08. Februar 2012
Der Untersuchungsausschuss zur Infektionswelle im Klinikum Bremen-Mitte hörte die Aussagen von vier Pathologen. Dabei ging es darum, ob die Ärzte die Todesart richtig bescheinigten und ob eine Meldepflicht bestand.04. Februar 2012
Trotz hochmoderner Medizintechnik und einem großen Angebot an Medikamenten stirbt in Deutschland jeder Vierte an Krebs. Die Biotechnologie sucht seit Jahren nach neuen Wegen und ist hoffnungsvoll, Mittel zu finden, die zielgerichtet und auf den Patienten zugeschnitten eingesetzt werden können. Doch die Verfahren sind teuer und langwierig.
Erst auf Grundlage der Ergebnisse des Pathologen, der entnommenes Körpergewebe untersucht, kann die Diagnose Krebs gestellt werden. Nur diese Diagnose ist rechtsverbindlich. Auf ihr basieren alle weiteren Therapieschritte. 01. Februar 2012

Alle Jahre wieder: die Bamberger Morphologietage Ende Januar, in diesem Jahr vom 27.-29.1. - wie immer im Welcome-Hotel Bamberg. Das Thema: Lust auf Wissen. Unter diesem Motto trafen sich ca. 850 Besucherinnen und Besucher zu Vorträgen, 7 Kompaktkursen, 10 Workshops, Trainingscamps, Histo-, Cyto- und Patho-Updates. 43 Aussteller aus Industrie, Handel und Dienstleistung tragen ihren Teil zum (finanziellen) Gelingen der Veranstaltung bei. Mit dem jährlich verliehenen Wissenschaftspreis wurde in diesem Jahr Prof. Günter Klöppel (Foto rechts) für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Der besondere Charme und damit auch der Erfolg dieser Veranstaltung liegt sicher in der engen Verzahnung von Theorie und Praxis und in der übergreifenden Ansprache von Ärzt/innen und Technischen Mitarbeiter/innen in der Pathologie und Zytologie.
Im nächsten Jahr finden die Morphologietage vom 18.-20.1.2013 statt. Dann ist Professor Seitz nicht nur Chef der Pathologie Bamberg, sondern vielleicht auch Oberbürgermeister der Stadt Bamberg. Am 11.3. wählen die Bürgerinnen und Bürger von Bamberg ihren neuen Oberbürgermeister und Seitz wurde für dieses Amt nominiert. Mehr Infos hier!
Fotos mit freundlicher Genehmigung: Wolfgang Grysa (Braunschweig), Rainer Doert (Dortmund)
28. Januar 2012
Vom 14.-18. Oktober 2012 findet die erste Nachwuchsakademie der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) im Kloster Eberbach (Rheingau) statt. Die Nachwuchsakademie wird sich auf Themen aus der experimentellen und insbesondere molekularen Pathologie, der translationalen Forschung und der Karrieregestaltung fokussieren.
Im Rahmen der Akademie sollen die Teilnehmer durch den persönlichen Kontakt mit ausgewiesenen Experten, in der Diskussion ihrer Forschungsvorhaben und durch gezielte Information in methodisch und thematisch relevanten Forschungsfragen und karriererelevanten Themen beim Aufbau einer wissenschaftlichen Laufbahn im Fach Pathologie gestärkt werden.
Zur vollständigen Ausschreibung der 1. Nachwuchsakademie der DGP gelangen Sie hier
27. Januar 2012
Die Firma Novartis Oncology hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Pathologie einen Forschungspreis für herausragende Arbeiten aus dem Bereich der onkologischen Molekularpathologie ausgeschrieben.26. Januar 2012
Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können früher erkannt und behandelt werden / Gefahr der Übertherapie18. Januar 2012
Wissenschaftler am IBM Forschungszentrum in Rüschlikon haben mithilfe der Halbleitertechnologie ein neues, vielseitiges Diagnosetool entwickelt, das die Untersuchung von Gewebeproben verbessert. Mithilfe einer winzigen Siliziumsonde – einer Art „Mikropipette“ – können selbst sehr kleine Proben mikrometergenau getestet und analysiert werden. Die Technologie zeige einen vielversprechenden Weg auf, um die Qualität von Gewebeuntersuchungen und damit auch die Zuverlässigkeit von Diagnosen weiter zu steigern.14. Januar 2012
Alles zum RCB- Score: Mit der klinischen Studie 34 wird die ABCSG einen weiteren Meilenstein in der prä- operativen Therapie des Mammakarzinoms durch Einbindung eines therapeutischen Vakzins vom Typ MUC1 (L-BLP25, Stimuvax®) setzen. Den Pathologen kommt in dieser Studie die wesentliche Aufgabe der Bestimmung eines Regressiongsgrading gemäß des am MD Anderson Cancer Center entwickelten Systems „residual cancer burden (RCB)“ zu.Seite 2 von 18