11.11.2011

Computer erkennt Brustkrebs

Computerwissenschaftler haben das über Jahre angesammelte Wissen von Pathologen in Regeln für einen Rechner übersetzt. Die Genauigkeit seiner Voraussagen übertreffen die Erwartungen.

 

Ein Programm zur automatischen Analyse mikroskopischer Bilder entdeckt teils mehr Informationen über den Verlauf einer Brustkrebserkrankung als ein Mediziner. Dank genauer Regeln und Anweisungen erkennt und zählt der Rechner etwa Zellkerne, identifiziert verschiedene Gewebe und leitet daraus eine zutreffende Prognose ab. Das berichtet eine Gruppe um Daphne Koller vom Institut für Computerwissenschaften an der Stanford-Universität im Journal "Science Translational Medicine". Für ihr lernfähiges System hat sie den Namen C-Path gewählt (etwa "Der Computer-Pathologe").

 

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10.11.2011

Leica präsentiert Workflowlösung für die digitale Pathologie

Leica Microsystems gibt bei der Pathology Visions Konferenz 2011 in San Diego die Markteinführung seiner Workflowlösung für die digitale Pathologie bekannt.

 

Die Kombination aus Digital Image Hub Enterprise mit leistungsstarken Funktionen für die Bildverwaltung, Integration und Kommunikation sowie dem neuen, hoch leistungsfähigen, intuitiv nutzbaren Client-Viewer SlidePath Gateway stellt die ideale Lösung für Kliniken dar, die die Einführung von digitaler Pathologie planen.

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09.11.2011

Trauer um ehemaligen Ärztepräsident Hoppe

Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, starb im Alter von 71 Jahren

 

Berlin dapd. Trauer um den langjährigen Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe: Der Mediziner starb am Montag im Alter von 71 Jahren. Sein Amtsnachfolger Frank Ulrich Montgomery würdigte Hoppe am Dienstag als "Integrationsfigur der Ärzteschaft in schwierigen Zeiten".

 

Der Marburger Bund nannte ihn einen leidenschaftlichen und glaubwürdigen Kämpfer für die Freiheit des Arztberufs.

 

Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe leitete als Chefarzt seit 1982 bis zu seiner Pensionierung 2006 das Institut für Pathologie im nordrhein-westfälischen Düren.

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07.11.2011

Stipendium für Forschung zu Brustkrebs vergeben

Neu-Isenburg (eb). Die Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover (GdF) hat das Hannelore-Munke-Forschungstipendium 2011 des Tumorzentrums und der Tumorstiftung der MHH vergeben.

 

Ausgezeichnet wurde Dr. Matthias Christgen vom MHH-Institut für Pathologie. Das Stipendium ist mit 15.000 Euro dotiert. Christgen bekommt es für seine Studien zur Resistenz von Brustkrebs gegenüber einer Hormontherapie.

 

Die Untersuchungen ergaben Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer solchen Resitenz und dem Vorhandensein des Gens BCAR4 in den Brustkrebszellen.

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05.11.2011

ERC Advanced Grant für Meinrad Busslinger

Meinrad Busslinger, Senior-Gruppenleiter am Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP), erhält einen der begehrten "Advanced Investigator Grants" des Europäischen Forschungsrates ERC. Die mit knapp 2,5 Millionen Euro dotierte Förderung wird in ein umfangreiches Projekt fließen, dass die Entwicklung von Immunzellen untersucht.

 

Bei den „ERC Advanced Investigator Grants“ handelt es sich um eine der höchst dotierten Förderschienen der europäischen Forschungslandschaft. Mit den Mitteln werden herausragende und bereits etablierte WissenschaftlerInnen gefördert, deren Projekte die Grundlagenforschung entscheidend vorantreiben – so genannte Pionierforschung. Die „ERC Advanced Grants“ wurden heuer zum vierten Mal ausgeschrieben, insgesamt 2284 Forscher bewarben sich. In einem zweistufigen Begutachtungsverfahren evaluieren unabhängige Experten die Qualität der Bewerber und das innovative Potenzial der Anträge.

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04.11.2011

Scannen von Doppel-und "Jumbo"-Präparaten mit Leica SCN400

Leica stellt bei der "Neuroscience" Großpräparat-Scansysteme für die digitale Pathologie vor

 

Das neueste Produkt aus Leicas Total Digital Pathology-Palette ermöglicht die Digitalisierung sehr großer Präparate, die mit anderen Linienscansystemen für die digitale Pathologie nicht erfasst werden könnten.

 

Dieses System bietet einen hohen Grad an Flexibilität, indem es Anwender in die Lage versetzt, auf einem einzigen System ein breites Spektrum von Präparaten zu scannen. Standardobjekträger (26x27mm), Objektträger doppelter Größe (52x76mm) und nun auch extra Große "Jumbo-Objektträger (113x76mm) können mit den Scannern Leica SCN400 und SCN400 F in Hellfeld- oder Fluoreszenztechnik aufgenommen werden.

 

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04.11.2011

Leica ist Platin-Sponsor beim Hämatopathologie-Workshop 2011

Mit einer Rekordzahl von Fallbeiträgen und registrierten Teilnehmern verspricht der diesjährige SH/EAHP Workshop eine anregende Veranstaltung für Ärzte zu werden, die am Thema "Kutane Lymphome und klinisch ähnliche Erkrankungen"interessiert sind. Neben einer eindrucksvollen Liste von Präsentationen weltweit führender Experten, stehen den Workshopteilnehmern auch Fallbeispiele zur Verfügung, auf die sie bereits vor dem Workshop online zugreifen können.

 

Aufgrund der hohen Bildqualität der mit dem Leica SCN400 gescannten Präparate und der Bedienerfreundlichkeit von Digital SlideBox eignet sich das "Total Digital Pathology-System" von Leica ideal für diesen Workshop. Teilnehmer dieses Workshops profitieren zusätzlich davon, dass sie über ihren Internetbrowser bzw. ihrem iPad direkt auf die Fallbeispiele zugreifen können.

 

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03.11.2011

Ovarialkarzinom: Wie der Tumor das Omentum majus erobert

Chicago – Das große Netz des Bauchfells, Omentum majus, ist nicht zufällig Sitz der meisten Metastasen des Ovarialkarzinoms. US-Forscher beschreiben in Nature Medicine (2011; doi: 10.1038/nm.2492) wie die Tumorzellen sich gezielt der Energiereserven der dortigen Fettzellen bedienen und wie dies mittels eines Inhibitors therapeutisch verhindert werden könnte.

 

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