Pathologie-Modell für einen dritten Weg

22. April 2015

Quelle: Presseportal online, 22.April 2015

Als traditionelle Nachlese des 15. Bundeskongresses Pathologie in Berlin findet am 5.Mai 2015 um 11 Uhr in den Geschäftsräumen des Bundesverbandes Deutscher Pathologen ein Pressegespräch statt.

Herr Prof. Dr. med. W.Schlake fast die Ergebnisse des Kongresses vom 24.-26.04.2015 in Berlin unter diagnostischen und aktuellen gesundheitspolitischen Gesichtspunkten zusammen. Kernthemen dieses Pressegesprächs sind die Bedarfsplanung - für das Fachgebiet Pathologie neu - sowie die Personalisierte Medizin (BRCA) und Pathologie ein"Dritter Weg" neben der ambulanten und stationären Patientenversorgung. 

Weitere Informationen zu diesem Pressegespräch erhalten Sie hier...

 

BRCA 1 und 2: Lage der Mutation bestimmt das Krebsrisiko

14. April 2015

Quelle: aerzteblatt online, 8.April 2015

Philadelphia – Nicht alle Frauen mit Mutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2 haben das gleiche Lebenszeitrisiko auf ein Mamma- und/oder Ovarialkarzinom. Entscheidend ist laut einer Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2015; 313: 1347-1361), wo sich die Mutationen auf den Genen befinden.

Anders als die Bezeichnung „Brustkrebs-Gen“ vermuten lässt, sind BRCA1 und BRCA2 keine Onkogene. Sie sind im Gegenteil Bestandteile eines Reparatursystems für DNA-Doppel­strangbrüche, deren Aufgabe darin besteht, Krebserkrankungen zu verhin­dern. Erst wenn die BRCA1- oder BRCA2-Proteine infolge von Mutationen in ihrer Funktion gestört sind, kommt es zu einem statistisch erhöhten Krebsrisiko. 

Mit zunehmender Zahl von Gentests ergibt sich ein immer differenzierteres Bild, das in Zukunft die Beratung der betroffenen Frauen verbessern könnte. Timothy Rebbeck vom Abramson Cancer Center in Philadelphia hat zusammen mit Forschern aus Frankreich und Großbritannien die Testergebnisse von 19.581 Trägerinnen von BRCA1-Mutationen und 11.900 Trägerinnen der BRCA2-Mutationen ausgewertet, für die Daten zu Krebserkrankungen im Zeitraum von 1937 bis 2011 vorliegen.

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ATHENA präsentiert sich mit neuen Funktionen

10. April 2015

Berlin, 10.4.2015 - Pressemitteilung

Pünktilich zum 15. Bundeskongress der Pathologie 2015 wartet ATHENA gleich mit zwei neuen Funktionalitäten auf: Spracherkennung und Virtuelle Mikroskopie

Digitales Diktieren mit Spracherkennung

Für die Pathologie ist nicht nur das digitale Diktat ein Muss, sondern auch dessen komfortable - am besten Hands-off-Bedienweise. Mit MediaInterface hat die PCS einen starken Partner mit an Bord genommen, der sich seit 1997 auf Lösunge und Produkte auf der Basis innovativer Sprachtechnologien spezialisiert hat.

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Patho-Innovationen 2015 / 6

07. April 2015

 Heute nun das sechste Video Patho-Innovationen 2015 von den Bamberger Morphologietagen

 

   

Lungen-CA: Zusatznutzen bei Patienten ohne Hirnmetastasen

06. April 2015

Quelle: aerzteblatt online, 1.April 2015

Der seit November 2014 zugelassene Wirkstoff Nintedanib hat in Kombination mit Docetaxel einen geringen Zusatznutzen bei Patienten ohne Hirnmetastasen. Zu diesem Ergebnis ist das IQWiG in einer Dossierbewertung gekommen. demnach überlebten Patienten ohne Hirnmetastasen, die Nintedanib in Kombination mit Docetaxel erhielten, mit 13,5 Monaten im Median länger als die Studieteilnehmer, die allein mit Docetaxel behandelt wurden (10,3 Monate im Median).

„Zwar hatten Patienten unter Nintedanib auch häufiger Durchfall, aber dieser Nachteil stellt den Überlebensvorteil nicht infrage“, heißt es von den Wissenschaftlern. Deshalb bleibe es insgesamt beim Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen für Patienten ohne Hirnmetastasen.

Die ausführliche Dossierbewertung zur Nutzenbewertung finden Sie hier

   

DGIM-Kongress:Komplexe Onkologie in Netzwerken umgesetzt

04. April 2015

Quelle: aerztezeitung online, 27.März 2015

"Genetische und epigenetische Zielmoleküle in der personalisierten Krebsmedizin": Darüber spricht Professor Reinhard Büttner aus Köln in seinem Plenarvortrag beim DGIM-Kongress. 

Ist der Onkologe in der genomischen Krebsmedizin so etwas wie der Steuermann, könnte der Pathologe als Lotse bezeichnet werden. Molekulare Pathologen sind es, die die onkogenetischen Signale eines Tumors identifizieren, Mutationen, die das Tumorwachstum antreiben, einordnen, und die anhand von Biomarkern differenzierte Therapievorschläge machen. Es fragt sich, wie die fortschreitende Wissensexplosion mit zunehmender Subspezialisierung bei den Onkologen und in den diagnostischen Fächern praktisch umgesetzt werden kann in eine flächendeckende Versorgung der Patienten.

Nach WHO-Angaben könnten die Hälfte bis drei Viertel aller Krebserkrankungen vermieden werden - jedenfalls in einer idealen Welt, in der alle gesund leben, onkogene Viren eliminiert oder neutralisiert sind und die jeweiligen Zielgruppen nahezu vollständig an empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. In der realen Welt braucht es zielgerichtete Präventionsstrategien. "Wir müssen die Krebsvorsorge an die unterschiedlichen Risiken der Menschen anpassen", meint Büttner. Eine Herausforderung ist dabei vor allem die Früherkennung sporadischer Karzinome. Daher werden unter anderem komplexe genetische Modelle zur Krebsprädisposition entwickelt und wird weiter nach Suszeptibilitätsgenen und Biomarkern gefahndet.

Wir leiten Sie hier zum Artikel auf aerztezeitung online weiter...

   

15. Bundeskongress Pathologie 2015

30. März 2015

Quelle: BDP online

dpb 2015 3zDas Leitmotiv des diesjährigen 15. Bundeskongresses Pathologie in Berlin "Pathologie-Modell für einen dritten Weg" steht für eine sektorübergreifende Tätigkeit. Die Politik will es, dass Sektorgrenzen überwunden werden, Synergien geschaffen und Personalressourcen sinnvoll genutzt werden.

 

Auf diesem Kongress werden denkbare Modelle vorgestellt, die trotz auferlegter Bedarfsplanung und kaum lernfähiger Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, besondere Organisationsstrukturen zu entwickeln. In diesem Jahr wird als Gastfach die Innere Medizin mit interessanten Beiträgen ( Präsident des BDI, Herrn Dr. Wolfgang Wesiack und weiteren Referenten) auf dem 15. Bundeskongress Pathologie vertreten sein.

Hier halten wir für Sie das Programm dieses Kongresses zum Download bereit...

   

Patho-Innovationen 2015 / 5

26. März 2015

 Heute nun das fünfte Video Patho-Innovationen 2015 von den Bamberger Morphologietagen

 

   

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