HPV-Test: Hinweise auf Nutzen im Primärscreening

26. Januar 2012

Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können früher erkannt und behandelt werden / Gefahr der Übertherapie

Die derzeit verfügbaren Studien liefern Hinweise und einen Anhaltspunkt dafür, dass mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV) Vorstufen des Gebärmutterhals-krebses früher erkannt und behandelt werden können und Tumore in der Folge seltener auftreten. Dabei kann der HPV-Test allein oder zusätzlich zu einem sogenannten Pap-Test eingesetzt werden. Allerdings besteht bei beiden Verfahren der Früherkennung auch die Gefahr eines Schadens in Form unnötiger Folgebehandlungen (Übertherapie). Zu diesem Ergebnis kommt der am 24. Januar 2012 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). 

Hier bieten wir Ihnen den Abschlussbericht des IQWiG zum Download

Lesen Sie hier den vollständigen Abschlussbericht  des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen 
 

Schweiz: IBM-Forscher entwickeln winzige Diagnosesonde

18. Januar 2012

Wissenschaftler am IBM Forschungszentrum in Rüschlikon haben mithilfe der Halbleitertechnologie ein neues, vielseitiges Diagnosetool entwickelt, das die Untersuchung von Gewebeproben verbessert. Mithilfe einer winzigen Siliziumsonde – einer Art „Mikropipette“ – können selbst sehr kleine Proben mikrometergenau getestet und analysiert werden. Die Technologie zeige einen vielversprechenden Weg auf, um die Qualität von Gewebeuntersuchungen und damit auch die Zuverlässigkeit von Diagnosen weiter zu steigern.

Die IBM Technologie lässt sich problemlos in heutige Laborabläufe integrieren und ist kompatibel mit den üblichen biochemischen Testsystemen. Durch die geringe Grösse der Sonde lässt sich die Probe zudem sehr gut mit dem Mikroskop betrachten und wird nicht etwa verdeckt.

Nebst der Weiterentwicklung der Technologie fasst das IBM Team erste praktische Anwendungen mit interessierten Partnern auf dem Gebiet der Pathologie ins Auge.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel bei e-health.com 
   

Studie 34 als Meilenstein in der Therapie des Mamma-CA`s

14. Januar 2012

Alles zum RCB- Score: Mit der klinischen Studie 34 wird die ABCSG einen weiteren Meilenstein in der prä- operativen Therapie des Mammakarzinoms durch Einbindung eines therapeutischen Vakzins vom Typ MUC1 (L-BLP25, Stimuvax®) setzen. Den Pathologen kommt in dieser Studie die wesentliche Aufgabe der Bestimmung eines Regressiongsgrading gemäß des am MD Anderson Cancer Center entwickelten Systems „residual cancer burden (RCB)“ zu.

Lesen Sie hier folgende Artikel zum Thema: 
Residual Cancer Burdon Calculator

Measurement of Residual Breast Cancer Burden to Predict Survival After Neoadjuvant 

Detailed Pathology Methods for Using Residual Cancer Burdon

Graphical Illustrations of Percentage Cancer Cellularity
   

Online-Lernplattform: Im virtuellen Mikroskopiersaal

10. Januar 2012

dt. Ärzteblatt 2012. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen, des Universitätsklinikums Erlangen sowie der Universität Erlangen-Nürnberg haben ein Zusatzangebot geschaffen, das den Lernenden rund um die Uhr zur Verfügung steht: eine Plattform für webbasiertes Mikroskopieren.

Das Untersuchen von Präparaten ist ein wichtiger Bestandteil des Medizinstudiums. Üblicherweise erhält jeder Student zu Semesterbeginn einen Kasten mit 50 bis 100 Präparaten, mit denen er selbstständig arbeiten kann. Dazu ist er jedoch an die universitäre Infrastruktur gebunden. So sind die Öffnungszeiten der Mikroskopiersäle und die Anzahl der Vergrößerungsgeräte begrenzt.

Diese Online- Plattform soll das „richtige“ Mikroskopieren nicht ersetzen, sondern ergänzen. Mit ihr können die Studierenden flexibler lernen und über die Datenbank auf eine viel umfangreichere Präparatesammlung zugreifen. Seit dem Sommersemester 2011 können Studierende der Universität Erlangen die Plattform ergänzend zu den Pathologie-Vorlesungen nutzen. 


Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf ärzteblatt.de 
   

Vorträge der Kasseler Morphologie-Tage als Download

03. Januar 2012

Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen/Assistenten in der Medizin e.V. stellt auf seiner Hompage ausgewählte Vorträge der Kasseler Morphologie-Histologie-Tage als Zusammenfassung zum Download bereit.

Folgen Sie den untenstehenden Links direkt zu den Beiträgen: 

Acetonkompression - eine Technik zur Lymphknotenpräparation

Einfluss von Fixations- und Entwässerungszeiten auf den Nachweis von Her2/neu Rezeptoren

IHC-Doppelfärbung zur Darstellung von Prostataläsionen und der Lymphgefäßinvasion 

Braucht der Rheumatologe den Pathologen?
   

Hausbesuch vom Pathologen

27. Dezember 2011

Reutlingen. Das Gesundheitssystem krankt. Diagnose: akuter Ärztemangel. Therapie: Neustrukturierung etwa des Bereitschaftsdienstes mit dem Ziel, den Beruf attraktiver zu machen. Doch diese Medizin schmeckt nicht allen.

Die KV Baden-Württemberg ändert die Notfalldienstordnung für 2012. Zur Verbesserung des kreisweiten Notfalldienstes ist die Aufhebung von bisherigen Dienstbefreiungen erforderlich. 

Das stößt nicht allenthalben auf Zustimmung. So kritisiert Prof. Dr. Arne Burkhardt - er betreibt eine Pathologie-Praxis - diese "Zwangsverpflichtung": "Pathologen und einige Disziplinen ohne direkten Patientenkontakt hatte man bisher nicht etwa aus Großzügigkeit oder als Vergünstigung, sondern aus gutem Grunde hiervon ausgenommen. Dies deshalb, weil eine Compliance (= Befolgen der ärztlichen Ratschläge, kooperatives Verhalten) der Bevölkerung für die Behandlung durch außerhalb ihres Fachgebietes nicht mehr kompetente alte Ärzte und insbesondere durch einen Pathologen nicht vorhanden sein dürfte.

" Überhaupt sei die Frage, ob ein Pathologe Kontakt mit lebenden Patienten haben dürfe, im Grundsatz umstritten, argumentiert Prof. Burkhardt. Der heute 68-Jährige leitete lange Jahre das Pathologische Institut am Steinenberg-Klinikum und hat nach eigenen Angaben "seit 40 Jahren keine lebenden Patienten mehr behandelt".

Den vollständigen Artikel der Südwest Presse lesen Sie hier 
   

Pathologie.net wünscht Ihnen besinnliche Weihnachtstage ...

23. Dezember 2011

... und insbesondere ein gesundes Jahr 2012. Nehmen Sie sich ...

>> Zeit natürlich auch,
nach vorne zu schauen,
neue Ziele zu formulieren - um
sie zuversichtlich zu realisieren. << (unbekannt)



   

Obduktionscomputer in der Pathologie scannt Leichen

18. Dezember 2011

taz. Die Gerichtsmedizin der Charité hat einen neuen Mitarbeiter: Der "Obduktionscomputer" scannt die Leichen, noch bevor der Pathologe das Skalpell ansetzt.


Dieser "Multi Slicer Computertomograph" (MSCT) leistet Erstaunliches. Unsichtbar für den Beobachter drehen sich im Innern des Lochs eine Röntgenröhre und ein Detektor um den Körper und scannen ihn aus den verschiedensten Winkeln. Sechzehn virtuelle Schnitte macht der MSCT bei jedem Durchlauf, 2.000 bis 2.800 Schnitte können die Pathologen bei Bedarf fertigen.

10 bis 15 Minuten dauert so eine Untersuchung, die auf einen Bildschirm übertragen wird. Durch die "zerstörungsfreie Untersuchung" gibt es mehr Sicherheit bei der direkten Arbeit am menschlichen Körper. 

Lesen Sie hier mehr 
 
   

Seite 1 von 17

first
  
last
 
 
start
stop

die nächsten 10 Termine