30.09.2018

Obduktionen als Instrument der Qualitätsssicherung

Quelle: aerzteblatt online, 28. September 2018

Obduktionen gelten als ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung in der Medizin. Gleichwohl sind die Obduktionsraten seit längerem rückläufig. Es stellt sich die Frage nach dem Stellenwert von Obduktionen in der modernen Medizin.

Eine Reihe von Studien zeigt substanzielle Diskrepanzen zwischen Prä-mortem- und Post-mortem-Diagnosen auf. Die Rate der berichteten Diskrepanzen variierte zwischen 10 und 40 %. 

Auch wenn die Qualitätseffekte von Obduktionen schwierig zu messen sind, sind sie ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung. Einheitliche Standards bei der Durchführung und Berichterstattung könnten zu einer besseren Nutzung der gewonnenen Daten beitragen.

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28.09.2018

Klinische Sektion: Qualität mangelhaft!

Quelle: Springermedizin online, 26. September 2018

Die sachgerecht durchgeführte Sektion ist und bleibt die Standardmethode der Qualitätsssicherung in der klinischen Medizin. Ein Aspekt, der immer weniger Beachtung findet. Eine Studie des rechtsmedizinischen Instituts der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf offenbart der klinischen Sektion erschreckende Qualitätsmängel.

Neben Diskrepanzen zwischen den Angaben zur Todesursache oder den Angaben zur Grunderkrankung und dem Obduktionsergebnis der Rechtsmedizin fehlten auf dem Totenschein wichtige Hinweise auf Traumata, relevante medizinische Eingriffe oder entscheidende klinische Diagnosen. Bei vier von 100 Sektionen an der Uniklinik fehlte die Unterschrift des Pathologen, jeder achte Leichenschauschein wies eine inkomplette Epikrise auf...

Zurück bleibt die beängstigende Frage, wie man einen Patienten korrekt therapieren kann, ohne seine Grunderkrankung erkannt zu haben. 

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26.09.2018

Wie kann wissenschaftliche Zusammenarbeit die Europäische Integration fördern ?

Quelle: focus online, 24. September 2018

Das Institut für Pathologie der Universität Regensburg und das Comprehensive Cancer Center Ostbayern organisieren in Kooperation mit der DGP und drei weiteren internationalen Fachgesellschaften aus dem Bereich der personalisierten Medizin und Biobanking die erste Biobank Summer School des bayerisch-tschechischen Biobank Netzwerks BRoTHER.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Frage " Wie kann wissenschaftliche Zusammenarbeit die europäische Integration fördern?" in einer Podiumsdiskussion thematisiert.

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22.09.2018

Brustimplantat-assoziiertes Lymphom

Quelle: aerzteblatt online, 21. September 2018

Diagnostik und Therapie einer neuen Tumorentität

Seit einigen Jahren mehren sich die Hinweise, dass Brustimplantate in seltenen Fällen mit der Entstehung eines anaplastischen großzelligen Lymphoms (ALCL) in Verbindung stehen. Bis 2 / 2018 wurden weltweit 516 pathologisch gesicherte Fälle eines Brustimplantat-assoziierten ALCL dokumentiert.

Aufgrund der geringen Fallzahl sind die Diagnostik- und Behandlungsempfehlungen noch nicht ausreichend evaluiert und muss bei allen Patientinnen als Differentialdiagnose in Betracht kommen, die mindestens ein Jahr nach Implantation ein Serom entwickeln. Es sind jetzt die ersten Konsensus-Leitlinien zu Diagnostik und Therapie veröffentlicht worden.

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20.09.2018

Erweiterte Gewebeuntersuchung im Mammographiescreening möglich

Quelle: aerzteblatt online

Programmverantwortliche Ärzte im Mammographie-Screening können ab dem 1. Oktober 2018 in vollem Umfang histopathologische Untersuchungen beauftragen. Die Gewebeuntersuchung bei auffälligen Befunden umfasst dann auch das Grading mittels Morphometrie und die Bestimmung des Rezeptorstatus.

Die im Rahmen des Mammographie-Screenings notwendigen Leistungen werden nach dem Beschluss des Bewertungsausschusses in der GOP 19317 zusammengefasst.

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15.09.2018

BDP: Das Programm des 18. Bundeskongress Pathologie in Berlin ist online

Quelle: BDP online, 14. September 2018

Auf der Homepage des Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. wurde aktuell das Programm des 18. Bundeskongress Pathologie in Berlin veröffentlicht.

Unter dem diesjährigen Motto "Digital Analog Hybrid" werden geladene ReferentInnen zu Themen wie der sicheren Kommunikation, Schnittstellen zur barrierefreien Wanderung der Daten, gesetzliche Regelungen zur Telematikinfrastruktur, digitale Archivierung und Archivierung digitaler Daten der Molekularpathologie informieren.

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12.09.2018

DGP: Pathologen sorgen sich um Profil des Faches

Quelle: aerzteblatt online, 11. September 2018

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) setzt sich dafür ein, das Profil des Faches Pathologie auch bei der Reform des Studienganges Medizin infolge des Masterplans 2020 zu erhalten.

Laut Fachgesellschaft ist die kritische Auseinandersetzung mit anatomisch-pathologischen Veränderungen und den klinischen, bildgebenden und laborchemischen Untersuchungsbefunden eine elementare Aufgabe der Pathologie in der medizinischen Lehre.

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11.09.2018

BDP: ENUP Umfrage Gleasongraduierung

Quelle: BDP online, 6.September 2018

Der BDP leitet im Auftrag der Europäischen Netzwerke der Uropathologen (ENUP) eine Umfrage weiter, die sich der Praxis der Gleasongraduierung widmet. Durch die Novellierungen ISUP 2005, ISUP 2014 und WHO 2016 gibt es im Detail einige Veränderungen. Die von der ENUP gestartete Umfrage fragt ab, wie sich die Novellierungen in der täglichen Praxis auswirkt.

Die Umfrage schließt am 16. September. Der Fragenkatalog ist überschaubar und in 8-10 Minuten zu beantworten.

Hier leiten wir Sie direkt zur Umfrage weiter

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