06.03.2012

Neu! Umfangreiche Linkliste aus dem Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtspathologie

"In eigener Sache" freuen wir uns sehr darüber, dass die Besucherzahlen unseres Webportals von Monat zu Monat steigen. Ständig auf der Suche nach interessanten Beiträgen und neuen Veranstaltungen für die Pathologie und Zytologie, können wir Ihnen jetzt eine umfangreiche Linksammlung aus dem Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtspathologie zur Verfügung stellen...

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06.03.2012

Nationaler Krebsplan: Grünes Licht von der Politik

Dtsch Arztebl 2012; 109(9): A-408 / B-353 / C-349

 

Nach einer Zeit der Stagnation scheint ein Wendepunkt erreicht: Die Umsetzung des Nationalen Krebsplans nimmt Fahrt auf.

Nachdem es lange politisch still um den Nationalen Krebsplan war, gibt es jetzt grünes Licht für die Umsetzung des bereits im Juni 2008 vom Bundesgesundheitsministerium, der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren initiierten Konzepts. Ein Schwerpunkt des Nationalen Krebsplans liegt in der Weiterentwicklung der onkologischen Versorgungsstrukturen und deren Qualität. Priorität soll der flächendeckende Ausbau von klinischen Krebsregistern bekommen.

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01.03.2012

Mehr als 11.000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress

Berlin. Mehr als 9.000 Teilnehmer aus Medizin, Pharma und Politik haben in diesem Jahr den Deutschen Krebskongress in Berlin besucht. Das Treffen, das alle zwei Jahre stattfindet, ist der größte onkologische Kongress im deutschen Sprachraum.

 

Der diesjährige Deutsche Krebskongress stand unter dem Motto: „Qualität sichern – Forschung fo(e)rdern“. „Die Nachricht, dass die Implementierung der klinischen Krebsregister an Fahrt aufnehmen wird, gehört zu den wichtigsten Neuigkeiten. Seit 2008 haben die Experten der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft für Tumorzentren (ADT) eng zusammengearbeitet, um mehr als 100 Handlungsempfehlungen für eine bessere Krebsversorgung in Deutschland zu entwickeln.

 

Die Zertifizierung von Krebszentren durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat sich bewährt. Inzwischen lasse sich für einige Krebsentitäten auch zeigen, dass die zertifizierten Zentren mit ihrer hohen Strukturqualität auch bessere Ergebnisse hervorbringen, so Kongresspräsident Professor Peter Albers.

 

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24.02.2012

Neue Therapie bei Melanom-Erkrankungen im Spätstadium

Der Roche Pharma AG ist in der Therapie des schwarzen Hautkrebs ein Durchbruch gelungen. Das Unternehmen entwickelte mit Vemurafenib ein Medikament, das gezielt in die Abläufe der Krebszellen eingreift. Als Folge kann der Tumor nicht mehr wachsen und schrumpft. Alle Patienten, bei denen eine BRAF-V600-Mutation im Tumor nachgewiesen wird, können im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit vom neuen Medikament profitieren.

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23.02.2012

Krebsfrüherkennung nicht falschen Prämissen opfern

Pressemitteilung vom 22.02.2012

Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP)

 

Die Krebsvorsorge bei Gebärmutterhalskrebs ist eine deutsche Erfolgsgeschichte. Wolfram-Arnim Candidus, Präsident der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP mahnt: „Kostenüberlegungen sollten nicht Grund sein, bewährte Methoden und Zeitintervalle zugunsten weniger guter Vorhersagen zu opfern.“

Der gemeinsame Bundesausschuss prüft die Regularien der jährlich stattfindenden Gebärmutterhalsfrüherkennung. Im Falle einer Änderung würden die Kosten einer Vorsorge nur noch alle 2-3 Jahre von den gesetzlichen Kassen als Regelleistung übernommen werden.

„Die Gesundheitspolitik ist heute immer stärker auf Ökonomisierung und Kostenmanagement ausgerichtet. Verbunden mit den Rationierungen der gesetzlichen, aber mittlerweile auch der privaten Krankenkassen, droht nun die erfolgreiche Entwicklung der frühzeitigen Krebsvorsorge zerschlagen zu werden. Doch darunter würden letztlich die Patienten leiden - eine unzuverlässige Krebsvorsorge mindert nicht die Risiken und schürt vielmehr Unsicherheiten und Ängste.“

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21.02.2012

Biomarker: vernetzt forschen, individuell therapieren

Dtsch Arztebl 2012; 109(7): A-320 / B-277 / C-273

 

Biomarker werden für die Typisierung von Tumoren immer wichtiger. Aber noch kostet es zu viel Zeit und Geld, bis die klinische Relevanz eines Tumormarkers geklärt ist – ein Problem, das sich nur durch große Forschungsnetzwerke lösen lässt.

Nach gängiger Lehrmeinung entstehen maligne Tumoren als Folge zahlreicher genetischer und epigenetischer Veränderungen, und diese sollen sich durch Genom- und Genexpressionsanalysen (Proteom) feststellen lassen.

 

Die klinisch relevanten Fragen sind: Wie unterscheiden sich Tumorzellen eines Patienten in Bezug auf das Genom und seine Expression vom gesunden Gewebe des Patienten? Lässt sich mit Hilfe des Analyseergebnisses vorhersagen, welche Therapie am wahrscheinlichsten zum Erfolg führt?

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21.02.2012

BDP : CT oder MRT können die Obduktion nicht ersetzen

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. teilt in einer Pressemitteilung mit, dass moderne Bildgebungsverfahren wie CT und MRT die Obduktion nicht ersetzen können. Sie entfaltet ihre qualitätssichernde Funktion, wenn die Diagnosesicherheit bei den zum Tode führenden Krankheiten im Focus steht. Deshalb fordert der Bundesverband Deutscher Pathologen, dass der Autopsiereport Gegenstand der gesetzlichen Qualitätsberichterstattung der Krankenhäuser sein muss.

 

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20.02.2012

Biomarker gegen Brustkrebs: Charité startet Projekt

Brustkrebs zielgenau und individuell zu bekämpfen ist das Ziel eines EU-Forschungsprojekts, das die Berliner Charité zusammen mit elf weiteren Institutionen aus sechs Ländern startet. «Die Idee für die Zukunft ist, schon sehr früh ein genetisches Profil des Tumors zu erstellen», sagte Professor Carsten Denkert (Charité-Institut für Pathologie) heute auf Nachfrage der Deutschen Presseagentur (dpa). Dazu sollen neue Biomarkertests für verschiedene Brustkrebsarten entwickelt werden. Bislang gibt es ein solches Verfahren vor allem für Patientinnen, deren Tumor erhöhte Werte eines bestimmten Wachstumsfaktors (HER2) aufweist.

 

Im Fokus des Forschungsprojekts «Responsify» stehen nach seinen Angaben die rund 30 Prozent aller Brustkrebspatientinnen, deren Tumore nicht auf eine Anti-Hormon-Therapie ansprechen. Dies sind zum einen die HER2-positiv-getesteten Frauen. Bei diesen Patientinnen wird mit Antikörpern behandelt. Zum anderen geht es um Erkrankte mit sogenannten tripel-negativen Tumoren, die weder auf Antikörper noch auf Anti-Hormon-Therapien ansprechen. Diese Tumore müssen von der Blutzufuhr abgeschnitten und quasi ausgehungert werden (Anti-Angiogenese-Therapie). «Vor allem für letztere Fälle fehlen uns bisher Biomarker», sagte Denkert.

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