17.08.2017

DNA-Bluttest erkennt Darm-,Brust-, Lungen- und Eierstockkrebs

Quelle: aerzteblatt online, 17.August 2017

Ein experimenteller Bluttest auf zellfreie Tumor-DNA im Blut, der einzelne Genabschnitte bis zu 30.000-fach sequenziert, hat in einer Pilotstudie in Science Translational Medicine vier häufige Krebserkrankungen frühzeitig erkannt. Aufgrung der hohen Spezifität könnte er sich für ein allgemeines Krebsscreening eignen, wären da nicht die zu erwartenden hohen Kosten.

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15.08.2017

BDP: Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs - erster Selektivvertrag des BDP

Quelle: BDP online, 9.August 2017

Der BDP und die BKK VBU haben einen Selektivvertrag zur Genexpressionsdiagnostik für die Therapieentscheidung bei Brustkrebspatientinnen abgeschlossen.

Genexpressionsdiagnostik ermöglicht einen gezielteren Einsatz der Chemotherapie und soll damit eine Übertherapie vermeiden helfen. Mit dem Selektivvertrag steht diese Diagnostik nun auch gesetzlich versicherten Patientinnen zur Verfügung, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.

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10.08.2017

Melanom: Irren ist pathologisch

Quelle: DocCheckNews, 8. August 2017

Weltweit nimmt die Zahl maligner Melanome weiter zu. In einer groß angelegten Studie fanden Epidemiologen Hinweise, dass sich Pathologen bei der Beurteilung von Hautläsionen häufig irren: eine Steilvorlage für erneutes Ärzte-Bashing, wären da nicht einige methodische Zweifel...

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09.08.2017

BDP: Tumorkonferenzen haben positiven Effekt auf Diagnose und Therapie

Quelle: BDP online, 8.August 2017

In einem systematischen Review wurde erstmals wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Besprechung der Fälle von PatientInnen mit gastrointestinalen Krebserkrankungen in Tumorkonferenzen zu beträchtlichen Veränderungen bei der Diagnose und Behandlung führten.

Die Konferenzen veränderten die Diagnose von 18-27% der PatientInnen und führte dazu, dass bei 90-100% der PatientInnen der leitlinienkonforme Behandlungsplan umgesetzt wurde.

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08.08.2017

Warum die Krebsimmuntherapie nicht immer erfolgreich ist

Quelle: aerzteblatt online, 8.August 2017

Ein aufwendiges Screening aller bekannten 19.000 Protein-kodierten Gene von Krebszellen hat eine Liste von Genen zu Tage befördert, die in Melanomzellen intakt sein müssen, damit eine Immuntherapie erfolgreich sein kann. Die in Nature vorgestellten Ergebnisse könnten die Entwicklung einer Resistenz der Tumorzellen vorhersehbar machen.

Die Immuntherapie hat die Behandlung von Krebserkrankungen in den letzten Jahren verändert. Sie wirkt aber nicht bei allen Patienten.

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04.08.2017

Pankreas-CA: Schnelle Operation häufiger erfolgreich (und kostengünstiger)

Quelle: aerzteblatt online, 2. August 2017

Die Verkürzung der Wartezeit (von 65 auf 16 Tagen) von der Diagnose eines Pankreaskarzinoms bis zur OP hat an einer britischen Klinik den Anteil der Patienten erhöht, bei denen der Tumor erfolgreich entfernt werden konnte. Durch den Wegfall einer notwendigen Stentimplantation konnten zusätzlich Kosten eingespart werden.

Der größte Vorteil könnte jedoch in der größeren Zahl von Patienten liegen, bei denen sich die CT-Vorhersage einer Resektabilität bei der OP bestätigt. Der Anteil konnte durch die Verkürzung der Wartezeit von 50 auf 91 Prozent erhöht werden.

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03.08.2017

Erste Online-Krebskarte fasst alle Onkogene zusammen

Quelle: aerzteblatt online, 3. August 2017

Mehr als 760 Onkogene haben Forscher des Broad Institute des MIT und von Harvard identifiziert und eine Krebskarte erstellt.

Bei der Analyse stellt sich heraus, dass zehn Prozent der gelisteten Onkogene in vielen Krebsarten parallel eine tragende Rolle spielen. Dazu zählen etwa MDM4, PIK3CA, KRAS, IGF1R, CDK4. Therapien, die diese Krebsgene stilllegen, könnten daher bei mehr Krebspatienten zum Einsatz kommen.

Mit Hilfe von Biomarkern wurde untersucht, wie die Gene sich in Krebszellen veränderten. Überraschend war die Entdeckung, dass mehr als 80 Prozent sich anpassten, indem sie die Expression eines Gens hoch oder herunter regulierten. Mutationen in der Gensequenz waren hingegen nur in 16 Prozent der Fälle relevant.

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01.08.2017

Blau-und Weißasbest halten sich über Jahre im Lungengewebe

Quelle: aerzteblatt online, 01. August 2017

Asbestfasern sind in der menschlichen Lunge über fast 40 Jahre in konstanter Menge nachweisbar. Das hat die Auswetung von Daten des Deutschen Mesotheliomregisters am Institut für Pathologie der Ruhruniversität Bochum gezeigt.

In einer Studie haben Forscher die Asbestkonzentration im Lungengewebe von zwölf Menschen mit einer asbestbedingten Lungenerkrankung bestimmt. Die Gewebeproben entnahmen sie im Abstand von vier bis 21 Jahren aus zwei verschiedenen Gewebeproben bei der Operationen und der Autopsie. Die Asbestkonzentration in der Lunge blieb über diesen langen Zeitraum von fast 40 Jahren stabil und somit nachweisbar.

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