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Unklare Erstattung von Liquid Biopsy  
Quelle: BDP online, 27. Juli 2016
Obwohl es für den Einsatz von Krebsdiagnostik auf der Basis von Blutproben („Liquid Biopsy“) bereits einige klare Indikationen gibt, wie den Nachweis der Resistenz­mutation T790M beim Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen als Basis für die Therapie­entscheidung,­ gehören die Liquid-Biopsy-Verfahren bislang nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und damit nicht zur Regelversorgung. Erkrankte, die einen solchen Test benötigen, müssen die Kostenerstattung bei ihrer Krankenkasse be­antragen.
Dies will der BDP ändern : „Wir sind überzeugt, dass Patienten einen Rechtsanspruch auf diese Untersuchung haben“, sagte Gisela Kempny, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, heute bei einer Ver­an­staltung des Biotechnologieverbandes BIO Deutschland. Eine Möglichkeit seien inte­grier­te Versorgungsverträge, die der Verband mit den Krankenkassen abschließen könne.
Frau Kempny verwies dabei auf das Lungennetzwerk NOWEL, ein Zusammenschlusss von pathologischen Laboratorien in Niedersachsen.
 
Deutsche Biotech-Firmen bei Verfahren zur Krebsdiagnostik führend  
Quelle: finanzen.net, 26. Juli 2016
Die Krebsdiagnostik auf der Basis von Blutproben ("Liquid Biopsy") gehört zu jenen Forschungsbereichen der Biomedizin, die sich rasant entwickeln. Deutsche Biotech-Firmen sind hier international mit an der Spitze dabei.
Im Zeitalter der "Präzisionsmedizin" wird die individuelle Steuerung der Therapie bei vielen Krebserkrankungen zu einem kontinuierlichen Prozess, getrieben von neuen diagnostischen und therapeutischen Optionen. In den molekularpathologischen Laboratorien können Experten - erstens - die genetische Heterogenität und Wandlungsfähigkeit von Tumoren im Krankheitsverlauf sehr genau charakterisieren. Es wächst - zweitens - die Zahl jener Medikamente, die zielgerichtet an genetischen "Schwachstellen" eines Tumors ansetzen. Mit der Flüssigbiopsie ("Liquid Biopsy") steht unter bestimmten Bedingungen - drittens - eine Alternative zur Gewebeentnahme zur Verfügung.
Ob eine Therapie greift oder an Wirksamkeit verliert, ob ein Tumor gegen Medikamente resistent wird oder ob es nach einer Ruhepause zu einem Rückfall der Erkrankung kommt, lässt sich mit Hilfe der Flüssigbiopsie früher und präziser diagnostizieren als mit den Methoden der konventionellen Tumornachsorge.
 
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NSCLC: positives Votum für Pembrolizumab  
Quelle: oncotrends online, 18.Juli 2016
das Votum basiert auf den daten der KEYNOTE-010-Studie, die bei vorbehandelten NSCLC- Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren einen Vorteil im Gesamtüberleben gegenüber der Chemotherapie zeigten.
MSD hat am 27. Juni 2016 bekannt gegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine positive Empfehlung zur Indikationserweiterung von KEYTRUDA® (Pembrolizumab) zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC, Non Small Cell Lung Cancer) mit PD-L1 (Programmed Cell Death Ligand 1) exprimierenden Tumoren nach vorheriger Chemotherapie bei Erwachsenen ausgesprochen hat. Das positive Votum des CHMP wird nun von der Europäischen Kommission im Hinblick auf die Marktzulassung in der Europäischen Union (EU) geprüft.
Die Daten zweier Studien stützen das positive CHMP-Votum: Die Zulassungsstudie KEYNOTE-010, die das Gesamtüberleben untersuchte, sowie die Studie KEYNOTE‑001, die die Gesamtansprechraten evaluierte.
 
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FAQ  
Was bedeutet es eigentlich, wenn in einem Befund aus der Pathologie steht... ... Lunge ... ... In-situ-Karzinom? Wenn Ihre Lunge biopsiert wurde, werden die Proben anschließend von einem Facharzt mit langjähriger Erfahrung – dem Pathologen - mikroskopisch untersucht. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht, um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt, um es Ihnen leichter zu machen Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Was ist ein „In-situ-Karzinom“ der Lunge? In-situ-Karzinome sind Präkanzerosen (Krebsvorstufen). Die normale Lunge besteht aus luftleitenden Abschnitten (Bronchien) und einer Ansammlung von blind-endenden Aussackungen (Azinus, Azini), in denen das Blut mit Sauerstoff angereichert wird. Karzinome entstehen aus den Zellen der Bronchien oder der Azini. Wenn das Karzinom nur auf diese Strukturen begrenzt ist, wird es in-situ genannt. Bricht das Karzinom in seinem Wachstum aus diesen Strukturen aus, wird es zum invasiven oder infiltrativen Karzinom, was bedeutet, dass die Zellen nun die Möglichkeit haben in andere Körperregionen zu Streuen (Metastasierung). 2. Was bedeutet es, wenn meine Präkanzerose „plattenepitheliales Carcinoma in-situ“ oder „atypische adenomatöse Hyperplasie“ genannt wird? Diese Präkanzerosen gehen einem Plattenepithelkarzinom bzw. einem Adenokarzinom voraus. Werden sie in einer Biopsie gefunden, kann es bedeuten, dass ein invasives Karzinom in einem nicht biopsierten Bereich besteht. Werden sie in einem Exzisionspräparat gefunden, ist die Prognose exzellent, da noch kein invasives Karzinom vorliegt, selbst wenn mehrere Präkanzerosen in dem Exzisionspräparat gefunden werden. 3. Was ist eine „Plattenepithelmetaplasie“? Wenn die Luftwege (Bronchien) über eine längere Zeit gereizt werden, verändert sich der Aufbau so, dass die Zellen eine andere Formation annehmen, sie verändern ihr Erscheinungsbild. Diese Veränderung nennt man „epitheliale Metaplasie“ oder „Plattenepithelmetaplasie“. Sobald die Reizung endet (wenn Sie das Rauchen einstellen oder eine Pneumonie abklingt), bildet sich diese Umwandlung zum normalen Aufbau zurück. Eine Plattenepithelmetaplasie an sich stellt keine Präkanzerose dar, kann aber, wenn die Reizung weiter anhält, in eine „plattenepitheliale Dysplasie“ übergehen (siehe Frage 4). 4. Was ist eine „plattenepitheliale Dysplasie“? Eine Dysplasie ist eine frühe Form der Präkanzerose (Krebsvorstufe). Oftmals wird sie in „milde Dysplasie“, „mittelgradige Dysplasie“ oder „schwere Dysplasie“ unterteilt. Je schwerer die Dysplasie, desto ähnlicher ist sie einem Karzinom (Plattenepithelkarzinom). Wird eine plattenepitheliale Dysplasie in einer Biopsie gesehen, kann das bedeuten, dass in anderen, nicht biopsierten Bereichen, ein In-situ-Karzinom oder ein invasives Karzinom besteht. 