20.04.2012

"Pathowiki"- eine freie Wissensbank für die Pathologie

Mit dem Projekt Pathowiki steht eine freie fachspezifische Wissensdatenbank zur Integration des fachbezogenen Wissens in der Pathologie im Internet zur Verfügung.

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19.04.2012

Kann ein zusätzlicher HPV-Test im Primärscreening ein Nutzen bringen ?

Der Pap-Abstrich lässt – was die Sensitivität angeht – zu wünschen übrig. Kann ein zusätzlicher Test auf Humane Papilom Viren (HPV) im Primärscreening einen Nutzen bringen? Das Institut für Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (IQwiG) sieht dafür einen Anhaltspunkt.

 

Die Aussagen der IQWiG sind sehr verhalten: „Aus der vorliegenden Nutzenbewertung ergibt sich für eine HPV-Diagnostik allein oder in Kombination mit einem zytologiebasierten Verfahren gegenüber einer ausschließlich zytologiebasierten Strategie im Rahmen der Früherkennung des Zervixkarzinoms im Primärscreening ein Hinweis auf einen Nutzen hinsichtlich einer Reduktion des kombinierten Endpunkts CIN 3+.

Für die Bewertung herangezogen wurden sechs randomisierte kontrollierte Studien aus Finnland, GB, Italien, den Niederlanden und Schweden. Insgesamt wurden mehr als 235.000 Frauen eingeschlossen und über mindestens zwei Screeningrunden im Abstand von drei Jahren verfolgt.

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13.04.2012

QuIP*-Ringversuch zum Her2-Status am Magen-CA verfügbar

Die Qualitätssicherungs-Initiative in der Pathologie QuIP* hält seit dem 1.April 2012 die Leerschnitte zur Bestellung des Ringversuches Her2-Status am Magenkarzinom für Sie bereit.

 

Die ausgegebenen Leerschnitte dieses Ringversuchs enthalten Gewebeproben, die einem so genannten Test- und einem Trainingsteil zugeordnet sind. Der Zertifikatrelevante Testteil umfasst Proben, welche das Anforderungs-Profil der alltäglichen Praxis widerspiegeln. Der Trainingsteil beinhaltet Gewebeproben, die aufgrund einer grenzwertigen Rezeptor-Expression besonders hohe Anforderungen an die Sensitivität und Diskriminationskraft des immunhistochemischen Nachweis-Verfahrens stellen.

 

 

* Die QuIP ist eine von Deutscher Gesellschaft und Bundesverband gemeinsam getragene Initiative zur Qualitätssicherung in der Immunhistochemie und Molekularpathologie.

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05.04.2012

Über den Tellerrand geschaut

Die Pathologie ist interdisziplinär an zentraler Stelle im Gesundheitswesen eingebunden. Ebenfalls sehr interdisziplinär aufgestellt präsentiert sich der 3. Christliche Gesundheitskongress, der in Kassel stattfand. 1.200 Teilnehmer, davon 250 Ärztinnen und Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, rund 500 Teilnehmer/innen aus der Pflege, Therapeuten der verschiedensten Fachrichtungen und interessierte Laien trafen sich. Über drei Tage lösten fachlich anspruchsvolle Vorträge und Seminare sich ab. Schauen Sie auch einmal über den Tellerrand hinaus:

 

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04.04.2012

Pathologen: Gentest bei Brustkrebs in Deutschland kein Neuland

Der Berufsverband Deutscher Pathologen und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie weisen darauf hin, dass Gentests zur Verbesserung der Therapiefindung bei Brustkrebs in Deutschland kein Neuland sind.

 

Prof. Dr. med. Werner Schlake und Prof. Dr. med. Manfred Dietel unterstützen für die deutsche Pathologie ausdrücklich, dass das Potential der Gensignatur Tests in klinischen Studien weiter getestet wird. Verwunderlich sei eigentlich nur, dass in Deutschland neue Studien aufgelegt werden, bei denen die Analysen im außer-europäischen Ausland durchgeführt werden müssen, obwohl die deutsche Pathologie diese Diagnostik schon heute qualitätskontrolliert und wesentlich kostengünstiger anbietet.

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02.04.2012

Neues Diagnoseverfahren bei Brustkrebs am UKSH

Kiel: Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, wird ein neues molekularpathologisches Diagnoseverfahren (EndoPredict) bei Mammakarzinomen (Brustkrebs) eingesetzt. Dieses in Schleswig-Holstein einmalige Testverfahren, das in enger Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und dem Institut für Pathologie des UKSH, Campus Kiel, angewendet wird, trägt zu einer individuellen, am Patienten orientierten Behandlungsstrategie bei und verhindert eine Übertherapie.

 

Für die Patientinnen stellt die zusätzliche pathologische Untersuchung des erkrankten Gewebes keinerlei Belastung dar. Das Testverfahren erfolgt am bereits entnommenen Gewebe und erfasst auf molekularer Ebene zusätzliche Daten über den Tumor. Innerhalb klinischer Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei mehr als der Hälfte der Patientinnen, die nach den bisher definierten Kriterien eine Chemotherapie erhalten hätten, auf diese bei Anwendung des neuen Testverfahrens (EndoPredict) in Abstimmung mit der Patientin hätte verzichtet werden können.

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30.03.2012

"Krebs in Deutschland" 8.Auflage der Publikation erschienen

"Krebs in Deutschland" erscheint alle zwei Jahre als gemeinsame Publikation der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V. (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) am Robert Koch-Institut.

 

Die Ergebnisse der 8. Auflage beruhen auf Daten aus 15 von 16 Bundesländern bis zum Jahr 2008. Neu aufgenommen wurden Kapitel zu Krebserkrankungen der Leber, der Gallenblase und Gallenwege sowie zum Plasmozytom.

 

Neben Angaben zur Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit, auch im regionalen und internationalen Vergleich, enthalten die einzelnen Kapitel erstmalig Darstellungen zur Verteilung der Tumorstadien sowie zu den Überlebensaussichten. Wir leiten Sie mit folgendem Link zum Zentrum für Krebsregisterdaten.

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29.03.2012

Software erkennt Stadien von Prostatakrebs

Siemens-Forscher haben eine Software darauf "trainiert", verschiedene Krebstadien von Prostatazellen zu unterscheiden.

 

Im Laufe der Entwicklung fütterten die Forscher das Bildanalysesystem mit vielen Beispielen medizinischer Bilder. Fernziel ist die Entwicklung eines Expertensystems, das pathologische Diagnosen schnell, kostengünstig sowie zuverlässig erstellt und damit menschliche Experten unterstützt. Bislang hat diese Software den Status einens Prototyps und ist nicht kommerziell verfügbar.

 

Anhand von Proben, die vorher von Pathologen in jeweils eines von vier Prostatakrebs-Stadien eingeteilt wurden, versucht das System, typische Merkmale wie Zellstruktur und -anordnung zu identifizieren. Das System wird bei 100 klassifizierten Proben durch 90 „trainiert" und bei den restlichen zehn getestet. Das wird solange wiederholt, bis das System „gelernt" hat, aus seinen Erfahrungen die richtigen Schlüsse zu ziehen und Bildinhalte zu interpretieren.

 

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