17.05.2017

Fehlerhafte Vorsorge Untersuchung führt zum Haftungsstreit

Quelle: versicherungsjournal.at, 15.Mai 2017

Wegen fehlerhafter Vorsorge-Untersuchung wurde ein Zervixkarzinom erst verspätet erkannt. Die Patientin verklagte die behandelnde Gynäkologin, die ihrerseits argumentiert, der Pathologe, der die Abstriche untersuchte, sei nicht als Erfüllungsgehilfe tätig geworden. Daher würde die Gynäkologin nicht für den Pathologen haften.

Der OGH entschied, dass die Gynäkologin die Verantwortung für alle Teilleistungen übernimmt, die erforderlich sind, um eine Aussage über ein vorliegendes Krebsrisiko zu erhalten. In diesem Fall hat die Gynäkologin die Patientin nicht darauf hingewiesen, dass nur Teile der jährlichen Krebsvorsorge-Untersuchung in ihrem Verantwortungsbereich liegen, somit hafte die Gynäkologin auch für Fehler des von ihr mit der Begutachtung des Abstrichs beauftragten Pathologen.

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15.05.2017

NSCLC: Potentes Immuntherapeutikum zugelassen

Quelle: aerzteblatt online, Mai 2017

Pembrolizumab ist zur Erstlinientherapie bei metastasierendem NSCLC zugelassen. Der PD-1-Antikörper verstärkt die T-Zell-basierte Immunantwort des Patienten.

Die Vorraussetzung für den Einsatz von Pembrolizumab ist eine hohe Tumor-PD-Expression (TPS >=50%) und keine EGFR-oder ALK-positive Tumormutation. Bei Patienten mit diesen Charakteristika konnte in der Zulassungsstudie das Überleben im Vergleich zur aktuellen Standardtherapie häufig deutlich verbessert werden.

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13.05.2017

Mamma-CA: Neues Argument gegen Therapieabbruch

Quelle: Ärztezeitung-online, 12.Mai 2017

Wenn Frauen mit Brustkrebs die adjuvante Hormontherapie abgebrochen haben, lohnt es sich für die Wiederaufnahme der Behandlung zu motivieren. Offenbar werden sie mit einem längeren progressionsfreien Überleben belohnt...

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11.05.2017

Haut aus dem Labor hilft der Forschung

Quelle: Onko Internetportal online, Thema des Monats Mai

Wie entsteht eigentlich Hautkrebs? Das ist die Frage, um die sich in der Forschung von Prof. Dr. Petra Boukamp alles dreht. Dieses Jahr wurde sie für ihre Forschung mit dem Deutschen Krebspreis ausgezeichnet.

Prof. Boukamp und ihr Team untersuchen, wie Veränderungen im Erbgut zur Entstehung von Hautkrebs beitragen. Basierend auf der Entwicklung eines 2D-in vitro Hautkarzinogense Modells (bestehend aus einer Serie von Zelllinien, die die unterschiedlichen Stadien der Plattenepithelkarzinomentwicklung repräsentiert und damit Aufschluss über seine schrittweise Entstehung gibt, entwickelte das Team um Frau Prof. Boukamp ein 3D-Hautmodell.

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09.05.2017

ENUP-Umfrage: Lymph node counting consensus

Quelle: BDP online, 8.Mai2017

Das Europäische Netzwerk der Uropathologen (ENUP) unter dem Vorsitz von Herrn Prof. G. Kristiansen, Institut für Pathologie der Universität Bonn, bittet auch die deutschen Pathologen an der neuen Umfrage zum Thema "Lymphknotendiagnostik bei Prostata-bzw. Blasentumoren" teilzunehmen.

Das ENUP verfolgt das Ziel, nach Erhebung des Status quo, Vorschläge für eine Standardisierung auf europäischer Ebene auszuarbeiten.

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06.05.2017

Familiärer Brustkrebs: Wie neue Brustkrebsgene zu bewerten sind

Quelle: aerzteblatt online, 5.Mai 2017

Eine aktuelle Analyse hilft, die Liste der möglichen Risikogene für familiär bedingten Brustkrebs zu vervollständigen. 

BRCA1 und BRCA2 sind die bekanntesten Hochrisikogene für den erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs. Durch die Etablierung von neuen Sequenzierverfahren (NSG) werden im Rahmen einer Multigenanalyse ständig neue Genmutationen entdeckt. Um das pathognomonische Potential einer Genmutation festzustellen, bedarf es umfangreicher Assoziationsstudien.

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05.05.2017

Personalisierte Medizin: Lehren aus der Vergangenheit

Quelle: aerzteblatt online, 5.Mai 2017

Die "Personalisierte Medizin" propagiert die Entwicklung von individuell zugeschnittenen Gesundheitslösungen. Bereits vor 50 Jahren starteten die Onkologen den Versuch, die Krebstherapie zu individualisieren. Sie kultivierten Biopsien, die dann In-vitro mit diversen Pharmaka behandelt wurden.

Die Ergebnisse an mehr als tausend In-vitro-Kulturen menschlicher Tumoren zeigten Individualität mit Bezug auf eine umfassende Histologie.

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03.05.2017

USA: Starke Zunahme (der Diagnosen) neuroendokriner Tumore

Quelle: aerzteblatt online, 2.Mai 2017

Die Zahl der neuroendokrinen Tumore hat sich in den USA nach Auswertung des Krebsregisters SEER in den letzten vier Jahrzehnten mehr als versechsfacht. Es wird vermutet, dass der Anstieg auf eine verbesserte Diagnostik zurückzuführen ist.

Die hormonproduzierenden Tumore wurden erstmals 1907 beschrieben und als harmlos eingestuft. Da sie eine gewisse Größe nicht überschritten und keine Metastasen beobachtet wurden, bezeichnete man sie deshalb als "Karzinoide". Erst Jahrzehnte später wurde erkannt, dass es sich um echte Karzinome handelt, die Metastasen bilden und unbehandelt zum Tode führen können.

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