04.11.2011

Leica ist Platin-Sponsor beim Hämatopathologie-Workshop 2011

Mit einer Rekordzahl von Fallbeiträgen und registrierten Teilnehmern verspricht der diesjährige SH/EAHP Workshop eine anregende Veranstaltung für Ärzte zu werden, die am Thema "Kutane Lymphome und klinisch ähnliche Erkrankungen"interessiert sind. Neben einer eindrucksvollen Liste von Präsentationen weltweit führender Experten, stehen den Workshopteilnehmern auch Fallbeispiele zur Verfügung, auf die sie bereits vor dem Workshop online zugreifen können.

 

Aufgrund der hohen Bildqualität der mit dem Leica SCN400 gescannten Präparate und der Bedienerfreundlichkeit von Digital SlideBox eignet sich das "Total Digital Pathology-System" von Leica ideal für diesen Workshop. Teilnehmer dieses Workshops profitieren zusätzlich davon, dass sie über ihren Internetbrowser bzw. ihrem iPad direkt auf die Fallbeispiele zugreifen können.

 

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03.11.2011

Ovarialkarzinom: Wie der Tumor das Omentum majus erobert

Chicago – Das große Netz des Bauchfells, Omentum majus, ist nicht zufällig Sitz der meisten Metastasen des Ovarialkarzinoms. US-Forscher beschreiben in Nature Medicine (2011; doi: 10.1038/nm.2492) wie die Tumorzellen sich gezielt der Energiereserven der dortigen Fettzellen bedienen und wie dies mittels eines Inhibitors therapeutisch verhindert werden könnte.

 

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03.11.2011

Neue Studie z.A. eines Progresses bei Mikrokarzinom der Prostata

Unter der Federführung von

 

Herrn Prof. Dr. med. Stefan Biesterfeld, Leiter des Schwerpunktes Cytopathologie der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, für das Fach Pathologie sowie

 

Herrn Prof. Dr. med. Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit, Berlin, für das Fach Urologie

 

wird folgende DNA-ProKo-Studie mit gutem Referenzstandard ausgeschrieben:

 

Die Entscheidung zu einer Active Surveillance-Strategie bei Vorliegen eines sog. klinisch insignifikanten Mikrokarzinoms der Prostata beruht derzeit neben der Kleinheit des Tumor-Herdes und dem PSA-Wert im Blut entscheidend auf der subjektiven histopathologischen Malignitätsgradierung an gefärbten Schnitten von Stanzbiopsien nach Gleason (1973) (Interdisziplinäre S3-Leitlinie Prostatakarzinom, 2009). Da diese Gradierung erwiesenermaßen schlecht reproduzierbar (Burchardt et al., 2008) und nicht hinreichend prognostisch valide ist (Böcking, 2011), wird ein Parameter gesucht, der objektiver, reproduzierbarer und prognostisch valider als der Gleason-Score alleine eine zu erwartende Nicht-Progression von Mikrokarzinomen der Prostata vorhersagt und damit eine Entscheidung zur Active Surveillance für Arzt und Patient sicherer macht.

 

Wenn dies gelingt, würde sich der Nachweis von DNA-Diploidie als zu den Gleason-Scores 6 und ggf. 7a zusätzliches Eingangskriterium für die Durchführung einer AS-Strategie bei Patienten mit Mikrokarzinomen der Prostata empfehlen (siehe „Anleitung Prostatakarzinom“ der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, März 2011).

 

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02.11.2011

Erste Professoren-Ernennung durch Minister Brotkorb in Rostock

Minister Brodkorb ernannte Prof. med. habil Friedrich Prall zum Universitätsproffessor an der Universität in Rostock, Medizinische Fakultät, im Fach Pathologie.

 

Prof. Prall wurde 1964 in Cuxhaven geboren. Nach seinem Medizinstudium an der Georg-August-Universität Göttingen promovierte er 1993 in Göttingen. Seine Habilitation für Pathologie erlangte er im Jahr 2005. Nach seiner Tätigkeit an der Universität und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pathologie in Hamburg ist er seit 1996 an der Universität Rostock wissenschaftlich tätig.

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02.11.2011

Pressemitteilung der AGMF zur Novellierung der GOÄ

Die Arbeitsgemeinschaft ärztlicher Methodenfächer (AGMF) fordert zur Novellierung der GOÄ, dass die Analogbewertung ein unverzichtbarer Bestandteil einer neuen GOÄ bleiben muss. Anders sei das hohe Innovationspotenzial für die Patienten nicht nutzbar zu machen.

 

Eine amtliche Gebührenordnung muss auch neue Leistungen abbilden können. Eine GOÄ ohne Analogbewertung für noch nicht beschriebene Leistungen ist unbrauchbar.

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26.10.2011

Erfolgreiche Therapieansätze für triple-negative Mammakarzinome

Sorgenkinder unter den Mammakarzinomen sind vor allem die triple-negativen Tumoren. Denn sie haben keinen der klassischen therapeutischen Angriffspunkte.

 

Mannheim (bd). Triple negative Tumoren (TNBC) sind Tumoren ohne Expression von Östrogen- und Progesteronrezeptoren und ohne Überexpression von HER2. Sie betreffen etwa 15 Prozent der Frauen- auch in der Regel jene mit einer MRCA-1-Mutation.

 

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22.10.2011

Digitale Pathologie: Arbeitsprozesse optimieren und rationalisieren

Digitale Pathologie kann unmittelbar ineffektive Strukturen eines bestehenden Workflows beseitigen bzw. effizientere Prozesse für den bestehenden Workflow ermöglichen.

 

Beispiel Tumorkonferenz:

Das Suchen und Zusammenstellen von Befunden und Objektträgern für typische Konferenzfälle nimmt in der Regel mehrere Stunden pro Woche in Anspruch und bindet zeitliche sowie personelle Ressourcen. Die digitale Pathologie kann diesen Prozess erheblich rationalisieren und die Effizienz der Vorbereitung und Durchführung von Tumorboards erhöhen. Ein digitales Pathologiesystem senkt die Vorbereitungszeit drastisch und ist im hohen Maße flexibel.

 

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18.10.2011

Zweitmeinungsportal setzt auf Tumorboards

Mit dem Angebot "Zweitmeinung bei der Diagnose Krebs" möchte die HMO AG Betroffene unterstützen, die für die Krebserkrankung richtige Therapie und die dafür geeignete Klinik zu finden. Krebsfälle in schwieriger, nicht eindeutig zu beurteilender Behandlungssituation werden in einer ärztlichen Tumorkonferenz vorgestellt, die dazu eine Zweitmeinung abgibt.

 

Die zweite Meinung ist gerade für Krebspatienten wichtig. Doch wer außerhalb von Ballungszentren wohnt, hat kaum die Möglichkeit, auch spezialisierte Tumorboards zu Rate zu ziehen.

München (sto). nach einer knapp dreijährigen Pilotphase geht die Health Management Online AG (HMO AG) aus Oberhaching bei München jetzt mit einem Onlineportal an den Start, das Krebspatienten die Möglichkeit gibt, bei ausgewiesenene Experten eine zweite Meinung zu ihrer Erkrankung einzuholen.

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