20.05.2017

Brustkrebs: G-BA sieht bislang keinen Zusatznutzen von Palbociclib

Quelle: aerzteblatt online, 19.Mai 2017

Der Gemeinsame Bewertungsausschuss hat auf der Grundlage der bisherigen Studienergebnisse für den Wirkstoff Palbociclib zur Behandlung von hormonsensiblem, metastasiertem Mamma-CA keinen Zusatznutzen feststellen können.

Der G-BA folgt damit einer Analyse des IQWiG zu dem Medikament mit dem Handelsnamen Ibrance. Der Hersteller Pfizer kann die Entscheidung des G-BA nach eigenen Angaben "nicht nachvollziehen".

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18.05.2017

3D in der mikroskopischen Gewebediagnsotik: vom Schnitt zum Block

Quelle: idw online, 17.Mai 2017

Neuartige 3D-Mikroskoptechnik für die Pathologie soll krankhaft veränderte Zellen in Gewebe-Biopsien besser und noch genauer als bisher möglich erkennbar machen.

Das neue "Lichtscheiben"-Mikroskop soll dreidimensionale Aufnahmen von Gewebeproben liefern und wird für die Nutzung des diagnostischen Alltags in der Pathologie konzipiert. Mit diesem neuen Verfahren stünden erstmals 3D-Bilder von Patienten-Gewebeproben für eine genauere Diagnose zur Verfügung. Zunächst liegt der Fokus in der Entwicklung von Anwendungen der 3D-Mikroskopie für die Gewebedarstellung bei Tumorerkrankungen und bei Multipler Sklerose.

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17.05.2017

Fehlerhafte Vorsorge Untersuchung führt zum Haftungsstreit

Quelle: versicherungsjournal.at, 15.Mai 2017

Wegen fehlerhafter Vorsorge-Untersuchung wurde ein Zervixkarzinom erst verspätet erkannt. Die Patientin verklagte die behandelnde Gynäkologin, die ihrerseits argumentiert, der Pathologe, der die Abstriche untersuchte, sei nicht als Erfüllungsgehilfe tätig geworden. Daher würde die Gynäkologin nicht für den Pathologen haften.

Der OGH entschied, dass die Gynäkologin die Verantwortung für alle Teilleistungen übernimmt, die erforderlich sind, um eine Aussage über ein vorliegendes Krebsrisiko zu erhalten. In diesem Fall hat die Gynäkologin die Patientin nicht darauf hingewiesen, dass nur Teile der jährlichen Krebsvorsorge-Untersuchung in ihrem Verantwortungsbereich liegen, somit hafte die Gynäkologin auch für Fehler des von ihr mit der Begutachtung des Abstrichs beauftragten Pathologen.

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15.05.2017

NSCLC: Potentes Immuntherapeutikum zugelassen

Quelle: aerzteblatt online, Mai 2017

Pembrolizumab ist zur Erstlinientherapie bei metastasierendem NSCLC zugelassen. Der PD-1-Antikörper verstärkt die T-Zell-basierte Immunantwort des Patienten.

Die Vorraussetzung für den Einsatz von Pembrolizumab ist eine hohe Tumor-PD-Expression (TPS >=50%) und keine EGFR-oder ALK-positive Tumormutation. Bei Patienten mit diesen Charakteristika konnte in der Zulassungsstudie das Überleben im Vergleich zur aktuellen Standardtherapie häufig deutlich verbessert werden.

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13.05.2017

Mamma-CA: Neues Argument gegen Therapieabbruch

Quelle: Ärztezeitung-online, 12.Mai 2017

Wenn Frauen mit Brustkrebs die adjuvante Hormontherapie abgebrochen haben, lohnt es sich für die Wiederaufnahme der Behandlung zu motivieren. Offenbar werden sie mit einem längeren progressionsfreien Überleben belohnt...

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11.05.2017

Haut aus dem Labor hilft der Forschung

Quelle: Onko Internetportal online, Thema des Monats Mai

Wie entsteht eigentlich Hautkrebs? Das ist die Frage, um die sich in der Forschung von Prof. Dr. Petra Boukamp alles dreht. Dieses Jahr wurde sie für ihre Forschung mit dem Deutschen Krebspreis ausgezeichnet.

Prof. Boukamp und ihr Team untersuchen, wie Veränderungen im Erbgut zur Entstehung von Hautkrebs beitragen. Basierend auf der Entwicklung eines 2D-in vitro Hautkarzinogense Modells (bestehend aus einer Serie von Zelllinien, die die unterschiedlichen Stadien der Plattenepithelkarzinomentwicklung repräsentiert und damit Aufschluss über seine schrittweise Entstehung gibt, entwickelte das Team um Frau Prof. Boukamp ein 3D-Hautmodell.

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09.05.2017

ENUP-Umfrage: Lymph node counting consensus

Quelle: BDP online, 8.Mai2017

Das Europäische Netzwerk der Uropathologen (ENUP) unter dem Vorsitz von Herrn Prof. G. Kristiansen, Institut für Pathologie der Universität Bonn, bittet auch die deutschen Pathologen an der neuen Umfrage zum Thema "Lymphknotendiagnostik bei Prostata-bzw. Blasentumoren" teilzunehmen.

Das ENUP verfolgt das Ziel, nach Erhebung des Status quo, Vorschläge für eine Standardisierung auf europäischer Ebene auszuarbeiten.

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06.05.2017

Familiärer Brustkrebs: Wie neue Brustkrebsgene zu bewerten sind

Quelle: aerzteblatt online, 5.Mai 2017

Eine aktuelle Analyse hilft, die Liste der möglichen Risikogene für familiär bedingten Brustkrebs zu vervollständigen. 

BRCA1 und BRCA2 sind die bekanntesten Hochrisikogene für den erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs. Durch die Etablierung von neuen Sequenzierverfahren (NSG) werden im Rahmen einer Multigenanalyse ständig neue Genmutationen entdeckt. Um das pathognomonische Potential einer Genmutation festzustellen, bedarf es umfangreicher Assoziationsstudien.

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