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17.05.2017

Fehlerhafte Vorsorge Untersuchung führt zum Haftungsstreit


Quelle: versicherungsjournal.at, 15.Mai 2017

Wegen fehlerhafter Vorsorge-Untersuchung wurde ein Zervixkarzinom erst verspätet erkannt. Die Patientin verklagte die behandelnde Gynäkologin, die ihrerseits argumentiert, der Pathologe, der die Abstriche untersuchte, sei nicht als Erfüllungsgehilfe tätig geworden. Daher würde die Gynäkologin nicht für den Pathologen haften.

Der OGH entschied, dass die Gynäkologin die Verantwortung für alle Teilleistungen übernimmt, die erforderlich sind, um eine Aussage über ein vorliegendes Krebsrisiko zu erhalten. In diesem Fall hat die Gynäkologin die Patientin nicht darauf hingewiesen, dass nur Teile der jährlichen Krebsvorsorge-Untersuchung in ihrem Verantwortungsbereich liegen, somit hafte die Gynäkologin auch für Fehler des von ihr mit der Begutachtung des Abstrichs beauftragten Pathologen.

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