13.02.2017

Diagnose Brustkrebs: Eine Achterbahnfahrt für Patienten

Quelle: Ärztezeitung online, 10.Februar 2017

In meiner Zeit als Außendienstmitarbeiterin durfte ich tief in die Arbeitsabläufe der Pathologie blicken… In dem Wust der täglichen Routine gab es einen Moment, an den ich mich bis heute erinnere.

Es war in der Vorweihnachtszeit und ich habe einen Pathologen bei seiner Arbeit begleitet. Er mikroskopierte Schnitt für Schnitt und murmelte so ganz nebenbei: „ Ich frage mich so oft, was ich hier tue… ich beeile mich, um den Patienten noch schnell vor Weihnachten eine Krebsdiagnose zu überbringen…"

In dem Artikel "Diagnose Brustkrebs" beschreibt eine Patientin den Verlauf ihrer Erkrankung als eine "ganz besondere Achterbahnfahrt". Kaum ist sie unfreiwillig eingestiegen, geht der Diagnostik- und Therapiemarathon im Höchsttempo los.

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12.02.2017

Schnellschnitt: Lasermikroskop ermöglicht Tumordiagnose im Operationssaal

Quelle: aerzteblatt online, 8.Februar 2017

Die sogenannte SRS-Mikroskopie könnte in der Zukunft die intraoperative Diagnostik von Tumoren beschleunigen. In einer Studie in "Nature Biomedical Engineering" gelang es Pathologen, mit der SRS- Mikroskopie einen Hirntumor innerhalb weniger Minuten am frischen OP-Präparat und ohne Färbung korrekt zu erkennen. 

Viele Tumoroperationen müssen in der Praxis für 30-40 min. unterbrochen werden, bis die Ergebnisse des Schnellschnittes vorliegen. Die Technik der SRS-Mikroskopie ist heute bereits OP-tauglich und findet auf einem kleinen Tisch platz. Aufgenommene Bilder werden von einem Computer digital aufbereitet, so dass auch auf eine echte Anfärbung verzichtet werden kann. 

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09.02.2017

Zufällig diagnostieziertes Gallenblasenkarzinom: Zeitpunkt der Re-OP ist prognostisch bedeutend

Quelle: aerzteblatt online, 3. Februar 2017

Das Karzinom der Gallenblase ist die sechsthäufigste Malignität des Gastrointestinaltraktes mit einer schlechten Prognose. Die Resektion ist die einzige potentiell kurative Behandlungsoption.

50-70% dieser Tumore werden zufällig bei einer elektiven Cholezystektomie aufgrund eines als gutartig eingestuften Gallenwegleidens gefunden. Bei ca. 0,7% der bei diesen Eingriffen entnommenen Gewebeproben finden sich histologisch Hinweise auf ein Karzinom. Gibt es keine Metastasen, gilt als einzige therapeutische Möglichkeit eine Resektion und die Portale Staging-Lymphadenektomie. Wann dieser erneute Eingriff erfolgen sollte, ist in den Leitlinien nicht definiert.

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08.02.2017

QuIP- Ringversuche: Das aktuelle Programm 2017

Quelle: BDP online, 7.Februar 2017

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. weist auf seiner Homepage auf das aktuelle QuIP/ RfB- Ringversuchsprogramm für das Jahr 2017 hin. Die Anmeldung zu diesen Ringversuchen erfolgt online unter www.quip-ringversuche.de. 

Das Programm mit allen Informationen halten wir hier zum Download für Sie bereit

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06.02.2017

"Mit Blut gegen Krebs, Liquid Biopsy - die Zukunft der Krebsdiagnose und Krebstherapie?"

Quelle: 3sat online, 2. Februar 2017

Besteht der Verdacht auf eine Tumorerkrankung, erfolgte bisher in der Regel eine Gewebeentnahme, ein invasiver, oft belastender Eingriff für den Patienten. In der Zukunft könnte Patienten das erspart bleiben...

Das Wissensmagazin "scobel" setzt sich mit dem Thema "Mit Blut gegen den Krebs, Liquid Biopsy - die Zukunft der Krebsdiagnose und Krebstherapie?" auseinander.

Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen aus den Bereichen Hämatoonkologie und Krebsforschung zu dieser Frage.

"Was ist Liquid Biopsy?" Herr Prof. Dr. med. F. Haller aus Erlangen beantwortet diese Frage in einem Interview.

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27.01.2017

Molekulare Diagnose: Neu entdeckter Immundefekt bringt Forschung zu Tumoren voran

Quelle: Ärztezeitung online, 26.Januar 2017

Ein Team Forscher am Haunerschen Kinderspital in München hat bei Kindern mit einem angeborenene Immundefekt und einer Neigung zur Tumorentstehung Mutationen im Gen CARMIL2 identifiziert.

Diese Erkenntnis sei nicht nur für eine klare molekulare Diagnose der betroffenen Patienten wichtig, sie offenbare auch neue Signalwege der antitumoralen Immunität und eröffne die Entwicklung neuer therapeutischer Konzepte, teilt das Klinikum der Universität in München mit.

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26.01.2017

Bald braucht es wohl keine Radiologen und Pathologen mehr...

Quelle: medinside online, 23.Januar 2017

Wie verändert Artifical Intelligence die Gesundheitsbranche? Laut Experten könnten in wenigen Jahren ganze Fachrichtungen in der Medizin verschwinden.

Ein bemerkenswerter Fachbeitrag im <<New England Journal of Medicine>> prognostiziert denjenigen medizinischen Fachrichtungen, deren Kernaufgabe es sei, digitale Bilder zu interpretieren, durch die schnelle Entwicklung der Artifical Intelligence (AI) eine düstere berufliche Zukunft...

Die Interpretation digitaler Bildmengen könnte schon sehr bald von Algorithmen übernommen werden. Für die Pathologie, könnte es für den Bereich Palliativ Care schon recht bald bedeuten, dass personalisierte Aussagen über die weitere Krankheitsentwicklung durch AI recht präzise getroffen werden können.

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25.01.2017

Prostata-CA: Multiparameter-MRT könnte jede vierte Biopsie vermeiden

Quelle: aerzteblatt online, 20.Januar 2017

Ein Multiparameter-MRT könnte einem Viertel aller Männer mit einem erhöhten PSA-Wert oder anderen Verdachtsmomenten eine schmerzhafte und manchmal auch riskante Stanzbiopsie der Prostata ersparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Validierungsstudie im Lancet.

Eine mit TRUS gelenkte Stanzbiopsie der Prostata ist die Methode der Wahl zur Diagnose eines Prostata-CAs, aber nicht ohne Risiko. In den letzten Jahren wurden sehr gute Erfahrungen mit dem Multiparameter-MRT gemacht. Bei dieser Variante der MRT wird neben der T1- und T2- Gewichtung auch eine diffusionsgewichtete Bildgebung sowie eine dynamische MRT nach Kontrastmittelgabe durchgeführt.

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