5. Was hat es zu bedeuten, wenn in meinem Bericht Ränder oder Farbe/Tinte aufgeführt werden? Wenn eine Exzision vorgenommen wurde, werden die Ränder der Probe vom Pathologen farbig markiert. Wenn die Präkanzerose bis in den markierten Rand hineinreicht, heißt das, dass sie möglicherweise nicht vollständig entfernt wurde. In einer weiteren Behandlung (Operation oder Bestrahlung) kann dann versucht werden, das verbleibende Karzinom zu entfernen. Die genaue Behandlung eines In-situ-Karzinom, das in den Rand hinein wächst, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 6. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht zusätzlich folgende Bezeichnungen auftauchen: „narbig“, „emphysematös“, „emphysematöse Veränderungen“ oder „Entzündung“? All diese Bezeichnungen sind nicht-kanzeröse Veränderungen, die vom Pathologen unter dem Mikroskop gesehen werden. Sie sind nicht von großer Bedeutung in einer Biopsie, in der zusätzlich ein Karzinom existiert. 7. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „Granulome“, „Grocott’s Methenamine Silver (GMS)“, „säurefeste Stäbchen“ oder „ Perjodsäure-Schiff’sche Lösung (PAS)“ aufgeführt wird? Granulome sind Strukturen, die man unter dem Mikroskop erkennen kann und die meist ein Zeichen für eine bestehende Infektion sind. Manchmal können infektiöse Organismen mit speziellen Methoden unter dem Mikroskop sichtbar gemacht werden. (z.B.: GMS, Färbungen für säurefeste Stäbchen, oder PAS). Während die meisten Granulome infektiös bedingt sind, gibt es noch weitere Ursachen: Sarkoidose, allergische Reaktionen und Staubinhalationskrankheiten (Pneumokoniosen), die von Ihrem Lungenfacharzt weiter abgeklärt werden müssen. ... Lungen-Karzinom? Wenn Ihre Lunge biopsiert wurde, werden die Proben anschließend von einem Facharzt mit langjähriger Erfahrung – dem Pathologen - mikroskopisch untersucht. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Was ist ein „Karzinom“? Lungenkarzinom bedeutet Lungenkrebs. Es ist ein bösartiger (maligner) Tumor, der allerdings bei frühzeitiger Diagnose erfolgreich behandelt werden kann. 2. Was bedeutet „ infiltrativ“ oder „invasiv“? Die Bedeutung beider Worte ist identisch. Die normale Lunge besteht aus luftleitenden Abschnitten (Bronchien) und einer Ansammlung von blind-endenden Aussackungen (Azinus, Azini), in denen das Blut mit Sauerstoff angereichert wird. Karzinome entstehen aus den Zellen der Bronchien oder der Azini. Wenn das Karzinom nur auf diese Strukturen begrenzt ist, wird es In-situ-Karzinom genannt. Bricht das In-situ-Karzinom in seinem Wachstum aus diesen Strukturen aus, wird es zum invasiven oder infiltrativen Karzinom, was bedeutet, dass die Zellen nun die Möglichkeit haben in andere Körperteile zu streuen (Metastasierung). 3. Was bedeutet es, wenn mein Karzinom, als „Plattenepithelkarzinom“ bezeichnet wird? In Abhängigkeit davon ob Karzinome von den Bronchien oder den Azini abstammen, haben sie unterschiedliche Erscheinungsbilder unter dem Mikroskop. Plattenepithelkarzinome gehen meist aus den Bronchien hervor, es ist eine der häufigen Lungenkrebsformen in den westlichen Ländern. 4. Was bedeutet es, wenn mein Karzinom als „Adenokarzinom“ bezeichnet wird? In Abhängigkeit davon ob Karzinome von den Bronchien oder den Azini abstammen, haben sie unterschiedliche Erscheinungsbilder unter dem Mikroskop. Adenokarzinome gehen meist aus den Azini hervor. Adenokarzinome zählen zu den häufigen Lungenkrebsformen in den westlichen Ländern und sind auf dem Weg, die häufigste Lungenkrebsform zu werden. Was bedeutet es, wenn eine der folgenden Bezeichnungen zur Beschreibung meines Adenokarzinoms verwendet wird: „papillär“, „bronchioloalveolär“, „muzinös“, „mikropapillär“ oder „solide“? Diese Bezeichnungen beschreiben die mikroskopisch sichtbaren Wachstumsmuster der Adenokarzinome. Dabei kann das Karzinom aus nur einem Erscheinungstyp bestehen oder eine Mischung aus mehreren Formen aufweisen. Einige Wachstumsmuster (z.B. bronchioloalveolär) haben eine bessere Prognose als andere (z.B. mikropapillär). Wenn Karzinome verschiedene Wachstumsmuster aufwiesen, kann eine eindeutige Diagnose anhand einer Biopsie nicht gestellt werden, da nur ein sehr kleiner Ausschnitt des gesamten Karzinoms angesehen werden kann. Eine eindeutige Diagnose kann dann anhand eines Exzisionspräparates (Lobektomie, Tumorresektion, Lungenresektion) erstellt werden. 6. Was bedeutet es, wenn mein Karzinom als „kleinzelliges Bronchialkarzinom (SCLC)“, „Hafer-Zell-Karzinom (Oat cell Carcinoma)“ oder als „undifferenziertes kleinzelliges Karzinom“ beschrieben wird? Das „kleinzellige Bronchialkarzinom (SCLC)“ oder auch „Hafer-Zell-Karzinom (Oat cell Carcinoma)“ oder auch „undifferenziertes kleinzelliges Karzinom“ ist eine sehr aggressive Form von Lungenkrebs, die oft schon in andere Körperbereiche gestreut (metastasiert) hat, wenn sie diagnostiziert wird. Deshalb ist eine operative Entfernung dieses Karzinoms oft nicht möglich. Anfangs ist es jedoch ist sehr empfindlich einer Chemotherapie oder einer Bestrahlung (Radiatio) gegenüber. Die Chemotherapie für das kleinzellige Bronchialkarzinom ist eine andere als die Chemotherapie für die anderen (nicht-kleinzelligen) Lungenkrebsformen. Nach einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren werden häufige Rezidive (Wiederauftreten des Karzinoms) beobachtet. 7. Was bedeutet es, wenn mein Karzinom als „großzelliges Bronchialkarzinom“ oder „undifferenziertes großzelliges Bronchialkarzinom“ bezeichnet wird? In einigen Fällen ist das Karzinom weder ein Plattenepithelkarzinom, noch ein Adenokarzinom, noch ein kleinzelliges Bronchialkarzinom und auch keines der sehr seltenen Formen des Lungenkrebses. Diese Karzinome werden „Großzellige Bronchialkarzinome“ genannt. Die Prognose ist besser als bei kleinzelligen Karzinom und sie werden häufig wie Adenokarzinome therapiert. 