24.05.2017

Änderungen der Qualitätssicherungsvereinbarung nach §135 Abs. 2 SGB V zur Molekulargenetik

Quelle: aerzteblatt online, 19.Mai 2017

Die Partner des Bundesmantelvertrages haben die Qualtätssicherungsvereinbarung nach §135 Abs. 2 SGB V zur Erbringung von molekulargenetischen Untersuchungen bei monogenen Erkrankungen angepasst.

Die Anpassung wurde notwendig, nachdem die humangenetischen Leistungen im EBM neu strukturiert wurden. Dadurch sind einige Gebührenordnungspositionen herausgefallen.

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22.05.2017

Lungenkrebs: Checkpoint-Inhibition bei NSCLC

Quelle: aerzteblatt online, 19.5.2017

Vor allem beim fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom etabliert sich die Immuntherapie. Eine Wirkstoffkombination scheint vielversprechend.

Für die überwiegende Zahl der Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom gab es bislang in der Zweitlinientherapie nach einer Platin-Doublette nur begrenzte Therapiemöglichkeiten. Dank der Checkpoint-Inhibition lässt sich jener Immun-Escape rückgängig machen, mit dem sich Tumorzellen der körpereigenen Abwehr entziehen.

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20.05.2017

Brustkrebs: G-BA sieht bislang keinen Zusatznutzen von Palbociclib

Quelle: aerzteblatt online, 19.Mai 2017

Der Gemeinsame Bewertungsausschuss hat auf der Grundlage der bisherigen Studienergebnisse für den Wirkstoff Palbociclib zur Behandlung von hormonsensiblem, metastasiertem Mamma-CA keinen Zusatznutzen feststellen können.

Der G-BA folgt damit einer Analyse des IQWiG zu dem Medikament mit dem Handelsnamen Ibrance. Der Hersteller Pfizer kann die Entscheidung des G-BA nach eigenen Angaben "nicht nachvollziehen".

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18.05.2017

3D in der mikroskopischen Gewebediagnsotik: vom Schnitt zum Block

Quelle: idw online, 17.Mai 2017

Neuartige 3D-Mikroskoptechnik für die Pathologie soll krankhaft veränderte Zellen in Gewebe-Biopsien besser und noch genauer als bisher möglich erkennbar machen.

Das neue "Lichtscheiben"-Mikroskop soll dreidimensionale Aufnahmen von Gewebeproben liefern und wird für die Nutzung des diagnostischen Alltags in der Pathologie konzipiert. Mit diesem neuen Verfahren stünden erstmals 3D-Bilder von Patienten-Gewebeproben für eine genauere Diagnose zur Verfügung. Zunächst liegt der Fokus in der Entwicklung von Anwendungen der 3D-Mikroskopie für die Gewebedarstellung bei Tumorerkrankungen und bei Multipler Sklerose.

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17.05.2017

Fehlerhafte Vorsorge Untersuchung führt zum Haftungsstreit

Quelle: versicherungsjournal.at, 15.Mai 2017

Wegen fehlerhafter Vorsorge-Untersuchung wurde ein Zervixkarzinom erst verspätet erkannt. Die Patientin verklagte die behandelnde Gynäkologin, die ihrerseits argumentiert, der Pathologe, der die Abstriche untersuchte, sei nicht als Erfüllungsgehilfe tätig geworden. Daher würde die Gynäkologin nicht für den Pathologen haften.

Der OGH entschied, dass die Gynäkologin die Verantwortung für alle Teilleistungen übernimmt, die erforderlich sind, um eine Aussage über ein vorliegendes Krebsrisiko zu erhalten. In diesem Fall hat die Gynäkologin die Patientin nicht darauf hingewiesen, dass nur Teile der jährlichen Krebsvorsorge-Untersuchung in ihrem Verantwortungsbereich liegen, somit hafte die Gynäkologin auch für Fehler des von ihr mit der Begutachtung des Abstrichs beauftragten Pathologen.

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15.05.2017

NSCLC: Potentes Immuntherapeutikum zugelassen

Quelle: aerzteblatt online, Mai 2017

Pembrolizumab ist zur Erstlinientherapie bei metastasierendem NSCLC zugelassen. Der PD-1-Antikörper verstärkt die T-Zell-basierte Immunantwort des Patienten.

Die Vorraussetzung für den Einsatz von Pembrolizumab ist eine hohe Tumor-PD-Expression (TPS >=50%) und keine EGFR-oder ALK-positive Tumormutation. Bei Patienten mit diesen Charakteristika konnte in der Zulassungsstudie das Überleben im Vergleich zur aktuellen Standardtherapie häufig deutlich verbessert werden.

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13.05.2017

Mamma-CA: Neues Argument gegen Therapieabbruch

Quelle: Ärztezeitung-online, 12.Mai 2017

Wenn Frauen mit Brustkrebs die adjuvante Hormontherapie abgebrochen haben, lohnt es sich für die Wiederaufnahme der Behandlung zu motivieren. Offenbar werden sie mit einem längeren progressionsfreien Überleben belohnt...

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11.05.2017

Haut aus dem Labor hilft der Forschung

Quelle: Onko Internetportal online, Thema des Monats Mai

Wie entsteht eigentlich Hautkrebs? Das ist die Frage, um die sich in der Forschung von Prof. Dr. Petra Boukamp alles dreht. Dieses Jahr wurde sie für ihre Forschung mit dem Deutschen Krebspreis ausgezeichnet.

Prof. Boukamp und ihr Team untersuchen, wie Veränderungen im Erbgut zur Entstehung von Hautkrebs beitragen. Basierend auf der Entwicklung eines 2D-in vitro Hautkarzinogense Modells (bestehend aus einer Serie von Zelllinien, die die unterschiedlichen Stadien der Plattenepithelkarzinomentwicklung repräsentiert und damit Aufschluss über seine schrittweise Entstehung gibt, entwickelte das Team um Frau Prof. Boukamp ein 3D-Hautmodell.

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