21.03.2017

Biobanken: Ohne Automatisation international kaum konkurrenzfähig

Quelle: aerzteblatt online, 20.März 2017

In der Biobank für Bioliquide der BioMaterialBank Mainz (BMBM) bereitet jetzt ein Robotersystem Flüssigproben für die Einlagerung vor. Ohne Automatisation seien die hohen Probenaufkommen nach den Maßgaben des QMs kaum noch zu bewältigen.

Eine hochmoderne Biobank ist die Voraussetzung um für nationale und internationale Forschungskooperationen attraktiv zu sein. In der 2016 eingerichteten BMBM, die sich in Gewebebank und Biobank für Bioliquide gliedert, lagern bereits über 5 Mio. Proben. Biobanken gelten mittlerweile als unabdingbar für die medizinische Grundlagenforschung.

Zum ganzen Artikel
17.03.2017

Verständnis von Tumoren hat sich gewandelt

Quelle: Ärztezeitung online, 13.März 2017

In den letzten Jahren hat sich ein grundlegender Wandel des Verständnisses der Tumorbiologie vollzogen. Nicht mehr das erkrankte Organ stehe im Mittelpunkt, sondern das Genom und die molekularen Prozesse, die das Tumorgeschehen steuern.

Mit der Identifikation der molekularen Grundlagen und der Entwicklung von Methoden die diese molekularen Veränderungen bei jedem Patienten quantifizieren, ist der Grundstein der Präzisionsmedizin des "Next Generation Sequencing" (NGS) gelegt. Diese NGS-Analysen sind in der Lage Mutationen zu identifizieren und so den Patienten mit einer maßgeschneiderten Therapie zu behandeln.

Wir leiten Sie hier direkt zum Artikel der Ärztezeitung weiter

Zum ganzen Artikel
16.03.2017

"Genitourinary Cancers Symposium 2017": Krebs im Urogenitaltrakt

Quelle: Ärztezeitung online, 15.März 2017

Die Highlights des diesjährigen "Genitourinary Cancers Symposiums 2017" sind ab sofort online abrufbar.

Deutsche Urologen stellen die Highlights dieser Veranstaltung vor. Die Referenten haben sich für Abstracts mit besonderen Auswirkungen auf die klinische Praxis oder die Versorgungssituation in Deutschland entschieden. Es gibt Videobeiträge, Präsentationsformen und PDFs etwa zum fortgeschrittenen papillären Nierenzellkarzinom, zum kastrationsresistenten Prostata-CA oder zum muskelinvasiven Urothelkarzinom.

Der Zugriff auf diese Beiträge erfolgt über Ihren DocCheck-Account auf www.asco-direct-gu.de oder allgemein zugänglich direkt über die Veranstalterseite des Symposiums

Zum ganzen Artikel
15.03.2017

Mamma-CA: Mehr Patientinnen könnten von PARP-Inhibitor profitieren

Quelle: aerzteblatt online, 15.März 2017

Ein bis fünf Prozent der Patienten mit einem Mamma-CA können von einer Therapie mit PARP-Inhibitoren profitieren. Ursache für die personalisierte Therapieauswahl ist eine vererbte Mutation im BRCA1- oder BRCA2-Gen. Neueste Studien zeigen, dass eine PARP-Therapie jedoch für bis zu 20% der Brustkrebspatientinnen profitabel sein könnte...

Lesen Sie hier weiter

Zum ganzen Artikel
10.03.2017

Aktualisierung der S3-Leitlinie Prostata-Karzinom

Quelle: BDP online, 10.März 2017

Aktuell wurde die 3.Aktualisierung der S3-Leitline Prostatakarzinom nach Prüfung durch die AWMF sowie den Lenkungsausschuss des Leitlinienprogramms Onkologie veröffentlicht. Als Mandatsträger von BDP und DGP waren Herr Prof. Dr. Arndt Hartmann (Erlangen), Herr Prof. Dr. Glen Kristiansen (Bonn) und Herr Prof. Dr. Wilfried Roth (Mainz) daran beteiligt.

Wir leiten Sie hier zu den aktuellen Versionen der S3-Leitlinie Prostata-CA und den begleitenden Dokumenten

Zum ganzen Artikel
07.03.2017

Philips und LabPON planen größte Pathologie-Datenbank

Quelle: kma-online, 6.März 2017

Zwei Unternehmen haben gestern ihre Pläne für die Erstellung einer digitalen Datenbank angekündigt, die Pathologen eine Fülle von klinischen Informationen für die Entwicklung von Bildanalyse-Algorithmen liefert.

Die Bildanalyse-Algorithmen dienen der rechnergestützten Pathologie. Sogenannte Deep Learning-Algorithmen haben das Potential, die Objektivität und Effizienz der Tumorgewebsdiagnose zu verbessern. Diese Deep Learning-Verfahren haben sich in den letzten Jahren schnell zur "State-of-the-Art-Technologie" entwickelt. 

In Zeiten, die von einem wachsenden Mangel an Pathologen und gleichzeitig einer steigenden Zahl von Krebsfällen geprägt sind, wird die akkurate Diagnose und Differenzierung immer komplexer. Technologien wie die rechnergestützte Pathologie geben dem Pathologen ein Werkzeug an die Hand, die anfallende Arbeit effizient zu erledigen.

Lesen Sie hier weiter

Zum ganzen Artikel
06.03.2017

Ovarial-CA: Engmaschiger CA125 Test könnte Früherkennung bei genetischem Risiko ermöglichen

Quelle: aerzteblatt online, 28.Februar 2017

Eine engmaschige Kontrolle des Tumormarkers CA125 im Blut könnte für Frauen mit genetisch erhöhtem Risiko auf ein Ovarialkarzinom eine alternative zur prophylaktischen OP sein.

Der Tumormarker CA125 ist seit längerem als Screening-Instument zur Früherkennung des Ovarial-CA in der Diskussion. In vergangenen Studien konnte jedoch kein Nutzen gezeigt werden. Besonders wichtig wäre die Früherkennung für Frauen, die aufgrund von BRCA1- oder BRCA2-Mutationen oder aus einem anderen Grund ein deutlich erhöhtes Lebenszeitrisiko auf diesen Tumor haben.

Neuere Studien haben jetzt einen neuen Anlauf auf ein Screening unternommen und beziehen den sogenannten ROCA-Test (Risk of Ovarian Cancer Algorithm) mit ein.

Lesen Sie hier weiter

Zum ganzen Artikel
05.03.2017

IQWiG Vorbericht zum Zervixkarzinomscreening

Quelle: BDP online / IQWiG online

Schon seit 1972 gehört die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs zum Leistungsangebot der GKven. Derzeit befindet sich das Screening im Umbruch.

Zukünftig werden Frauen im Alter von 20-60 Jahren alle fünf Jahre von ihren Krankenkassen über das Screeningangebot informiert und der Test auf HPV wird in das Screeningprogramm integriert. Mit dem Einladungsschreiben der Krankenkasse zur Teilnahme am Screeningprogramm erhalten die Frauen zusätzlich auch eine Informationsbroschüre, die über die Vor-und Nachteile des Screenings informieren soll.

Im Auftrag des GB-A soll das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen ein Einladungsschreiben und die dazugehörige Entscheidungshilfe entwerfen. Interessierte Personen und Institutionen können bis zum 14.März 2017 Stellungnahmen dazu abgeben.

Wir leiten Sie hier zum IQWiG weiter

Zum ganzen Artikel