8. Was bedeutet es, wenn mein Lungenkrebs „Mesotheliom“ heißt? Das Mesotheliom ist eine Krebsform, die von der äußeren Ummantelung der Lunge (Pleura) ausgeht. Sehr häufig stehen sie mit Asbest in Zusammenhang. Im Allgemeinen haben diese Tumoren eine schlechtere Prognose. Mesotheliome können verschiedene Wachstumsmuster unter dem Mikroskop zeigen, wie etwa „epithelial“, „spindelförmige/spindelzellige“ Anteile oder „gemischte epitheliale und spindelzellige“ Anteile. Das mikroskopische Erscheinungsbild hat keinen bedeutenden Einfluss auf die Prognose, allerdings unterscheiden sich die Chemotherapien zwischen den einzelnen Typen. 9. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „Lungemetastase“ steht? Karzinome von anderen Organe können in die Lunge streuen (metastasieren) (z.B. Darmkrebs, Brustkrebs). Auch wenn sie in der Lunge wachsen, haben sie nicht ihren Ursprung dort. So sind die Metastasen eines Adenokarzinoms zum Beispiel des Kolons (Dickdarms) nicht gleich denen eines Adenokarzinoms der Lunge (siehe auch Frage 4). Ein metastasiertes Karzinom hat eine schlechtere Prognose. 10. Was bedeutet es, wenn mein Karzinom „gut differenziert“, „mäßig differenziert“ oder „schlecht differenziert“ ist? Diese Bezeichnungen sagen etwas über die Aggressivität des Karzinoms aus. Sie werden durch den Pathologen anhand von mikroskopischen Kriterien bestimmt. Gut differenzierte Karzinome wachsen langsamer und besitzen eine etwas bessere Prognose. Schlecht differenzierte Karzinome wachsen aggressiv und haben eine schlechtere Prognose. Mäßig differenzierte Karzinome haben eine mittlere Prognose. 11. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht von einem „typischen Karzinoid“ oder einem „atypischen Karzinoid“ gesprochen wird? Typische Karzinoid werden als geringgradige (träge wachsende) Tumoren der Lunge betrachtet. Die Prognose ist ausgezeichnet. Atypische Karzinoid zeigen bestimmte mikroskopische Merkmale, die auf ein aggressives Wachstum hindeuten. Einige dieser Merkmale können im Bericht erwähnt werden: „Mitosen“ (Anzeichen, wie schnell ein Tumor wächst) oder „Nekrosen“ (Bereiche mit abgestorbenen Tumorzellen). 12. Was bedeuten „vaskuläre“, „Lymphgefäß“, „lymphovaskuläre“ oder „angiolymphatische“ Invasion? Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht D2-40 (Podoplanin) oder CD34 steht? Karzinomzellen können in kleine Gefäße einbrechen. Wird dieser Zustand unter dem Mikroskop gesehen, wird er als vaskuläre, Lymphgefäß-, lymphovaskuläre oder angiolymphatische Invasion bezeichnet. Das Vorhandensein von Karzinomzellen in kleinen Gefäßen wird mit einem erhöhten Metastasierungsrisikos in Verbindung gebracht, auch wenn dies nicht immer passiert. Die ersten Lymphknoten, die beim Lungenkrebs befallen werden, sind die umliegende Lymphknoten innerhalb des Brustkorbes (peribronchial, hilär, subkarinal/bifurkal oder mediastinal). D2-40 und CD34 sind spezielle Tests, die dem Pathologen helfen festzustellen ob eine Gefäßinvasion besteht. Diese Tests sind nicht in jedem Fall notwendig. Wenn Ihr Bericht keine Hinweise zu einer Gefäßinvasion angibt, dann wurde keine gesehen. Wenn Gefäßinvasionen vorhanden sind, könnte das Karzinom noch kuriert werden, dies ist jedoch abhängig von vielen anderen Faktoren. In wieweit dieser Befund Ihre weitere Behandlung beeinflusst, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 13. Was hat die Größenangabe des Karzinoms zu bedeuten? Der Pathologe gibt normalerweise den größten Durchmesser des Karzinoms unter dem Mikroskop an oder, wenn es möglich ist, bei makroskopischer (mit dem bloßen Auge) Betrachtung. Es wird nicht bei allen Karzinomen aus Biopsien eine Größenangabe gemacht, weil keine korrekte Größenangabe des Karzinoms möglich ist, denn es kann nur eine kleiner Teil des gesamten Karzinoms beurteilt werden. Die präzise Messung wird bei dem nachfolgenden chirurgischen Exzisionspräparat (Lobektomie, Resektion) vorgenommen. Im Allgemeinen ist die Prognose schlechter, je größer das Karzinom ist. 14. Welche Bedeutung hat das Stadium meines Karzinoms? Das Stadium ist ein Messwert sowohl für das Ausmaß des Karzinoms innerhalb der Lunge, als auch für die Streuung außerhalb. Normalerweise wird für eine Biopsie kein Stadium bestimmt, weil der Pathologe keine Aussage über das gesamte Ausmaß treffen kann. Gewöhnlich wird das Stadium mit den Buchstaben „T“, „N“ und „M“ angegeben. Das T steht für den Tumor (Karzinom) selbst, das N steht für die Lymphknoten (lymph nodes) und das M steht für Metastasen. Ein „p“ vor den Buchstaben T, N, M (Bsp.: pT) zeigt an, dass die Angabe durch die pathologische Befundung (den Pathologen) bestimmt wurde (im Gegensatz zur Stadienbestimmung durch den behandelnden Arzt oder die Computertomografie, bei der ein „c“ vorangestellt wird). Bei einem Lobektomiepräparat wird bei der Stadienbestimmung die Karzinomausdehnung berücksichtigt, welche durch ein „pT“ gefolgt von einer Ziffer angegeben wird. Je größer die Ziffer, desto größer die Karzinomausdehnung und damit desto schlechter die Prognose. Die Ziffer nach dem pN gibt das Ausmaß der Lymphknoteninfiltration und auch Angaben über die während der Operation entfernten Lymphknoten an. Wird ein pMx angegeben, bedeutet es, dass der Pathologe nicht genau entscheiden kann ob das Karzinom in andere Organe (Leber, Knochen, Hirn) gestreut hat. Meist wird dies durch bildgebende Diagnostik (Röntgen, CT) bestimmt. Weiterhin gibt es Stadienangaben, die nicht nur die Angabe des Pathologen berücksichtigen. Dabei werden die Informationen des TNM-Stadiums in vier Hauptstadien zusammengefasst (Stadium I bis IV). Diese Stadien korrelieren mit dem Ausmaß des Karzinoms und der Prognose. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten der Deutschen Krebsgesellschaft http://www.krebsgesellschaft.de/ und der Deutschen Krebshilfe http://www.krebshilfe.de/. In wieweit das Stadium Ihres Karzinoms die weitere Behandlung bestimmt, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 15. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „p63“, „Cyotkeratin5/6 (CK 5/6)“ oder „TTF-1“ aufgeführt wird? Dies sind spezielle Untersuchungen, die dem Pathologen helfen eine Unterscheidung zwischen einem Plattenepithelkarzinom und einem Adenokarzinom der Lunge zu treffen. Wenn diese Untersuchungen in Ihrem Bericht nicht aufgeführt sind, waren Sie für die Unterscheidung nicht notwendig. 16. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „Cytokeratin 7 (CK7)“, „CK20“, „CDX2“, „Gross cystic duct fluid protein (GCDFP)“, „Mammaglobin“, „Östrogen-Rezeptor (ER)“, „Progesteron-Rezeptor (PR)“, zusammen mit „TTF-1“ oder „PE-10“ aufgeführt werden? Dies sind spezielle Untersuchungen, die dem Pathologen helfen zwischen einem Karzinom der Lunge und einer Lungenmetastase aus einem anderen Organ zu unterscheiden. Wenn diese Untersuchungen in Ihrem Bericht nicht aufgeführt sind, waren Sie für die Unterscheidung nicht notwendig. 17. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „CD56“, „Chromogranin“ oder „Synaptophysin“ aufgeführt wird? Dies sind spezielle Untersuchungen, die dem Pathologen helfen ein kleinzelliges Bronchialkarzinom zu erkennen. Diese Untersuchung können ebenfalls genutzt werden um ein Karzinoid oder ein atypisches Karzinoid zu unterscheiden. Wenn diese Untersuchungen in Ihrem Bericht nicht aufgeführt sind, waren Sie für die Unterscheidung nicht notwendig. 18. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „Meosthelin“, „D2-40 (Podoplanin)“, „Calretinin“, „CEA“, „Cytokeratin (CK) 5/6“, „HBME-1“, „Ber-EP4“, „TTF-1“, „CD-15 (LeuM1)“ oder „WT-1“ aufgeführt wird? Diese speziellen Untersuchungen helfen dem Pathologen zu unterscheiden, ob ein Lungenkarzinom ein Mesotheliom (siehe Frage 8) oder ein Adenokarzinom ist. Wenn diese Untersuchungen in Ihrem Bericht nicht aufgeführt sind, waren Sie für die Unterscheidung nicht notwendig. 19. Was bedeutet es, wenn zusätzlich zu meiner Diagnose die Angabe „atypische adenomatöse Hyperplasie“ oder „plattenepitheliale Dysplasie“ oder „In-situ Plattenepithelkarzinom“ gemacht wird? All diese Formen sind Präkanzerosen (Krebs-Vorstufen), die vom Pathologen unter dem Mikroskop gesehen werden können. Sie sind unwichtig, wenn sie in einer Biopsie gesehen werden, in der ebenfalls ein invasives Karzinom besteht. Werden sie in einem Exzisionspräparat gesehen, ist es wichtig, wenn sie im Randbereich auftauchen (siehe auch Frage 21). 20. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „EGFR“ oder „K-ras“ aufgeführt wird? Dieser molekularpathologische Test dient zur Feststellung, ob bestimmte Chemotherapien ansprechen. In wieweit das Ergebnis Ihre Therapieplanung beeinflusst, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 21. Was hat es zu bedeuten, wenn in meinem Bericht Ränder oder Farbe/Tinte aufgeführt werden? Wenn eine Exzision (Lobektomie, Resektion) vorgenommen wurde, werden die Ränder der Probe vom Pathologen mit (gelegentlich mit verschieden farbiger) Tinte markiert. Wenn das Karzinom bis in den markierten Rand reicht, heißt das, dass es nicht unbedingt vollständig entfernt wurde. Während der OP kann der Chirurg evtl. noch weiteres Gewebe entfernen. Das weitere Vorgehen beim „invasiven Karzinom“, „In-situ Karzinom (Präkanzerose)“, „plattenepithelialer Dysplasie (Präkanzerose)“ oder einer „atypischen adenomatösen Hyperplasie“ besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 22. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht folgende Bezeichnungen aufgeführt werden: „narbig“, „emphysematös“, „emphysematöse Veränderung“ oder „Entzündung“? All diese Bezeichnungen stehen für verschiedene nicht-kanzeröse Veränderungen, die vom Pathologen mikroskopisch gesehen werden und sind normalerweise ohne Bedeutung, wenn sie in einer Biopsie oder einem Präparat auftauchen indem zugleich ein invasives Karzinom besteht. 23. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „Granulome“, Grocott’s Methenamine Silver (GMS)“, „säurefeste Stäbchen“ oder „ Perjodsäure-Schiff’sche Lösung (PAS)“ aufgeführt wird? Granulome sind Strukturen, die man unter dem Mikroskop erkennen kann und die meist ein Zeichen für eine bestehende Infektion sind. Manchmal können infektiöse Organismen mit speziellen Methoden unter dem Mikroskop sichtbar gemacht werden. (z.B.: GMS, Färbungen für säurefeste Stäbchen oder PAS). Während die meisten Granulome infektiös bedingt sind, können andere Ursachen Sarkoidose, allergische Reaktionen und Staubinhalationskrankheiten (Pneumokoniosen) sein. ... Prostata ... ... Gutartige Veränderung? Die bei der Biopsie entnommenen Proben Ihrer Prostata werden von einem Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung - dem Pathologen – mikroskopisch untersucht. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „gutartiges Prostatagewebe“ oder „gutartige Prostatadrüsen“ oder „gutartige Prostatahyperplasie“ steht? In der Probe befindet sich kein Krebs. 2. Wenn in der Biopsie kein Prostatakrebs festgestellt wird, kann ich dann sicher sein, dass ich keinen Prostatakrebs habe? In einigen wenigen Fällen kann es vorkommen, dass vorhandener Krebs durch die Biopsie nicht entdeckt wird. Es ist aber von Ihren Befunden, der Rektaluntersuchung und dem PSA-Wert zusammen abhängig, ob die Biopsie später wiederholt werden sollte. Das weitere Vorgehen besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 3. Was bedeutetet, es wenn in meinem Bericht zusätzlich die Rede von einer „akuten Entzündung“ (akute Prostatitis) oder einer „chronischen Entzündung“ (chronische Prostatitis) ist? In einigen Fällen kann eine Entzündung zur Erhöhung des PSA-Wertes führen. In den meisten Fällen ist eine Entzündung (akut oder chronisch) nicht von Bedeutung und steht nicht in direktem Zusammenhang mit Prostatakrebs. 4. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht zusätzlich „Atrophie“ „Adenose“, „atypische adenomatöse Hyperplasie“ oder „Samenblase“ steht? All diese Bezeichnungen stehen für Erscheinungen, die der Pathologe unter dem Mikroskop sehen kann und die in einigen Fällen der Erscheinungsform von Krebs ähneln können. Sie sind nicht von Bedeutung wenn sie bei einer Biopsie entdeckt werden und haben nichts mit Prostatakrebs zu tun. 5. Was bedeutet es wenn mein Biopsiebericht besondere Untersuchungen wie hochmolekulare Zytokeratine (HMWCK, high molecular weight cytokeratin), CK903, CK5/6, p63,AMACR (racemase), 34BE12, oder PIN4 cocktail enthält? Dies sind spezifische Untersuchungen mit dessen Hilfe der Pathologe den Prostatakrebs identifizieren kann. Diese Zusatzuntersuchungen sind nicht in allen Fällen nötig. Ob diese Untersuchungen in Ihrem Bericht vorkommen oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Genauigkeit Ihrer Diagnose. 