Biopsie von Pankreaskarzinomen sicher

13. Januar 2015

Quelle: aerzteblatt online, 12.Januar 2015

Die präoperative Feinnadelpunktion von Malignomen im Pankreas führt nicht zu einer Verschlechterung der Prognose durch verschleppte Tumorzellen im Stichkanal.

Bei einer Feinnadelaspiration können malignomverdächtige Herde vor eine Operation punktiert werden, um eine kleine Zahl von Tumorzellen zu Analysezwecken zu ent­nehmen. Fallberichte zeigen jedoch, dass es in seltenen Einzelfällen zu einer möglichen Verschleppung der Tumorzellen beim Zurückziehen der Nadel kommen kann. Meta­analysen konnten jedoch bei primären und sekundären Lebertumoren für solche seltenen Impfmetastasen kein verschlechtertes Überleben nachweisen.

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Ankündigung Morphologietage 2015

10. Januar 2015

Bamberger Morphologietage 2015 vom 23.-25.1.2015

 

 

   

Papilläres Schilddrüsen-CA: Zwei molekulare Muster entdeckt

08. Januar 2015

Quelle: aerztezeitung online, 02.Januar 2015

US-Forscher haben die Entstehung des papillären Schilddrüsenkarzinoms weiter entschlüsselt: Ist das der Durchbruch für die molekularpathologische Klassifikation von Schilddrüsenkarzinomen?

Das papilläre Schilddrüsenkarzinom (PTC) ist das mit Abstand häufigste Karzinom der Schilddrüse.Verschiedene Mutationsereignisse, allen voran somatische Mutationen im BRAF-Gen (V600E), können zu einer dauerhaften Aktivierung der MAPK-Kaskade führen und dadurch die Entwicklung eines PTC aus gesunden Schilddrüsenzellen verursachen, erinnert die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie.

US-amerikanische Forscher haben unter kombiniertem Einsatz modernster Hochdurchsatztechnologien (Whole Exome DNA Sequenzierung, SNP Arrays, RNA-Seq, miRNA-Seq, DNA-Methylierung) genetische Veränderungen bei papillären Schilddrüsenkarzinomen umfassend untersucht. In 96,5 Prozent der Fälle hätten dabei somatische Mutationen identifiziert werden können, darunter auch Mutationen in neuen Onkogenen (EIF1AX) oder neue Veränderungen in bekannten Genen wie RET, BRAF und ALK. Es hätten sich zwei unterschiedliche molekulare Muster ergeben, zum einen BRAF-abhängige und zum anderen RAS-abhängige Profile, die jeweils exklusiv in den jeweiligen Tumorentitäten vorlagen.

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Lungen-CA mit EGFR-Mutation: Vorteile von Afatinib vs. Erlotinib

05. Januar 2015

Quelle: aerzteblatt online 5.Januar 2015

Für Patienten mit progredienter Erkrankung nach platinbasierter Erstlinientherapie ist die Prognose vergleichsweise schlecht. Bei Lungentumoren mit EGFR-Mutation ergaben Daten der Lux-Lung-8-Studie klinische Vorteile von Afatinib versus Erlotinib.

Beim Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Madrid sind Daten einer großen prospektiven, randomisierten Kopf-an-Kopf-Studie zur Effektivität und Sicherheit zweier zielgerichteter Medikamente, der EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren Afatinib und Erlotinib, bei Patienten vorgestellt worden, die an fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen der Lunge litten mit aktivierenden Mutationen im Epidermal Growth Factor Rezeptor (EGFR-Mutation positiv).

In der Phase-III-Untersuchung waren 669 Patienten (ohne Anti-EGFR-Vorbehandlung) randomisiert worden. 335 erhielten Afatinib und 334 Erlotinib.

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Guter Start ins Neue Jahr

01. Januar 2015

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen guten Start ins Jahr 2015

 jahreswechsel2015

   

DAkks: Beschluss zur Freigabe Zytologischer Befunde

31. Dezember 2014

Quelle: DAkks online, 18.Dezember 2014

Die Freigabe der gynäkologisch-zytologischen Befunde muss durch den zytologieverantwortlichen Arzt nachweisbar und einzeln erfolgen.

Es wird erwartet, dass der zytologieverantwortliche Arzt (auch wenn er nicht selber der Befunder ist) zumindest eine Überprüfung der Plausibilität der Angaben (Fragestellung / klinische Angaben / Diagnostik) im Zytobefund vornimmt. 

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Bundesverband der Deutschen Pathologen jetzt bei Facebook

29. Dezember 2014

Quelle: open PR onine, 23.Dezember 2014

Um das Angebot im Internet weiter auszubauen, hat der Bundesverband eine facebook-Präsenz eingerichtet. Er schafft damit ein neues Dialogangebot an diejenigen, die sich beispielsweise für praktische Fragen der fachärztlichen Weiterbildung bzw. Berufsausübung als Pathologe oder auch für die „große Verbandspolitik“ interessieren. Mitgliederinformationen, die speziell diese Zielgruppe ansprechen, werden künftig auf facebook veröffentlicht bzw. mit Verweis auf exklusive Inhalte für Mitglieder ankündigt.

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Bundeskongress Pathologie kündigt sich an

22. Dezember 2014

Pressemitteilung

(Berlin) Der "15. Bundeskongress Pathologie" findet vom 24.-26.4.2015 im Hotel MARITIM ProArte in der Friedrichstraße in Berlin statt. Mit dem Kongress 2015 startet der Bundesverband Deutscher Pathologen eine neue Serie: in jedem Jahr wird er zukünftig ein "Partnerfach" hinzubitten. 

Die Pathologen beginnen die Serie mit der Inneren Medizin. Zwei Gründe führen dazu: zum einen wird damit der Charakter der Pathologie als Querschnittsfach betont, zum anderen spiegelt das die neue Interdisziplinarität in der Medizin wider, bei der die gemeinsame und abgestimmte Patientenversorgung im Vordergrund steht.

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