Neue Diagnosemethoden der Neuropathologie >
< Kooperation von Pathologen und Humangenetikern bei Tumortherapie immer wichtiger
17.04.2017

Berufskrankheit: Anerkennung auch ohne Vollbeweis


Quelle: Ärztezeitung online, 11.April 2017

Viele Betroffene erhalten für eine nachgewiesene Berufskrankheit keine Leistungen von ihrer Berufsgenossenschaft. Sie scheitern an hohen medizinischen Nachweishürden. Ein Landessozialgericht weist eine BG jetzt in die Schranken...

Wie aktuell vom LSG festgestellt wurde, ist in einem konkreten Fall ein Mesotheliom bereits dann nachgewiesen, wenn es aufgrund des aktuellen Kenntnisstandes der medizinischen Wissenschaft als wahrscheinlich diagnostiziert worden ist. In diesem Fall wurde im histologischen Befund ein Mesotheliom sowie hiervon abweichende Erkrankungen diagnostiziert.

Die BG lehnte die Anerkennung einer Berufskrankheit mit der Begründung ab, das ein Mesotheliom lediglich wahrscheinlich aber nicht im Vollbeweis nachgewiesen wurde. Da eine Obduktion nicht erfolgt sei, habe das Tumorbild nicht zweifelsfrei geklärt werden können.

Lesen Sie hier den Artikel der Ärztezeitung