6. Was bedeutet es wenn in meinem Biopsiebericht das Wort „Stanzzylinder“ vorkommt? Der Urologe entnimmt der Prostata an verschiedenen Stellen mit einer Hohlnadel dünne Gewebefäden. Jede dieser Proben wird als „Stanzzylinder“ bezeichnet. ... Prostata Krebs? Die bei der Biopsie entnommenen Proben Ihrer Prostata werden von einem Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung - dem Pathologen – mikroskopisch untersucht. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Was ist ein „Adenokarzinom der Prostata“? Das Adenokarzinom ist die häufigste Form des Prostatakrebs. Ein „Adenokarzinom der Prostata“ kann viele verschiedene Verhaltensformen zeigen: von sehr langsam wachsend mit einem geringen Risiko Schaden zu verursachen bis hin zu sehr aggressivem Verhalten 2. Was ist ein „Stanzzylinder“? Der Urologe entnimmt der Prostata an verschiedenen Stellen mit einer Hohlnadel dünne Gewebefäden. Jede dieser Proben wird als „Stanzzylinder“ bezeichnet. Die Anzahl der Stanzzylinder, die Krebs enthalten sowie die Menge an Krebs in den einzelnen Stanzzylindern hat Einfluss auf die Prognose für den Tumor. 3. Was ist der „Gleason Grad“ oder „Gleason score“? Der „Gleason score“ ist ein Maß dafür wie aggressiv ein Tumor wächst. Der Gleason score ergibt sich aus den Wachstumsmustern, die der Pathologe unter dem Mikroskop sieht. 4. Was bedeuten die Nummern im Gleason score, z.B. 3+4=7 oder 3+3=6 ? Beim Prostatakrebs können unter dem Mikroskop verschiedene Wachstumsmuster unterschieden werden. Jedem Muster wird eine Nummer zugeteilt. Wenn sie Ihren persönlichen Gleason score betrachten, so ist die erste Nummer die des am häufigsten vorkommenden Musters und zweite Nummer die des am zweithäufigsten vorkommenden Musters. Ihre persönlichen Muster, die bei einer Biopsie entdeckt werden liegen normalerweise zwischen 3 und 5. Nummer 3 bezeichnet eine weniger aggressive und 5 eine aggressivere Tumorart. Diese beiden Nummern werden zusammengezählt und ergeben Ihren Gleason score oder Gleason Grad, der typischerweise zwischen 6 und 10 liegt. Bsp.: Ein Tumor mit dem Gleason score 3+4=7 besteht zum größten Teil aus Muster 3 und zu einem kleineren Teil aus Muster 4, die Summer ergibt den Gleason score von 7. Ein Tumor mit dem Gleason score von 3+3=6 besteht nur aus Muster 3, der Gleason score ist dann 6. Andere Schreibweisen des Gleason scores im Pathologiebericht können sein: „Gleason 6/10“ oder „Gleason 6(3+3)“ oder „kombinierter Gleason Grad von 6“. 5. Was bedeutet es, einen Gleason score von 6 oder 7 oder 8-10 zu haben? Bei den Tumoren einer Prostatabiopsie ist der niedrigste Gleason score (am wenigsten aggressiv) meist 6, aufsteigend bis hin zu einem Gleason score von 10 (am aggressivsten). Die Aggressivität erhöht sich dabei stufenweise. 6. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht verschiedene Stanzzylinder mit verschiedenen Gleason scores aufgelistet sind? Die Verschiedenen Stanzzylinder sind entweder an verschiedenen Stellen desgleichen Prostatatumors entnommen worden oder an unterschiedlichen Prostatatumoren. Da der Grad innerhalb eines Tumors und zwischen verschiedenen Tumoren variieren kann, haben die einzelnen Proben, die Ihrer Prostata entnommen wurden evt. verschiedene Gleason scores. Normalerweise wird der höchste Gleason score (größte Nummer) von Ihrem Arzt als Anhaltspunkt für die Prognose und die weitere Therapie verwendet werden. 7. Gibt der Gleason score der Biopsie/ Punktion eine exakte Auskunft darüber wie der Grad des Krebses in der gesamten Prostata ist? Der Gleason score einer Biopsie/ Punktion erfasst oft den richtigen Grad des Krebses in der Prostata. Trotzdem ist in ca. 20% der Fälle der Grad bei der Biopsie niedriger als der echte Grad, weil bei der Biopsie die Proben nur aus einem Teil der gesamten Prostata genommen werden. In einigen Fällen kann auch der Grad der Biopsie die Aggressivität des Tumors überschätzen, dann ist der echte Grad des Tumors niedriger als der, der bei der Biopsie festgestellt wurde. 8. Wie bedeutsam ist der Gleason score? Der Gleason score ist einer der aussagekräftigsten Angaben für das Verhalten von Prostatakrebs. Er muss aber mit anderen Faktoren wie dem PSA-Wert, Befunde über Rektaluntersuchungen, Anzahl der vom Krebs betroffenen Stanzzylinder und in einigen Fällen radiologischen Untersuchungen in Zusammenhang gesetzt werden, um abschätzen zu können, wie der Tumor sich entwickeln wird. 9. Was bedeutet es wenn mein Biopsiebericht besondere Untersuchungen wie hochmolekulare Zytokeratine (HMWCK, high molecular weight cytokeratin), CK903, CK5/6, p63,AMACR (racemase), 34BE12, oder PIN4 cocktail enthält? Dies sind spezifische Untersuchungen mit dessen Hilfe der Pathologe den Prostatakrebs identifizieren kann. Diese Zusatzuntersuchungen sind nicht in allen Fällen nötig. Ob diese Untersuchungen in Ihrem Bericht vorkommen oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Genauigkeit Ihrer Diagnose. 10. Was bedeutet es wenn mein Biopsiebericht von einer „perineuralen Invasion“ spricht? „Perineurale Invasion“ in einem Biopsiebericht bedeute, dass der Krebs in die Hüllstrukturen von umliegenden Nerven hineinwächst, dies kann bedeuten dass er in andere Körperbereiche gestreut (metastasiert) hat, dies muss er aber nicht unbedingt. Zusätzlich sollten der Gleason Grad und das Ausmaß des Krebses in den Stanzzylindern betrachtet werden. Bei einer perineurale Invasion bestehen noch immer Heilungschancen. In einigen Fällen wird dies Ihre Behandlung beeinflussen, in anderen Fällen ist es nicht von Bedeutung. Wie dieser Befund Ihre spezifische Behandlung beeinflusst besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 11. Was bedeutet es wenn in meinem Biopsiebericht außer den Informationen zum Krebs zusätzlich „hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie“ oder „hochgradige PIN“ steht? „Hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie“ auch bezeichnet als „hochgradige PIN“ ist eine Vorstufe vom Prostatakrebs und ist nicht von Bedeutung wenn bereits Krebs in einem Stanzzylinder gefunden wurde. Die Bezeichnung ‚hochgradig’, sofern sie sich auf eine „prostatische intraepitheliale Neoplasie“ bezieht, hat nichts mit dem Gleason System zu tun, weist also nicht auf eine aggressivere Tumorart hin. 12. Was bedeutetet es wenn in meinem Biopsiebericht zusätzlich zum Krebs die Rede von einer „akuten Entzündung“ (akute Prostatitis) oder einer „chronischen Entzündung“ (chronische Prostatitis) ist? In einigen Fällen kann eine Entzündung zur Erhöhung des PSA-Wertes beitragen. Aber in den meisten Fällen ist es nicht von Bedeutung und hat nichts mit Prostatakrebs zu tun. 13. