01.05.2012

Der BDP bewirbt auf der Karrieremesse "DocSteps" den Nachwuchs

Austauschen, informieren, Kontakte knüpfen – auch in diesem Jahr konnte dem medizinischen Nachwuchs eine Menge für die berufliche Zukunft mitgegeben werden.

 

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26.04.2012

Neue Software revolutioniert Bildgebung für die Krebsbehandlung

Wissenschaftler der Universität von Leeds (GB) haben eine Software entwickelt, die aus digitalen Mikroskopaufnahmen von Gewebeproben dreidimensionale, hochauflösende Bilder erstellt, die eine genaue Analyse des Gewebes ermöglichen.

 

Die neue Software wurde von Computerexperten und wissenschaftlich arbeitenden Medizinern entwickelt. Sie arbeitet mit zweidimensionalen Gewebeaufnahmen. Dafür werden Gewebeproben in feinste Scheiben zerschnitten, auf Glas aufgebracht und gescannt. Die entstehenden Bilder (Slides) sind zweidimensional. Bislang wurden die einzelnen Aufnahmen von den Pathologen nacheinander unter dem Mikroskop geprüft, ein aufwändiger und zeitraubender Vorgang.

 

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23.04.2012

Neuer Prognosefaktor für Brustkrebs entdeckt

Mainzer Wissenschaftler identifizieren prognostische Bedeutung einer Komponente des Immunsystems bei Brusttumoren.

 

Wissenschaftler um PD Dr. Marcus Schmidt von der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz und Univ.-Prof. Dr. Jan G. Hengstler vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität (TU) Dortmund haben erstmals gezeigt, dass Immunglobulin Kappa C (IGKC), ein integraler Bestandteil des Immunsystems, mit einer deutlich verbesserten Prognose bei Brustkrebs und mit einer erhöhten Empfindlichkeit auf eine Chemotherapie assoziiert ist. Der günstige Effekt fand sich auch bei Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs und Lungenkarzinomen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift Clinical Cancer Research veröffentlicht.

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20.04.2012

"Pathowiki"- eine freie Wissensbank für die Pathologie

Mit dem Projekt Pathowiki steht eine freie fachspezifische Wissensdatenbank zur Integration des fachbezogenen Wissens in der Pathologie im Internet zur Verfügung.

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19.04.2012

Kann ein zusätzlicher HPV-Test im Primärscreening ein Nutzen bringen ?

Der Pap-Abstrich lässt – was die Sensitivität angeht – zu wünschen übrig. Kann ein zusätzlicher Test auf Humane Papilom Viren (HPV) im Primärscreening einen Nutzen bringen? Das Institut für Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (IQwiG) sieht dafür einen Anhaltspunkt.

 

Die Aussagen der IQWiG sind sehr verhalten: „Aus der vorliegenden Nutzenbewertung ergibt sich für eine HPV-Diagnostik allein oder in Kombination mit einem zytologiebasierten Verfahren gegenüber einer ausschließlich zytologiebasierten Strategie im Rahmen der Früherkennung des Zervixkarzinoms im Primärscreening ein Hinweis auf einen Nutzen hinsichtlich einer Reduktion des kombinierten Endpunkts CIN 3+.

Für die Bewertung herangezogen wurden sechs randomisierte kontrollierte Studien aus Finnland, GB, Italien, den Niederlanden und Schweden. Insgesamt wurden mehr als 235.000 Frauen eingeschlossen und über mindestens zwei Screeningrunden im Abstand von drei Jahren verfolgt.

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13.04.2012

QuIP*-Ringversuch zum Her2-Status am Magen-CA verfügbar

Die Qualitätssicherungs-Initiative in der Pathologie QuIP* hält seit dem 1.April 2012 die Leerschnitte zur Bestellung des Ringversuches Her2-Status am Magenkarzinom für Sie bereit.

 

Die ausgegebenen Leerschnitte dieses Ringversuchs enthalten Gewebeproben, die einem so genannten Test- und einem Trainingsteil zugeordnet sind. Der Zertifikatrelevante Testteil umfasst Proben, welche das Anforderungs-Profil der alltäglichen Praxis widerspiegeln. Der Trainingsteil beinhaltet Gewebeproben, die aufgrund einer grenzwertigen Rezeptor-Expression besonders hohe Anforderungen an die Sensitivität und Diskriminationskraft des immunhistochemischen Nachweis-Verfahrens stellen.

 

 

* Die QuIP ist eine von Deutscher Gesellschaft und Bundesverband gemeinsam getragene Initiative zur Qualitätssicherung in der Immunhistochemie und Molekularpathologie.

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05.04.2012

Über den Tellerrand geschaut

Die Pathologie ist interdisziplinär an zentraler Stelle im Gesundheitswesen eingebunden. Ebenfalls sehr interdisziplinär aufgestellt präsentiert sich der 3. Christliche Gesundheitskongress, der in Kassel stattfand. 1.200 Teilnehmer, davon 250 Ärztinnen und Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, rund 500 Teilnehmer/innen aus der Pflege, Therapeuten der verschiedensten Fachrichtungen und interessierte Laien trafen sich. Über drei Tage lösten fachlich anspruchsvolle Vorträge und Seminare sich ab. Schauen Sie auch einmal über den Tellerrand hinaus:

 

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04.04.2012

Pathologen: Gentest bei Brustkrebs in Deutschland kein Neuland

Der Berufsverband Deutscher Pathologen und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie weisen darauf hin, dass Gentests zur Verbesserung der Therapiefindung bei Brustkrebs in Deutschland kein Neuland sind.

 

Prof. Dr. med. Werner Schlake und Prof. Dr. med. Manfred Dietel unterstützen für die deutsche Pathologie ausdrücklich, dass das Potential der Gensignatur Tests in klinischen Studien weiter getestet wird. Verwunderlich sei eigentlich nur, dass in Deutschland neue Studien aufgelegt werden, bei denen die Analysen im außer-europäischen Ausland durchgeführt werden müssen, obwohl die deutsche Pathologie diese Diagnostik schon heute qualitätskontrolliert und wesentlich kostengünstiger anbietet.

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