15.10.2017

BDP: Pressemitteilung zur Obduktionsvereinbarung

Quelle: BDP online, 11.Oktober 2017

Krankenhäuser sollen DRG-Zuschlag für Obduktionen erhalten

GKV- Spitzenverband behindert realitätsnahe Umsetzung, rasche Vertragsänderung nötig

Wie der BDP mitteilt, könnten Krankenhäuser rückwirkend zum 1.Januar 2017 zur Qualitätssicherung durch Obduktionen einen Zuschlag zu ihren DRGs erhalten. Der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben einen entsprechenden Umsetzungsvertrag geschlossen, dessen Regelungen die Erreichung des Ziels stark behindern:

Leider ist der krankenhausindividuelle DRG-Zuschlag abhängig vom sofortigen Erreichen einer völlig überhöhten indikationsbezogenen Obduktionsquote. Zudem sind durch eine restriktive Indikationsliste -als Bestandteil des Vertrages- nach ersten Schätzungen 50-70% der Obduktionen von derzeit im Krankenhaus Verstorbenen von vornherein von der Berechnung des Zuschlags ausgenommen.

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12.10.2017

QuiP veranstaltet kostenloses Webinar zur PD-L1 Testung

Quelle: QuiP Fortbildungsserver, Oktober 2017

Die QuiP GmbH möchte im Rahmen des Pathologie-Ringversuchsprogramms ihre Teilnehmer noch besser unterstützen. Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich für das erste von zwei kostenlosen Webinaren zur PD-L1 Testung am 18.Oktober 2017 um 17:30 Uhr anzumelden.

Unter anderem wird das Webinar die Themen Antikörperwahl, Validierung und Kalibrierung umfassen.

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11.10.2017

QuiP: Ankündigung Ringversuche BRCA1/2 und BRAF NSCLC

Quelle: quip-ringversuche online, 5.Oktober 2017

Die Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie bietet im vierten Quartal 2017 erneut Ringversuche BRCA1/2 und BRAF NSCLC an.

Für die Testung BRCA1/2 kann nur Material für 40 Teilnehmer bereitgestellt werden. Eine frühzeitige Anmeldung (bis spätestens zum 1.November) ist ratsam. 

Für die Teilnahme am BRAF-Ringversuch kann Material für 60 Teilnehmer bereit gestellt werden. Auch hier ist eine Anmeldung bis zum 1.November 2017 erforderlich.

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10.10.2017

Stellungnahme: Leistungserbringung bei Multigenanalysen in der Tumordiagnostik

Quelle: pathologie-dgp online im Oktober 2017

Die DGP veröffentlicht ein gemeinsames Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Pathologen und der Deutschen Gesellschaft für Pathologie zu einer zentralisierten, ggf. industriebasierten Leistungserbringung bei Multigen-Analysen in der Tumordiagnostik. 

Die Fa. Roche hat dazu mitgeteilt, dass dieses Positionspapier in allen Punkten das Verständnis des Unternehmens repräsentiere. Dies gelte insbesondere für die Beachtung des Gebots der persönlichen ärztlichen Leistungserbringung, der Methodenfreiheit und aller sonstigen rechtlichen Rahmenbedingungen. Roche bekräftigte zudem seine Dialogbereitschaft mit der Pathologie in Deutschland, um die gemeinsam anvisierte Kooperation zu gestalten.

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09.10.2017

Lungenkrebs: Durvalumab wirksam im Stadium III des NSCLC

Quelle: aerzteblatt online, 29.September 2017

Der PD-L1-Inhibitor Durvalumab hat in einer Phase-3-Studie das progressionsfreie Überleben bei Patienten im fortgeschrittenen Stadium eines nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms deutlich verlängert. Die aktuell im New England Journal of Medicine publizierten Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der European Society for Medical Oncology positiv bewertet.

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08.10.2017

Adjuvante Therapie beim Kolonkarzinom: Jüngere Patienten erhalten möglicherweise zu häufig Chemotherapien

Quelle: aerzteblatt online, 29.September 2017

In einer retrospektiven Registerstudie aus den USA wurden Daten von 3143 Patienten im Alter zwischen 18 und 75 Jahren mit einem histologisch bestätigten, primären Adenokarzinom des Kolons ausgewertet.

Das Ergebnis: Jüngere Patienten (18-49 Jahre und 50-64 Jahre) erhielten unabhängig vom Tumorstadium circa 2-8-mal häufiger adjuvante postoperative Chemotherapien als Patienten im Alter von 65-75 Jahren, ohne dass dadurch ein Überlebensvorteil entstünde.

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05.10.2017

Pathologen wollen weg vom CSI-Image

Quelle: medonline.at, 4.Oktober 2017

Die moderne Pathologie leistet viel für lebende Patienten. Das will die Fachgesellschaft aufzeigen.(Medical Tribune 38/2017) Nicht nur die Allgemeinmedizin und die Psychiatrie haben Nachwuchssorgen. Auch die Pathologen werden zunehmend von Zukunftsängsten geplagt.

Denn während die klinische Bedeutung ihres Faches wohl größer denn je sein dürfte, steht es um den Nachwuchs derzeit schlecht. Als Maßnahme zur Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit und bei potenziell an diesem Fach interessierten Studierenden hat sich das Fachgebiet einen Imagewandel verordnet.

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02.10.2017

Krebsmedizin 2017: Enorme Innovationsschübe - Große Herausforderungen

Quelle: idw online, 30.September 2017

Auch in diesem Jahr steht die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Stuttgart wieder unter dem Eindruck der enormen Fortschritte im Bereich der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebskrankheiten.

Vor dem Hintergrund der inzwischen zum Teil sehr guten Ergebnisse nimmt auch die Immunonkologie eine besondere Stellung im breiten wissenschaftlichen Programm der Jahrestagung 2017 ein. Zu den immunonkologischen Ansätzen gehören u.a. optimierte monoklonale Antikörper, bispezifische Antikörper, Toxin gekoppelte Antikörper, zelluläre Therapien sowie insbesondere auch die Checkpoint-Inhibitoren.

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