HER2 Bestimmung beim Magencarcinom

19. November 2011

Die HER2 Bestimmung beim Magencarzinom zeigt paradigmatisch eine neue Herausforderung in der klinischen Pathologie:

Wer stellt die Indikation zur Testung eines prädiktiven Markers ?

Aus der Pathologie heraus kann anders als beim Mammakarzinom nicht „up-front“ bei jedem Fall eine HER2 Diagnostik veranlasst werden, zumal die neue S3 Leitlinie dies nicht vorsieht. 

Lesen Sie hier den Artikel der QuIP  

 

Intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie des Pankreas

19. November 2011

Aktueller Stand von Diagnostik, Therapie und Prognose:

IPMN sind zystische Pankreastumore, die zunehmend häufig diagnostiziert werden. Die Diagnosesicherung und Differenzialdiagnose ist häufig schwierig. Die IPMN stellt eine Kombination aus diagnostizierbaren Vorläufern eines Pankreaskarzinoms, insbesondere bei symptomatischen IPMN, und einem vergleichsweise langsamen Wachstum dar. Dies kann eine frühzeitige Diagnose und chirurgische Therapie mit potenzieller Kuration ermöglichen. Nur für kleine, asymptomatische BD-IPMN kann eine Beobachtung empfohlen werden.

Ein besseres Verständnis des natürlichen Verlaufs und der Tumorbiologie ist notwendig, um die gegenwärtigen Empfehlungen zu verbessern. Insbesondere für Patienten mit BD-IPMN wäre dies von großer Bedeutung, da eine individualisierte Therapie Operationen vermeiden könnte, aber potenzielle Vorläuferläsionen eines Pankreaskarzinoms gezielt reseziert werden sollten. 

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Engagierte Menschen bieten Eltern einen Ort für die Trauer

17. November 2011

Heinz-Friedrich Holzwarth, Chefarzt der Pathologie am Südharz-Krankenhaus und der Verein "Trauerwelten" bieten Eltern totgeborener Kinder (Geburtgewicht unter 500gr.) einen Ort für ihre Trauer.

Die Begegnung mit den Eltern eines Kindes, das tot zur Welt gekommen war, sei für Heinz-Friedrich Holzwarth die Initialzündung dafür gewesen, sich für die Bestattung der zu früh Gekommenen und Gegangenen einzusetzen. 

Das "Schmetterlings-Grabfeld" auf dem Nordhäuser Friedhof steht allen Eltern offen, die in der Stadt wohnen oder ihr Kind hier zur Welt gebracht haben.

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EpCAM-Zellen bei den meisten Aszites-Kranken

16. November 2011

Basel (ple). Die meisten Patienten mit Malignem Aszites sind für die Therapie mit dem trifunktionalen Antikörper Catumaxomab geeignet.

Das schließen Forscher um Prof. Alfred Böcking vom Institut für Pathologie des Krankenhauses Düren aus der Analyse von 193 Aszites-Proben.

Wie es bei der DGHO-Tagung in Basel hieß, enthielten alle Aszites-Proben von Patienten mit Magen-, Darm- oder Endometrium-Krebs als Primärtumor EpCAM-positive Tumorzellen.

Catumaxomab bindet an den Marker EpCAM und so Krebszellen. 98 Prozent der Proben von Patientinnen mit Ovarial-CA waren positiv und 86 Prozent der Proben von Brustkrebspatientinnen.

 
   

Antikörper bereichert Therapie beim Lungenkarzinom

15. November 2011

Mit Cetuximab zusätzlich zur Chemo können Patienten mit nichtkleinzelligem Bronchial-CA ihre Überlebenschance erhöhen.

Basel. Eine neue Analyse der Flex*-Studie belegt jetzt die Assoziation zwischen dem Ausmaß der EGFR-Expression im Tumorgewebe und dem Gesamtüberleben bei der platinbasierten Chemotherapie plus Cetuximab: Patienten mit hoher EGFR-Expression im Tumor profietierten von der Ak-Addition mit einer Überlebenverlängerung auf median 12 Monate (Lancet Oncol 2011) 

Die EGFR-Expression wurde in der Flex-Studie bei allen Patienten propektiv immunhistochemisch bestimmt, wie Prof. Joachim von Pawel von den Asklepios Fachkliniken München-Gauting beim DGHO-Kongress in Basel berichtete.


   

Akademie stellt Vorträge zum Download

14. November 2011

Ab sofort finden Sie auf der Hompage der Akademie für Fortbildung in der Morphologie e.V. im Service-Center ausgewählte Akademie-Veranstaltungen oder solche, an denen die Akademie als Kooperationspartner mitgewirkt hat, zum Download.

Aktuell finden Sie hier den Vortrag "Aktueller Stand zum Gendiagnostikgesetz- Was ist wissenswert für die Pathologie?" von Prof. Bürrig, Hildesheim.

Hier gelangen Sie direkt zum Vortrag
   

Computer erkennt Brustkrebs

11. November 2011

Computerwissenschaftler haben das über Jahre angesammelte Wissen von Pathologen in Regeln für einen Rechner übersetzt. Die Genauigkeit seiner Voraussagen übertreffen die Erwartungen.

Ein Programm zur automatischen Analyse mikroskopischer Bilder entdeckt teils mehr Informationen über den Verlauf einer Brustkrebserkrankung als ein Mediziner. Dank genauer Regeln und Anweisungen erkennt und zählt der Rechner etwa Zellkerne, identifiziert verschiedene Gewebe und leitet daraus eine zutreffende Prognose ab. Das berichtet eine Gruppe um Daphne Koller vom Institut für Computerwissenschaften an der Stanford-Universität im Journal "Science Translational Medicine". Für ihr lernfähiges System hat sie den Namen C-Path gewählt (etwa "Der Computer-Pathologe"). 

Hier lesen Sie den vollständigen Artikel 
   

Leica präsentiert Workflowlösung für die digitale Pathologie

10. November 2011

Leica Microsystems gibt bei der Pathology Visions Konferenz 2011 in San Diego die Markteinführung seiner Workflowlösung für die digitale Pathologie bekannt.

Digitale Pathologie-LösungDie Kombination aus Digital Image Hub Enterprise mit leistungsstarken Funktionen für die Bildverwaltung, Integration und Kommunikation sowie dem neuen, hoch leistungsfähigen, intuitiv nutzbaren Client-Viewer SlidePath Gateway stellt die ideale Lösung für Kliniken dar, die die Einführung von digitaler Pathologie planen.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung

 
   

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