05.10.2017

Pathologen wollen weg vom CSI-Image

Quelle: medonline.at, 4.Oktober 2017

Die moderne Pathologie leistet viel für lebende Patienten. Das will die Fachgesellschaft aufzeigen.(Medical Tribune 38/2017) Nicht nur die Allgemeinmedizin und die Psychiatrie haben Nachwuchssorgen. Auch die Pathologen werden zunehmend von Zukunftsängsten geplagt.

Denn während die klinische Bedeutung ihres Faches wohl größer denn je sein dürfte, steht es um den Nachwuchs derzeit schlecht. Als Maßnahme zur Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit und bei potenziell an diesem Fach interessierten Studierenden hat sich das Fachgebiet einen Imagewandel verordnet.

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02.10.2017

Krebsmedizin 2017: Enorme Innovationsschübe - Große Herausforderungen

Quelle: idw online, 30.September 2017

Auch in diesem Jahr steht die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Stuttgart wieder unter dem Eindruck der enormen Fortschritte im Bereich der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebskrankheiten.

Vor dem Hintergrund der inzwischen zum Teil sehr guten Ergebnisse nimmt auch die Immunonkologie eine besondere Stellung im breiten wissenschaftlichen Programm der Jahrestagung 2017 ein. Zu den immunonkologischen Ansätzen gehören u.a. optimierte monoklonale Antikörper, bispezifische Antikörper, Toxin gekoppelte Antikörper, zelluläre Therapien sowie insbesondere auch die Checkpoint-Inhibitoren.

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26.09.2017

Methodenbewertung zur Brachytherapie bei Prostata-CA wieder aufgenommen

Quelle: aerzteblatt online, 26.September 2017

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat entschieden, die Methoden-prüfung und -bewertung für die LDR-Brachytherapie bei lokal begrenztem Prostatakarzinom wieder aufzunehmen.

Der G-BA hat den Unterausschuss Methodenbewertung mit dem Bewertungsverfahren beauftragt, der wiederum nun das Institut für Qualität und Wrtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragen kann, die Methode weiter zu untersuchen.

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25.09.2017

Digitale Pathologie: Das eigene Mikroskop für die Cloud

Quelle: aerzteblatt online, 22.September 2017

"Von Ärzten für Ärzte"... mit dieser Philosophie entwickelten Spezialisten zusammen mit einem Team von Softwareexperten zunächst eine Lernplattform für Studenten, um histologische Präparate der Kurse zum virtuellen Mikroskopieren online zu stellen.

Um nun auch Krankenhäusern und Praxen den bezahlbaren Einstieg in die digitale Diagnostik der Pathologie zu bieten, wurde jetzt eine Software entwickelt, mit der man zunächst über eine einfache Kamera am eigenen Mikroskop Präparate manuell scannen und diese dann über eine Cloud-Plattform per Mausklick mit Kollegen teilen kann. Das Hinzufügen von Annotationen am Präparat ermöglicht es Diagnostikern, sich zeitunabhängig über einen Fall auszutauschen.

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21.09.2017

Pankreas-CA: Bakterien im Tumor fördern Resistenz auf Gemcitabin

Quelle: aerzteblatt online, 19.September 2017

Viele Pankreaskarzinome enthalten Bakterien, die offenbar aus dem Duodenum in den Tumor gelangen und möglicherweise einer Resistenz auf das Zytostatikum Gemcitabin fördern.

Diese überraschende Entdeckung in Science wirft die Frage auf, ob eine Antibiotikabehandlung die Effektivität der Chemotherapie verbessern könnte.

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20.09.2017

Zielgerichtete Therapien in der Onkologie: Neuer Standard für Lungentumore

Quelle: aerzteblatt online, 15.September 2017

Der Kinaseinhibitor Alectinib ist gezielt für die Behandlung von Patienten mit ALK+ nicht kleinzelligen Bronchialkarzinomen entwickelt worden. Auf Basis aktueller Phase-3-Studiendaten rückt er nun in die Erstlinientherapie vor.

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18.09.2017

Zervix-CA: Kombination von Diagnosemethoden verbessert die Früherkennung

Quelle: pressetext.com, 13.September 2017

Die Zukunft der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge liegt in der HPV-Impfung sowie der intelligenten Kombination aus zytologischer Untersuchung einerseits und der HPV-Testung andererseits.

Mit den Methoden der modernen Molekularpathologie, dem HPV-Test, ist es möglich, die beim Zervix-CA fast immer mitverursachenden HP-Viren nachzuweisen. Wird ein HPV-high-risk-Virus nachgewiesen, ist die Wahrscheinlichkeit Krebsvorstufen zu finden zehnmal höher als in der normalen Population. Gleichzeitig gibt ein negativer HPV-Test eine bessere Sicherheit als eine negative zytologische Untersuchung.

In Österreich steht eine Änderung der Früherkennungsstrategien an. Wie in Großbritannien und den Niederlanden bereits etabliert, soll der kombinierte Einsatz von Zelldiagnostik und Molekularpathologie bessere Ergebnisse in der Früherkennung liefern.

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14.09.2017

"Liquid Biopsy" erweitert Spektrum der Pathologie

Quelle: derStandard.at, 13.September 2017

Die minimal-invasive Methode ermöglicht Experten zufolge ein ständiges Beobachten von Tumoren

bei der "Liquid-Biopsie" analysieren die Pathologen DNA von Tumorzellen, die ins Blut ausgeschwemmt werden. Diese Methode ist weniger invasiv für den Patienten und kann sehr oft wiederholt werden. Diese Tatsache ist besonders bei den Tumoren ein großer Vorteil, die ihr genetisches Profil verändern und dadurch immer wieder resistent gegen Medikamente werden. Standard ist diese Flüssigbiopsie derzeit bei Lungenkrebs, in Erprobung bei malignen Melanomen und Prostatakrebs.

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