17.04.2017

Berufskrankheit: Anerkennung auch ohne Vollbeweis

Quelle: Ärztezeitung online, 11.April 2017

Viele Betroffene erhalten für eine nachgewiesene Berufskrankheit keine Leistungen von ihrer Berufsgenossenschaft. Sie scheitern an hohen medizinischen Nachweishürden. Ein Landessozialgericht weist eine BG jetzt in die Schranken...

Wie aktuell vom LSG festgestellt wurde, ist in einem konkreten Fall ein Mesotheliom bereits dann nachgewiesen, wenn es aufgrund des aktuellen Kenntnisstandes der medizinischen Wissenschaft als wahrscheinlich diagnostiziert worden ist. In diesem Fall wurde im histologischen Befund ein Mesotheliom sowie hiervon abweichende Erkrankungen diagnostiziert.

Die BG lehnte die Anerkennung einer Berufskrankheit mit der Begründung ab, das ein Mesotheliom lediglich wahrscheinlich aber nicht im Vollbeweis nachgewiesen wurde. Da eine Obduktion nicht erfolgt sei, habe das Tumorbild nicht zweifelsfrei geklärt werden können.

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14.04.2017

Kooperation von Pathologen und Humangenetikern bei Tumortherapie immer wichtiger

Quelle: aerzteblatt online, 13.April 2017

Molekulare Tumorboards, in denen sich Spezialisten mit molekular-genetischer Erfahrung austauschen, werden für die Diagnostik und die Therapie von Krebserkrankungen immer wichtiger. Darauf hat die DGP hingewiesen.

Herkömmliche Tumorboards sind in spezialisierten Krebszentren und Kliniken mittlerweile etabliert. Im Zuge der Überleitung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in die Praxis gewinnt eine spezialisierte Form -das molekulare Tumorboard- an Bedeutung. Hier wird nach Parallelen unterschiedlicher Tumor-Entitäten gesucht. Verschiedene Tumor-Entitäten verfügen teilweise über die gleichen genetischen Veränderungen, sodass die Tumore möglicherweise auch auf die gleichen zielgerichteten Therapien ansprechen.

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10.04.2017

Onkogenese:Unter Verdacht-wie sich neue Tumorviren identifizieren lassen

Quelle: aerzteblatt online, 7.April2017

Weltweit gilt jede sechste Krebserkrankung als virusassoziiert. Die Kausalität zwischen Infektion und Krebsentstehung zu belegen und deren Mechanismen aufzuklären, sind Basis für die Prävention und Therapie.

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09.04.2017

Bei der Autopsie zeigte sich Krebs als Ursache

Quelle: Ärztezeitung online, 5.April 2017

Als häufigste Ursache für den plötzlichen und unerwarteten Krebstod bei Kindern fanden britische Pathologen bei der Obduktion bislang unerkannte hämatologische Malignome.

Glücklicherweise kommen solche Fälle nur sehr selten vor...

Kinder, die plötzlich und unerwartet sterben und deren Tod erst mit der Obduktion geklärt werden kann. Manchmal stoßen Pathologen dabei auf bislang unerkannte Neoplasien als Todesursache.

In einer retrospektiven Beobachtungsstudie mit über 2432 pädiatrischen Obduktionen wurde bei 13 Kindern -deren Leben plötzlich und unerwartet geendet hatte- in der Obduktion eine bislang unerkannte Neoplasie  entdeckt. Darunter fanden sich fünf hämatologische Malignome, zwei Medulloblastome, zwei Neuroblastome, zwei kardinale Tumore und zwei Malignome renalen Ursprungs.

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08.04.2017

Molekulare Tumorboards auf dem Vormarsch

Quelle: idw online, 6.April 2017

Spezialisten mit molekular-genetischer Erfahrung fahnden nach Behandlungen für seltene und austherapierte Krebserkrankungen / Erfolgreiche Kooperation von Pathologen und Humangenetikern

Die Zukunft der Pathologie liegt in den molekular-genetischen Untersuchungen von Tumorgewebe. Immer schneller kommen Wissenschaftler den Geheimnissen von Tumorerkrankungen auf die Spur. Das Wissen, welche Genmutationen welche Krebserkrankungen verursachen und wie sie sich ausbreiten, eröffnet die Chance für eine individuelle Therapie des einzelnen Patienten. Durch die rasante Wissensentwicklung sind  neue Plattformen wie die molekularen Tumorboards gefragt, in denen sich Spezialisten mit molekular-genetischer Erfahrung austauschen.

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07.04.2017

Hyperprogression: Mutationen könnten Therapieversagen mit Checkpoint-Inhibitoren anzeigen

Quelle: aerzteblatt online, 03.April 2017

Die "explosionsartige" Vergrößerung von Tumoren, zu denen es manchmal unter der Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren kommt, könnte durch Mutationen in bestimmten Genen ausgelöst werden, wie neue Studienergebnisse in Clinical Cancer Research zeigen.

Checkpoint-Inhibitoren, die die körpereigene Immunantwort auf den Tumor verstärken, haben in den letzten 5 Jahren die Behandlung von Karzinom-Erkrankungen verändert. Dabei erzielen einige Antikörper nicht bei allen Patienten eine gute Wirkung. Bei einigen kommt es sogar gleich nach Behandlungsbeginn zu einem rapiden Tumorwachstum.

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06.04.2017

Mastektomie: Immer mehr Frauen entscheiden sich für prophylaktischen Eingriff

Quelle: aerzteblatt online, 29.März 2017

Junge Frauen mit lokal invasivem Mammakarzinom lassen sich zunehmend häufiger prophylaktisch auch die gesunde Brust abnehmen. Dabei gibt es keine Evidenz, dass diese kontralaterale prophylaktische Mastektomie einen lebensverlängernden Effekt hat.

Welche Aussagekraft haben die Risikogene BRCA1/2? Lesen Sie hier weiter...

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05.04.2017

Neues Verfahren identifiziert Krebs-Biomarker

Quelle: Scientific Reports online, 4.April 2017

Biophysiker haben ein Verfahren etabliert, mit dem sie Biomarker zur Diagnose verschiedener Krebsarten identifizieren können. Mit einer speziellen Form der Infrarot-Spektroskopie detektierten die Forscher Tumorgewebe in einer Biopsie oder Gewebeprobe automatisch und markerfrei.

Anders als bei den derzeit in der Pathologie angewandten markerbasierten Verfahren bleibt das Gewebe dabei unbeschadet. So kann das Gewebe anschließend besser detaillierten Proteinanalysen unterzogen werden.

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