Zusatznutzen erkennen konnte, hatte der Hersteller weitere Daten und Sensitivi­tätsanalysen zum Gesamtüberleben vorgelegt. Demnach kann laut IQWIG Sipuleucel-T gegenüber der Vergleichstherapie die Überlebenswahrscheinlichkeit verbessern. Das Ausmaß sei allerdings nicht quantifizierbar.

Den Vorteilen beim Überleben stehen dem Institut zufolge allerdings negative Effekte in Form von Nebenwirkungen gegenüber: Fieber, Kopfschmerz und Schüttelfrost kamen bei Patienten, die mit Sipuleucel-T therapiert wurden, häufiger vor. Diese Nebenwirkungen waren allerdings nicht schwerwiegend und traten überwiegend nur direkt nach der Sipuleucel-T-Gabe auf. Über das endgültige Ausmaß des Zusatznutzens muss nun der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheiden.

   

Prostata-Krebs: DNA-Zytometrie hilft bei Tumorabschätzung

17. März 2015

Quelle: t-online.de vom 16.März 2015

30 bis 40 Prozent aller diagnostizierten Prostatkrebsfälle müssen nicht sofort behandelt werden. Denn die Wucherungen sind noch auf das Organ begrenzt, wenig bösartig und damit nicht lebensbedrohlich. Doch in diese "Aktive Überwachung" gelangen nur 14 Prozent jener Krebsfälle.

Ob eine "Aktive Überwachung" oder eine sofortige Therapie mit OP oder Bestrahlung sinnvoll ist, entscheiden Ärzte bisher per "Gleason-Score". Diese Diagnosemethode hält Professor Böcking jedoch für unzureichend: "Der oft fehlerhafte  "Gleason-Score" alleine reicht für eine so schwerwiegende Entscheidung nicht", sagt Professor Böcking. Sinnvoll sei, bei passendem Befund, eine "DNA-Zytometrie, so Böcking.

Dort wird per Bildanalyse und PC der DNA-Gehalt, kurz für Desoxyribonukleinsäure, tausender Tumorzellkerne nach deren spezieller Färbung gemessen – und so die Bösartigkeit des Tumors ermittelt. Indirekt wird damit das Chaos der Chromosomen in den Tumorzellen bestimmt, welches ein Maß für deren Aggressivität ist.

Wir leiten Sie hier direkt zum ausführlichen Artikel weiter

   

Patho-Innovationen 2015 / 4

16. März 2015

 Heute nun das vierte Video Patho-Innovationen 2015 von den Bamberger Morphologietagen

 

   

BDP gibt Hinweise zur Anwendung der Münchener Nomenklatur

12. März 2015

Quelle: Bundesverband Deutscher Pathologen

Die Münchener Nomenklatur III für die gynäkologische Zytodiagnostik ist ab dem 1. Januar diesen Jahres verbindlich anzuwenden. Der Bundesverband Deutscher Pathologen gibt praktische Hinweise zur Anwendung der überarbeiteten Fassung.

- Empfehlungen zum Prozedere bei auffälligen zytologischen Befunden

- Morphologische Kriterien zur praktischen Anwendung der MN III

- Vorschau auf die Jahresstatistik 2015 nach MN III

Die Koordinationskonferenz Zytologie hat sie unter Beteiligung von Prof. Dr. med. Gerd-Henrik Griesser (Köln) und Dr. med. Katrin Marquardt (Schwerin) formuliert.

   

Patho-Innovationen 2015 / 3

06. März 2015

 Heute nun das dritte Video Patho-Innovationen 2015 von den Bamberger Morphologietagen

 

   

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