21. Februar 2012
Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. teilt in einer Pressemitteilung mit, dass moderne Bildgebungsverfahren wie CT und MRT die Obduktion nicht ersetzen können. Sie entfaltet ihre qualitätssichernde Funktion, wenn die Diagnosesicherheit bei den zum Tode führenden Krankheiten im Focus steht. Deshalb fordert der Bundesverband Deutscher Pathologen, dass der Autopsiereport Gegenstand der gesetzlichen Qualitätsberichterstattung der Krankenhäuser sein muss.21. Februar 2012
Dtsch Arztebl 2012; 109(7): A-320 / B-277 / C-27320. Februar 2012
Brustkrebs zielgenau und individuell zu bekämpfen ist das Ziel eines EU-Forschungsprojekts, das die Berliner Charité zusammen mit elf weiteren Institutionen aus sechs Ländern startet. «Die Idee für die Zukunft ist, schon sehr früh ein genetisches Profil des Tumors zu erstellen», sagte Professor Carsten Denkert (Charité-Institut für Pathologie) heute auf Nachfrage der Deutschen Presseagentur (dpa). Dazu sollen neue Biomarkertests für verschiedene Brustkrebsarten entwickelt werden. Bislang gibt es ein solches Verfahren vor allem für Patientinnen, deren Tumor erhöhte Werte eines bestimmten Wachstumsfaktors (HER2) aufweist.19. Februar 2012
Obduktionen sind ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung in Kliniken und zur Verbesserung von Todesursachenstatistiken. Gleichwohl ist die Rate der Autopsien rückläufig, in Deutschland werden nur etwa 3% der Verstorbenen autopsiert.18. Februar 2012

18. Februar 2012
Dtsch Arztebl 2012; 109(7): A-316 / B-274 / C-270 von Prof. Dr. med. L.Weißbach
17. Februar 2012
Februar 2012 (euro adhoc) - Das deutsch-amerikanische Krebsdiagnostik-Unternehmen Epigenomics AG (Frankfurt Prime Standard: ECX) freut sich, die Ergebnisse einer unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Dietel und seinem Team am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Charité in Berlin durchgeführten Studie bekanntzugeben. In der Studie wurde die diagnostische Leistungsfähigkeit des Epi proLung® BL Assay (basierend auf der Detektion von methyliertem SHOX2, Epigenomics' proprietärem Biomarker) in bronchialen Spülungen von Patienten mit Verdacht auf Bronchialkarzinom untersucht.
In dieser prospektiv angelegten Studie wurden 228 Präparate von Bronchialspülungen, die zwischen März und November 2011 zur zytologischen Analyse in das Institut für Pathologie der Charité eingesendet wurden, zusätzlich mit dem Epi proLung® BL Assay getestet. Nach endgültiger Diagnose hatten 54 der 228 der in der Studie berücksichtigten Patienten den klinischen Befund Lungenkarzinom erhalten. 29 der 54 Lungenkarzinome wurden von beiden Tests positiv getestet, 12 Fälle wurden nur durch den Epi proLung® BL Assay detektiert und weitere 12 nur durch die zytologische Analyse gefunden. Bei Kombination der Ergebnissen der Zytologie mit denen des Epi proLung® BL Assays wird eine Gesamtsensitivität von 98 % bei einer Spezifität von 92 % erreicht.
Diese Ergebnisse dieser Studie werden von Prof. Dr. M. Dietel auf der Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für Pathologie Ende Mai in Berlin vorgestellt. Lesen Sie hier mehr
16. Februar 2012
Pressemitteilung von: Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.
Kleine Fachgebiete geraten unter den Druck der Ländergesundheitsministerien, das befürchten Vertreter des Fachgebiets Pathologie. Als „Scheuklappenpolitik“ kritisiert Prof. Dr. Werner Schlake, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, die Pläne der Ländergesundheitsministerien, aus dem Wahltertial der Studierenden im Praktischen Jahr ein Zwangstertial in der Allgemeinmedizin zu machen. Das Wahltertial im PJ ist die einzige Möglichkeit für Medizinstudenten, eine Orientierung innerhalb der 33 Fachgebiete der Medizin zu gewinnen. Das sei schon schwer genug. „Besonders ein kleines, aber in der Krebsdiagnostik entscheidendes Fach wie die Pathologie ist dann völlig chancenlos, Studierende mit dem Fachgebiet bekannt zu machen“, so Prof. Dr. M. Dietel, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pathologie.Seite 1 von 18