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht zusätzlich „Atrophie“ „Adenose“, „atypische adenomatöse Hyperplasie“ oder „Samenblase“ steht? All diese Bezeichnungen stehen für Erscheinungen, die der Pathologe unter dem Mikroskop sehen kann und die in einigen Fällen der Erscheinungsform von Krebs ähneln können. Sie sind nicht von Bedeutung wenn sie bei einer Biopsie entdeckt werden und haben nichts mit Prostatakrebs zu tun. 14. Was bedeutet es, wenn in meinem Bricht steht, dass die Befunde „atypisch“ oder “suspekt für Krebs” sind oder „atypische kleine azinäre Proliferation“ „atypische mikro-azinäre Proliferation“ oder “glanduläre Atypie” oder “atypische glanduläre Atypie” vorkommen? Alle diese Bezeichnungen stehen für ähnliche Veränderungen des Gewebes, die der Pathologe unter dem Mikroskop erkennen kann. Diese Veränderungen des Gewebes könnten Krebs sein. ... Atypische Veränderungen der Prostata? Die bei der Biopsie entnommenen Proben Ihrer Prostata werden von einem Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung - dem Pathologen – mikroskopisch untersucht. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Die bei der Biopsie entnommenen Proben Ihrer Prostata werden von einem Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung - dem Pathologen – mikroskopisch untersucht. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. Alle diese Bezeichnungen stehen für ähnliche Veränderungen des Gewebes, die der Pathologe unter dem Mikroskop erkennen kann. Diese Veränderungen des Gewebes könnten Krebs sein. 2. Warum kann der Pathologe nicht 100%tig sagen, ob in meiner Biopsieprobe Krebs vorhanden ist? Es gibt Veränderungen, die unter dem Mikroskop wie Krebs aussehen können, aber trotzdem kein Krebs sind. Der Pathologe muss also mit der Diagnose Prostatakrebs sehr vorsichtig sein, besonders wenn es sich um eine kleine Biopsieprobe handelt, da man bei einer Biopsie lediglich Ausschnitte des gesamten Gewebes sieht. 3. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht von der Möglichkeit gesprochen wird, dass bei einer Wiederholungsbiopsie Prostatakrebs bei mir diagnostiziert wird? Von 100 Männern mit der Diagnose „atypisch“ oder “suspekt” im Original-Biopsiebefund wird bei ca. 40 in einer zweiten Biopsie Krebs diagnostiziert. 4. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Wiederholungsbiopsie Prostatakrebs diagnostiziert, anhängig von meinem PSA-Wert? Ihr PSA-Wert beeinflusst die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer zweiten Biopsie Krebst diagnostiziert wird nicht. 5. Brauche ich eine Wiederholungsbiopsie? Bei den meisten Männern bei denen „atypisch“ oder “suspekt” im Biopsiebericht steht, wird eine zweite Biopsie durchgeführt. Dennoch gibt es Situationen in denen eine wiederholte Biopsie nicht empfohlen wird. Ob und wann Sie eine Wiederholungsbiopsie haben sollten, besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 6. Was bedeutet es wenn in meinem Biopsiebericht zusätzlich „hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie“ steht? „Hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie“ auch bezeichnet als „hochgradige PIN“ ist nicht von Bedeutung für jemanden der bereits den Befund „atypisch“ oder „suspekt“ in seinem Biopsiebericht hat. Eine „hochgradige PIN“ kann manchmal eine Vorstufe zum Prostatakrebs sein. Aber sie sind weniger gefährlicher als die atypischen Befunde in einer Probe. (siehe Frage 1.) 7. Was bedeutetet, es wenn in meinem Bericht zusätzlich die Rede von einer „akuten Entzündung“ (akute Prostatitis) oder einer „chronischen Entzündung“ (chronische Prostatitis) ist?In einigen Fällen kann eine Entzündung zur Erhöhung des PSA-Wertes führen. In den meisten Fällen ist eine Entzündung (akut oder chronisch) nicht von Bedeutung und steht nicht in direktem Zusammenhang mit Prostatakrebs. 8. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht zusätzlich „Atrophie“ „Adenose“, „atypische adenomatöse Hyperplasie“ oder „Samenblase“ steht? All diese Bezeichnungen stehen für Erscheinungen, die der Pathologe unter dem Mikroskop sehen kann und die in einigen Fällen der Erscheinungsform von Krebs ähneln können. Sie sind nicht von Bedeutung wenn sie bei einer Biopsie entdeckt werden und haben nichts mit Prostatakrebs zu tun. 9. Was bedeutet es wenn mein Biopsiebericht besondere Untersuchungen wie hochmolekulare Zytokeratine (HMWCK, high molecular weight cytokeratin), CK903, CK5/6, p63,AMACR (racemase), 34BE12, oder PIN4 cocktail enthält? Dies sind spezifische Untersuchungen mit dessen Hilfe der Pathologe den Prostatakrebs identifizieren kann. Diese Zusatzuntersuchungen sind nicht in allen Fällen nötig. Ob diese Untersuchungen in Ihrem Bericht vorkommen oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Genauigkeit Ihrer Diagnose. 10. Was bedeutet es wenn in meinem Biopsiebericht das Wort „Stanzzylinder“ vorkommt? Der Urologe entnimmt der Prostata an verschiedenen Stellen mit einer Hohlnadel dünne Gewebefäden. Jede dieser Proben wird als „Stanzzylinder“ bezeichnet. ... hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie? Die bei der Biopsie entnommenen Proben Ihrer Prostata werden von einem Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung - dem Pathologen – mikroskopisch untersucht. