28.07.2017

Medizinischer und wirtschaftlicher Nutzen eines HPV-basierten Gebärmutterhalskrebs-Screenings für Deutschland bestätigt

Quelle: pressebox online, 25.Juli 2017

Die Inzidenz und die Mortalität von Gebärmutterhalskrebs sind auch in Deutschland nach wie vor relativ hoch. Experten sind sich einig, dass durch die langjährige Latenzzeit bis zum Auftreten des Karzinoms einerseits und die gute Behandelbarkeit der Vorstufen andererseits das Zervixkarzinom beste Voraussetzungen für präventive Maßnahmen bietet. Nun zeigt eine aktuelle Studie, dass Screening-Strategien basierend auf einem primären HPV-Test den Nachweis von Gebärmutterhalskrebs verbessern und sogar Kosten einsparen können.

Lesen Sie hier weiter

Zum ganzen Artikel
27.07.2017

Blasenkrebs: Neuer Urinmarker sagt Rezidiv auch für Low-grade-Tumore vorher

Quelle: aerzteblatt online, 11.Juli 2017

Der Verlauf eines Urothelkarzinoms lässt sich derzeit mit Tumormarkern im Urin nicht ausreichend spezifisch darstellen. Die Leitlinien empfehlen ausschließlich die zytologische Untersuchungen.

Forscher haben jetzt einen Urinmarker gefunden, der mit einer Spezifität von fast 90 Prozent und einer Sensitivität von 80 Prozent vorhersagen konnte, ob sich Krebszellen nach einer TUR-B erneut ausbreiten würden.

Bezieht man bei der zytologischen Diagnose alle Arten von Blasenkarzinomzellen mit ein, sinkt die Sensitivität und Spezifität der zytologischen Diagnose dagegen auf 22 bis 62 Prozent.

Hier geht es zum Artikel des Ärzteblattes

Zum ganzen Artikel
26.07.2017

Erkenntnisse der Pathologen bestimmen die Therapie von Krebs

Quelle: rnz online, 21.Juli 2017

Prof. Peter Schirmacher bei "Medizin am Abend" - "Wir sind der Motor der Molekularmedizin"

Es wird erklärt, wie Tumore typisiert werden und wie die Präzisionsonkologie heute arbeitet, um herauszufinden, welches Medikament welchem Patienten nützen wird. Auch Resistenzen, die ein Tumor bereits ausgebildet hat, können so rechtzeitig erkannt werden. In diesen Fällen bietet der Tumor aufgrund von Mutationen keine Angriffspunkte mehr.

Bei einer Tumorzelle gibt es ca. 300 therapeutisch entscheidende Genveränderungen, die der Pathologe aus immer weniger Material identifizieren muss. 

Hier geht es direkt zum Artikel der rnz.online

Zum ganzen Artikel
25.07.2017

"PedBrain"-Studie identifiziert neue Treiber-Gene für das Medulloblastom

Quelle: aerzteblatt online, 25.Juli 2017

Eine der bisher größten Genom-Analysen bei Krebserkrankungen überhaupt hat zusammen mit einer Analyse von Epigenom und Transkriptom neue Treibermutationen und Pathomechanismen des Medulloblastoms identifiziert, die für besonders aggressive Verläufe bei Kindern verantwortlich sein könnten.

An die Publikation in Nature knüpft sich die Hoffnung auf Therapiefortschritte bei einem schwer zu behandelnden Tumor.

Lesen Sie hier weiter

Zum ganzen Artikel
21.07.2017

Mammafrühkarzinom: Neratinib senkt Rezidivste bei HER2-Tumoren

Quelle:Ärzteblatt online, 20.Jiuli 2017

Eine langfristige Behandlung mit dem Kinase-Inhibitor Neratinib im Anschluss an die Adjutanten Therapie mit Trastuzumab hat in einer Phase 3-Studie das krankheitsfreie Überleben von Patientinnen mit HER-positivem Mammafrühkarzinom geringfügig, aber signifikant verlängert.

Wir leiten Sie hier zum Artikel des Ärzteblattes weiter...

Zum ganzen Artikel
18.07.2017

Pankreaskarzinom: Biomarker für die Früherkennung entdeckt

Quelle: Ärzteblatt online, 17.Juli 2017

US-Forscher haben einen Biomarker für eine Vorstufe des Pankreaskarzinoms entdeckt. Erste klinische Studien im Science Translational Medicine lieferten vielversprechende Ergebnisse.

Die Forscher identifizierten 53 Proteine, die von den Organoiden gebildet werden, aber im Blut nur in einer sehr geringen Konzentration oder gar nicht vorkommen. Der beste Kandidat für einen Biomarker war das Protein Thrombospondin-2 (THBS2).

Lesen Sie hier weiter

Zum ganzen Artikel
14.07.2017

Welches Medikament greift den Krebs an?

Quelle: rnz online, 12.Juli 2017

"Medizin am Abend": Die molekulare Diagnostik ist immens wichtig für die Therapie

In einem Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung thematisiert Prof. Schirmacher  die Komplexität der molekularen Diagnostik eines Tumors. Von der immensen Dynamik in der Entwicklung dieser Diagnostik profitieren insbesondere die Patienten, denen durch genaue Analyse des Tumorgewebes eine zielgerichtete Therapie verordnet werden kann. Gleichzeitig wird der Patient auch vor unnötigen Nebenwirkungen einer Therapie geschützt.

Lesen Sie hier weiter

Zum ganzen Artikel
12.07.2017

BDP: Neues aus den Universitäten

Quelle: BDP online, 10.Juli 2017

Der Bundesverband deutscher Pathologen e.V. teilt in einer Pressemitteilung mit, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit dem 1.Juli 2017 für zunächst vier Jahre mit insgesamt 13 Mio. Euro innovative Forschung zum Leberkrebs in einem neuen "Transregionalen Sonderforschungsbereich" fördert.

Wir leiten Sie hier direkt zum Artikel auf der Homepage des BDP

Zum ganzen Artikel