30.04.2017

Genetische Stammbaum-Analyse zeigt, wie Lungenkrebs sich entwickelt

Quelle: Ärzteblatt online, 27.April 2017

Eine Genom-Analyse an Krebszellen aus verschiedenen Stellen des Primärtumors hat in einer prospektiven Studie im New England Journal of Medicine wichtige Prognosen von Patienten mit nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) geliefert, wobei vor allem die Zahl der Genkopien das Rezidivrisiko beeinflusste.

Die Untersuchung von Tumorgenen im Blut könnte als "Liquid Biopsie" Aussagen über die Erfolgsaussichten der Therapie liefern, wie eine Publikation in Nature zeigt.

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29.04.2017

Darmkrebsvorsorge: Kontrollendoskopie bei intermediären Adenomen nicht immer erforderlich

Quelle: Ärzteblatt online, 28.April 2017

Nicht alle Patienten, bei denen während einer Vorsorgekoloskopie verdächtige Ademnome entfernt wurden, müssen nach drei Jahren eine Kontrolluntersuchung durchführen lassen. Nach einer retrospektiven Studie im Lancet Oncology könnte bei etwa einem Viertel der Patienten auf eine erneute Endoskopie nach drei Jahren verzichtet werden.

In den deutschen Leitlinien ist angeraten, dass Patienten mit 3 bis 10 Adenomen, oder mindestens einem Adenom, dass ein Zentimeter oder größer ist oder einem Adenom mit villöser Histologie, sich nach drei Jahren einer Kontrolluntersuchung zu unterziehen.

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28.04.2017

DGP Pressemitteilung: Tarnkappen der Tumorzellen

Quelle: DGP online, April 2017

Escape-Strategien: Wie Tumoren der Immunabwehr entkommen / Bedeutung des PD-L1 Signalweges und Checkpoint-Inhibitoren / Krebs-Immuntherapien ergänzen zunehmend Strahlen- und Chemotherapien

Seit langem untersucht die Wissenschaft die Strategien der Krebszellen, sich der Körpereigenen Abwehr zu entziehen. Mit sogenannten Immun-Escape-Strategien "verstecken" sich veränderte Zellen vor dem körpereigenen Abwehrsystem.

Eine große Rolle bei der Immunabwehr spielen die sogenannten Immuncheckpoints. Den Pathologen kommt an dieser Stelle eine Schlüsselrolle zu; weitere Biomarker zu identifizieren und immer mehr von den Prozessen bei der Tumorentwicklung zu verstehen. Die besondere Herausforderung liegt darin, angesichts der rasanten Entwicklung zuverlässige Tests für die Tumorerkennung und auch Therapien für stark immunogene Tumoren zu entwickeln.

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27.04.2017

Vorsorge:Darmkrebsrisiko steigt nach positivem Stuhltest nur langsam an

Quelle: Ärzteblatt online, 26.April 2017

Der Nachweis von okkultem Blut im Stuhl muss möglichst rasch durch eine Koloskopie abgeklärt werden. Eine europäische Qualitätsleitlinie fordert einen Termin innerhalb von 31 Tagen. Das Risiko, dass der Tumor in der Zwischenzeit in ein höheres Stadium eintritt, war in einer retrospektiven Analyse von Versichertendaten, die jetzt im amerikanischen Ärzteblatt veröffentlicht wurde, jedoch erst nach zehn Monaten erhöht.

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24.04.2017

Dieser Chefpathologe findet die Tumoren

Quelle: maz online

In einem Beitrag für die Märkische Allgemeine berichtet Jürgen Lauterbach über die Arbeit des Pathologen.

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23.04.2017

BDP: Stellungnahme zum IQWiG Vorbericht "Zervixkarzinomscreening"

Quelle: BDP online, 11.April 2017

Der Bundesverband hat eine Stellungnahme für das neue Zervixkarzinom-Screening auf seiner Homepage veröffentlicht.

Der BDP weist darauf hin, dass sich die Inzidenz des Zervixkarzinoms mit der Einführung der Krebsfrüherkennungsuntersuchung um 75% gesenkt worden sei, ebenso die Mortalität.

Hier haben wir die Stellungnahme zum Download für Sie vorbereitet

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21.04.2017

Die Zukunft der Biomarkerforschung stellt das Individuum in den Mittelpunkt

Quelle: oe-journal.at, 20.April 2017

Die Analyse von Biomarkern spielt eine wichtige Rolle bei der Identifikation optimaler Therapien bei Krebserkrankungen. Durch die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des österreichischen Forschungszentrums CBmed wird die Entwicklung auf den Gebieten der Computergestützten Pathologie, der intelligenten Analyse von medizinischen Daten und des metabolischen Fingerabdrucks vorangetrieben.

Bei der morphologischen Analyse histologischer Schnitte unter dem Mikroskop besteht laut einer Studie unter Pathologen die Gefahr der subjektiven Verfälschung. Aus diesem Grund werden Proben mittels Slide-Scanner digitalisiert.

Neben der klassischen Biomarker-Entwicklung liegt der Fokus der Forschung auf sogenannten Imaging-Biomarkern wo insbesondere die Entwicklung in den Bereichen Proteomics und Molekular Imaging vorangetrieben wird.

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19.04.2017

Neue Diagnosemethoden der Neuropathologie

Quelle: IDW online, 11.April 2017

Molekulare Untersuchungsmethoden erstmals in neuer WHO-Klassifikation der Tumoren des ZNS festgeschrieben / Die Zukunft gehört der integrierten Diagnostik

Die molekulare Diagnostik hat inzwischen eine wesentliche Bedeutung bei der Klassifikation von Hirntumoren erlangt. Große Hoffnung geben neue molekularpathologische Verfahren, mit denen Hirntumore viel genauer diagnostiziert und individuell für Patienten gezielte Therapieansätze identifiziert werden können. Diese Verfahren erlauben zudem Aussagen, wie einzelne Tumoren auf Strahlen-oder Chemotherapie ansprechen.

Eine weitere vielversprechende Entwicklung ist die Hochdurchsatz-Sequenzierung. Bei diesem neuen Verfahren werden nicht nur einzelne Gene auf charakteristische Merkmale getestet sondern gleichzeitig eine Vielzahl von Genen.

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