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Was ist ein „Stanzzylinder“? Der Urologe entnimmt der Prostata an verschiedenen Stellen mit einer Hohlnadel dünne Gewebefäden. Jede dieser Proben wird als „Stanzzylinder“ bezeichnet. Die Anzahl der Stanzzylinder, die Krebs enthalten sowie die Menge an Krebs in den einzelnen Stanzzylindern hat Einfluss auf die Prognose des Tumors. 2. Was ist eine „hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie“ oder „hochgradige PIN“? „Hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie“ auch bezeichnet als „hochgradige PIN“ ist eine Vorstufe des Prostatakrebs. 3. Wenn ich eine Vorstufe von Krebs habe, heißt das, dass ich Prostatakrebs bekommen werde? Eine hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie, die Vorstufe zum Prostatakrebs, kann sich zu Krebs entwickeln. Diese Entwicklung dauert meist mehrere Jahre. 4. Was bedeutet es wen in meinem Bericht steht, dass in meiner Biopsie eine „hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie“ oder „hochgradige PIN“ gefunden wurde? In dieser Biopsieprobe ist kein Krebs vorhanden und auch bei einer Wiederholungsbiopsie wird in den meisten Fällen kein Krebs gefunden werden. (Siehe Frage 2.) 5. Gibt es etwas, dass es wahrscheinlicher macht, dass ich Krebs habe? Wenn bei Ihnen in vielen Stanzzylindern eine hochgradige PIN gefunden wurden ist die Chance größer dass bei einer Wiederholungsbiopsie Krebs diagnostiziert. Je verbreiteter eine PIN ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Vorstufe in Krebs übergehen kann. 6. Sollte ich eine Wiederholungsbiopsie im nächsten Jahr oder einige Jahre später machen lassen? In den meisten Fällen ist eine Wiederholungsbiopsie kurz nach der Diagnose von hochgradiger PIN nicht sinnvoll, da sich die Diagnose nicht ändern wird. Dennoch kann eine zeitnahe Wiederholungsbiopsie in einigen Fällen sinnvoll sein. Ob und wann Sie eine Wiederholungsbiopsie machen lassen sollten besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 7. Was bedeutet es wenn mein Biopsiebericht besondere Untersuchungen wie hochmolekulare Zytokeratine (HMWCK, high molecular weight cytokeratin), CK903, CK5/6, p63,AMACR (racemase), 34BE12, oder PIN4 cocktail enthält? Dies sind spezifische Untersuchungen mit dessen Hilfe der Pathologe den Prostatakrebs identifizieren kann. Diese Zusatzuntersuchungen sind nicht in allen Fällen nötig. Ob diese Untersuchungen in Ihrem Bericht vorkommen oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Genauigkeit Ihrer Diagnose. 8. Was bedeutetet, es wenn in meinem Bericht zusätzlich die Rede von einer „akuten Entzündung“ (akute Prostatitis) oder einer „chronischen Entzündung“ (chronische Prostatitis) ist? In einigen Fällen kann eine Entzündung zur Erhöhung des PSA-Wertes führen. In den meisten Fällen ist eine Entzündung (akut oder chronisch) nicht von Bedeutung und steht nicht in direktem Zusammenhang mit Prostatakrebs. 9. Was bedeutet es wenn in meinem Biopsiebericht zusätzlich „Atrophie“ „Adenose“, „atypische adenomatöse Hyperplasie“ oder „Samenblase“ steht? Dies alles sind Erscheinungen, die der Pathologe unter dem Mikroskop zusätzlich sehen kann. Sie sind nicht von Bedeutung wenn sie bei einer Biopsie entdeckt werden und haben nichts mit Prostatakrebs zu tun. ... Kolon/Dickdarm ... ... Adenome und Adenokarzinome aus Adenomen? Wenn Ihr Dickdarm während der Koloskopie biopsiert wurde, werden die Proben anschließend von einem Facharzt mit langjähriger Erfahrung – dem Pathologen - mikroskopisch untersucht und in einem Bericht festgehalten. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen, Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Was bedeuten die Bezeichnungen „Zökum/Caecum“, Kolon ascendens“, „Kolon descendens“, „Sigmoid / Kolon sigmoideum“ oder „Rektum“? Das Zökum ist der Beginn des Kolons, dort mündet der Dünndarm in den Dickdarm. Die Abschnitte Kolon ascendens, transversum, descendens, Sigma und Rektum folgen dem Zökum in dieser Reihenfolge. Das Kolon (Dickdarm) endet im Rektum und geht in den Anus über. 2. Was ist ein Polyp des Kolons? Ein Polyp ist eine Erhebung der Schleimhaut des Dickdarms (Kolon) in das Lumen (= die Dickdarmlichtung)(Hohlraum) hinein. 3. Was ist ein Adenom? Ein Adenom ist ein Polyp, der der Schleimhaut des Dickdarms ähnelt, aber mikroskopisch ein verändertes Erscheinungsbild zeigt. 4. Was bedeutet es, wenn in meinem Bericht „tubuläres Adenom“, „tubulovillöses Adenom“, „villöses Adenom“, “breitbasiges gezahntes Adenom“, „breitbasig gezahnter Polyp“ oder „traditionell gezahntes Adenoms“, „adenomatöser Polyp“ oder „hyperplastischer Polyp“ in Zusammenhang mit meinem Karzinom aufgeführt wird? Adenome zeigen mikroskopisch verschiedene Wachstumsmuster. Sobald ein Karzinom aus einem Adenom hervorgeht, ist die Form des Adenoms nicht so wichtig wie andere Faktoren (siehe nachfolgend). 5. Was ist ein Adenokarzinom des Kolons? Das Adenokarzinom ist die häufigste Form des Darmkrebs. 6. Was ist ein „intramukosales Karzinom“, „Carcinoma in-situ“ oder ein „Karzinom in der Lamina propria“? Diese Bezeichnungen stehen für ein Adenom, das sich im Übergang zu einem Karzinom(Krebs) befindet. Noch ist es kein invasive Karzinom und kann auch noch nicht in anderen Körperteile streuen (metastasieren). Wird das „intramukosales Karzinom“, „Carcinoma in-situ“ oder das „Karzinom in der Lamina propria“ vollständig entfernt, so wurde es rechtzeitig entdeckt. Als Nachsorge sollten weitere Koloskopien folgen um weitere Polypen oder Adenome ausschließen zu können. 7. Was bedeutet „invasiv“? Wenn ein Karzinom wächst und über die Bereiche seiner Ursprungsstruktur (Darmschleimhaut) hinaus wäscht, wird es invasives Adenokarzinom des Dickdarms (Krebs) genannt und besitzt die Möglichkeit in andere Körperteile zu streuen (metastasieren). 8. Was bedeutet Differenzierung? Die Differenzierung ist eine mikroskopische Einteilung des Wachstumsverhaltens des Karzinoms. Je schlechter ein Karzinom differenziert ist, desto aggressiver ist sein Wachstum. Kolon-Karzinome (Dickdarm-Krebs) werden häufig in 3 Grade (gut differenziert, mäßig differenziert, schlecht differenziert) oder auch nur in 2 Grade (gut differenziert und schlecht differenziert) eingeteilt. 