09.05.2012

Helfen Gentests im Kampf gegen Volkskrankheiten?

Deutscher Ethikrat: Pressemitteilung 06/2012

 

Zu den Möglichkeiten und Grenzen von Gentests bei der Vorhersage und Diagnostik weit verbreiteter Volkskrankheiten hat der Deutsche Ethikrat am 3. Mai 2012 Experten in einer öffentlichen Anhörung befragt. Die Ergebnisse werden in die Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik einfließen, die der Ethikrat derzeit im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet.

 

Herz-Kreislauf-Leiden, Krebs, Darmerkrankungen, psychiatrische Erkrankungen und Stoffwechselkrankheiten gehören zu den weitverbreiteten Krankheiten in unserer Gesellschaft. Viele verschiedene genetische und umweltbedingte Faktoren bestimmen ihren Ausbruch und Verlauf. Die aus der Sequenzierung des menschlichen Genoms resultierenden Fortschritte in der molekulargenetischen Forschung decken zunehmend Zusammenhänge zwischen diesen Krankheiten und bestimmten genetischen Variationen auf.

 

Doch inwieweit können genetische Analysen in der klinischen Praxis für die Ermittlung der Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung eingesetzt werden?

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08.05.2012

BDP und DGP geben Stellungnahme zu wissenschaftlich-klinischen Studien

Aufgrund zahlreicher Anfragen sehen sich die Vorsitzenden beider Organisation veranlasst eine grundsätzliche Stellungnahme zu wissenschaftlich-klinischen Studien vorzulegen.

 

Zunächst ist festzuhalten, dass beide Organisationen ohne Einschränkung wissenschaftlich-klinische Studien unterstützen und die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen. Allerdings soll angemerkt werden, dass ihre rechtzeitige Einbindung in das Studiendesign dringend empfohlen wird, um Irritationen zu vermeiden und eine optimale Einbringung der pathologischen Expertise sicherzustellen.

 

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06.05.2012

Tumorsuppressor des Pankreaskarzinoms entdeckt

Ergebnisse einer internationalen Studie eröffnen neue Perspektiven für die Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses / Dresdner Wissenschaftler koordinierte deutsches Forscherteam

 

Das Gen USP9X kann beim dem am häufigsten in der Bauchspeicheldrüse diagnostizierten Krebs dazu beitragen, dessen Entwicklung zu unterdrücken. Das konnte im Rahmen einer internationalen Kooperation wissenschaftlicher Arbeitsgruppen nachgewiesen werden. Daran beteiligt war ein Wissenschaftler-Team aus Dresden, Regensburg und Jena, das PD Dr. Christian Pilarsky von der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus leitete.

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01.05.2012

Der BDP bewirbt auf der Karrieremesse "DocSteps" den Nachwuchs

Austauschen, informieren, Kontakte knüpfen – auch in diesem Jahr konnte dem medizinischen Nachwuchs eine Menge für die berufliche Zukunft mitgegeben werden.

 

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26.04.2012

Neue Software revolutioniert Bildgebung für die Krebsbehandlung

Wissenschaftler der Universität von Leeds (GB) haben eine Software entwickelt, die aus digitalen Mikroskopaufnahmen von Gewebeproben dreidimensionale, hochauflösende Bilder erstellt, die eine genaue Analyse des Gewebes ermöglichen.

 

Die neue Software wurde von Computerexperten und wissenschaftlich arbeitenden Medizinern entwickelt. Sie arbeitet mit zweidimensionalen Gewebeaufnahmen. Dafür werden Gewebeproben in feinste Scheiben zerschnitten, auf Glas aufgebracht und gescannt. Die entstehenden Bilder (Slides) sind zweidimensional. Bislang wurden die einzelnen Aufnahmen von den Pathologen nacheinander unter dem Mikroskop geprüft, ein aufwändiger und zeitraubender Vorgang.

 

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23.04.2012

Neuer Prognosefaktor für Brustkrebs entdeckt

Mainzer Wissenschaftler identifizieren prognostische Bedeutung einer Komponente des Immunsystems bei Brusttumoren.

 

Wissenschaftler um PD Dr. Marcus Schmidt von der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz und Univ.-Prof. Dr. Jan G. Hengstler vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität (TU) Dortmund haben erstmals gezeigt, dass Immunglobulin Kappa C (IGKC), ein integraler Bestandteil des Immunsystems, mit einer deutlich verbesserten Prognose bei Brustkrebs und mit einer erhöhten Empfindlichkeit auf eine Chemotherapie assoziiert ist. Der günstige Effekt fand sich auch bei Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs und Lungenkarzinomen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift Clinical Cancer Research veröffentlicht.

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20.04.2012

"Pathowiki"- eine freie Wissensbank für die Pathologie

Mit dem Projekt Pathowiki steht eine freie fachspezifische Wissensdatenbank zur Integration des fachbezogenen Wissens in der Pathologie im Internet zur Verfügung.

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19.04.2012

Kann ein zusätzlicher HPV-Test im Primärscreening ein Nutzen bringen ?

Der Pap-Abstrich lässt – was die Sensitivität angeht – zu wünschen übrig. Kann ein zusätzlicher Test auf Humane Papilom Viren (HPV) im Primärscreening einen Nutzen bringen? Das Institut für Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (IQwiG) sieht dafür einen Anhaltspunkt.

 

Die Aussagen der IQWiG sind sehr verhalten: „Aus der vorliegenden Nutzenbewertung ergibt sich für eine HPV-Diagnostik allein oder in Kombination mit einem zytologiebasierten Verfahren gegenüber einer ausschließlich zytologiebasierten Strategie im Rahmen der Früherkennung des Zervixkarzinoms im Primärscreening ein Hinweis auf einen Nutzen hinsichtlich einer Reduktion des kombinierten Endpunkts CIN 3+.

Für die Bewertung herangezogen wurden sechs randomisierte kontrollierte Studien aus Finnland, GB, Italien, den Niederlanden und Schweden. Insgesamt wurden mehr als 235.000 Frauen eingeschlossen und über mindestens zwei Screeningrunden im Abstand von drei Jahren verfolgt.

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