9. Was hat der Differenzierungsgrad meines Kolonkarzinoms (Darmkrebs) für eine Bedeutung? Der Differenzierungsgrad ist einer von vielen Faktoren, die etwas über die Aggressivität des Karzinoms aussagen. Schlecht differenzierte Karzinome wachsen aggressiver als gut differenzierte Karzinome. Wenn ein schlecht differenziertes Karzinom in einem Polypen gesehen wird, kann eine operative Nachentfernung notwendig werden, um sicherzustellen, dass das Karzinom noch nicht gestreut hat. Das weitere therapeutische Vorgehen besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 10. Was bedeuten „vaskuläre“, „Lymphgefäß“, „lymphovaskuläre“ oder „angiolymphatische“ Invasion? Karzinomzellen können in kleine Gefäße einbrechen. Wird dieser Zustand unter dem Mikroskop gesehen, wird er als vaskuläre, Lymphgefäß-, lymphovaskuläre oder angiolymphatische Invasion bezeichnet. Das Vorhandensein von Karzinomzellen in Gefäßen geht mit einem erhöhten Metastasierungsrisikos (Streuung in andere Körperteile) einher. Sollte eine Gefäß- oder Lymphgefäßinvasion bestehen, kann eine Operation folgen. Das für Sie passende weitere therapeutische Vorgehen besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 11. Was ist, wenn ich ein Adenokarzinom in einem Adenom hatte und es nicht vollständig entfernt wurde? Wenn Ihr Adenom mit einem invasiven Adenokarzinom (Krebs) nicht vollständig entfernt werden konnte, ist eine weitere Behandlung notwendig. Häufig ist der zweite Eingriff eine chirurgische Operation. Das weitere Vorgehen wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen besprechen. 12. Was ist, wenn ich ein Adenokarzinom in einem Adenom hatte und es vollständig entfernt wurde? Wenn Ihr Adenom mit Adenokarzinom(Krebs) komplett entfernt werden konnte, es mäßig oder gut differenziert (siehe Frage 9) ist und es keine Gefäß- oder Lymphgefäßinvasion (Frage 10) gibt, sind keine weiteren Eingriffe notwendig. Die für Sie passende weitere Behandlung besprechen Sie am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt. 13. Was bedeutet es, wenn zusätzlich zu meinem Karzinom an einer anderen Stelle im Kolon weitere Polypen oder Adenome wie etwa „adenomatöser Polyp“ (Adenom), „breitbasiges gezahntes Adenom“ (Polyp), „traditionelles gezahntes Adenom“ oder „hyperplastische Polypen“ vorhanden sind? Diese Polypen sind sehr verbreitet und können unabhängig vom Karzinom überall im Dickdarm auftreten, für die weitere Therapie oder Prognose haben sie keine Bedeutung. ... Adenome (gezahnt, tubulär, tubulovillös, villös) und hyperplastische Polypen? Wenn Ihr Dickdarm während der Koloskopie biopsiert wurde, werden die Proben anschließend von einem Facharzt mit langjähriger Erfahrung – dem Pathologen - mikroskopisch untersucht und in einem Bericht festgehalten. Ihr behandelnder Arzt verwendet den pathologischen Bericht um die Entscheidung über die weiteren therapeutischen Maßnahmen zu fällen. Diese Fragenübersicht wurde entwickelt um es leichter zu machen, Ihren pathologischen Bericht zu verstehen. 1. Was bedeuten die Bezeichnungen „Zökum/Caecum“, Kolon ascendens“, „Kolon descendens“, „Sigmoid / Kolon sigmoideum“ oder „Rektum“? Das Zökum ist der Beginn des Kolons, dort mündet der Dünndarm in den Dickdarm. Die Abschnitte Kolon ascendens, transversum, descendens, Sigma und Rektum folgen dem Zökum in dieser Reihenfolge. Das Kolon (Dickdarm) endet im Rektum und geht in den Anus über. 2. Was ist ein Polyp des Kolons? Ein Polyp ist eine Erhebung der Schleimhaut des Dickdarms (Kolon) in das Lumen (= die Dickdarmlichtung)(Hohlraum) hinein. 3. Was ist ein Adenom? Ein Adenom ist ein Polyp, der der Schleimhaut des Dickdarms ähnelt, aber mikroskopisch ein verändertes Erscheinungsbild zeigt. 4. Was sind „tubuläre Adenome“, „tubulovillöse Adenome“ und „villöse Adenome“? Adenome haben unterschiedliche Wachstumsmuster, die man unter dem Mikroskop erkennen kann. Die beiden häufigsten Wachstumsmuster sind tubulär und villös. Adenome, die beide Wachstumsmuster aufweisen, werden tubulovillös genannt. Die meisten Adenome sind klein (  
Prostatakrebs- frühzeitiger Befund entscheidend  
Quelle: Pressemitteilung BDP online, 14. Juli 2016
Mit rund 66.000 Neuerkrankungen in Deutschland häufigstes Karzinom bei Männern / Vier bewährte Behandlungsmethoden / Prefere-Studie untersucht die bestehenden Therapien auf optimale Wirkungen für Patienten
Derzeit existieren vier Behandlungsformen bei Prostatakrebs: Entfernung der Prostata, perkutane Strahlentherapie, Brachytherapie oder die aktive medizinische Überwachung (aktive surveillance) mit Behandlung, sobald die Krankheit fortschreitet. Je nach Behandlung müssen Risiken und Nebenwirkungen in Kauf genommen werden, Inkontinenz und Potenzprobleme können die Lebensqualität des Patienten deutlich einschränken.
Bislang ist nicht geklärt, welche der Therapien unter Berücksichtigung der Nebenwirkungen und Komplikationen die besten Erfolge für den Patienten bietet. Das soll sich ändern. „Aktuell läuft in Deutschland die Prefere-Studie mit rund 7.500 Patienten. Hier werden noch Ärzte als Teilnehmer gesucht“, weiß Prof. Kristiansen. „Förderer der Studie sind die Deutsche Krebshilfe und die gesetzlichen sowie privaten Krankenversicherungen. An der Studie sind über 100 Krebszentren in Deutschland beteiligt. Patienten profitieren beispielsweise in Form einer kostenlosen Zweitbegutachtung. Dies ist besonders im Fall der diffizilen Diagnose von Prostatakrebs wichtig. Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte erhalten umfangreiche Unterstützung durch gedruckte und digitale Aufklärungsmaterialien.“
 
Pathologie Homberg  
Pathologie Homberg Dr. Konrad Rüsing Kasseler Str. 15 34576 Homberg Deutschland +49 (0)5681 1507  
MVZ für Gynäkologie, Zytologie und Histologie Homburg/Saar  
MVZ für Gynäkologie, Zytologie und Histologie Homburg/Saar ärztl. Leiter: Dr. med. G. Harenberg Eisenbahnstr. 52 66424 Homburg/Saar Deutschland +49 (0)6841 67077 +49 (0)6841 67041 http://www.mvz-homburgsaar.de/  
Zytologisches Labor Simmerath  
Zytologisches Labor Simmerath Herr Dr. med. G. Wilms Kammerbruchstr. 51 52152 Simmerath Deutschland +049 (0)2473 / 8071  
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