16.07.2012

Virtuelle Mikroskopie: Zeiss lizenziert Patente von Olympus

Die Carl Zeiss Microscopy GmbH und Olympus America Inc. haben ein nicht exklusives, weltweites Lizenzabkommen zur Nutzung eines umfangreichen Patentportfolios von Olympus im Bereich der digitalen Pathologie und virtuellen Mikroskopie unterzeichnet.

 

„Die Bereitstellung und Nutzung digitaler Daten ist ein wesentlicher Treiber für die Entwicklung moderner Mikroskopie“, sagte Dr. Bernhard Ohnesorge, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Geschäftsbereichs Biosciences von Carl Zeiss Microscopy. „Die Integration der Virtual Slide Funktionalität in unsere Forschungsmikroskope wird unseren Kunden höhere Effizienz bieten und es ermöglichen, neue wissenschaftliche Ansätze zu erproben. Insbesondere die Ursachenforschung von heute noch schwer zu behandelnden Krankheiten wird davon profitieren.“

 

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09.07.2012

Indikationen zur Leberbiopsie

Quelle: Dtsch Arztebl Int 2012; 109(27-28):

Institut für Pathologie, Ruhr-Universität Bochum: Prof. Dr. med. Tannapfel

Institut für Pathologie, Köln: Prof. Dr. med. (emer.) Dienes

I. Medizinische Klinik und Poliklinik, UKE Hamburg: Prof. Dr. med. Lohse

 

Trotz verbesserter serologischer und bildgebender Diagnoseverfahren ist die Leberbiopsie die aussagekräftigste Untersuchungsmethode, um unklare diffuse Lebererkrankungen und Rundherde einzuordnen. Als invasives Verfahren muss die Indikation zur Biopsie gegen das geringe, aber reale Risiko einer Punktionskomplikation abgewogen werden...

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09.07.2012

News zum HER2 positiven Mammakarzinom

Anlässlich der Jahrestagung des größten Krebskongresses (ASCO) in Chicago vom 1. bis 5. Juni 2012 werden auf der Hompage von Brustkrebs Deutschland e.V. einige Videointerviews zur Verfügung gestellt.

 

Repräsentativ stellen wir Ihnen an dieser Stelle das Interview von Doris C. Schmitt, Radolfzell mit Prof. Dr. med. Nadia Harbeck, Leiterin des Brustzentrums der LMU München vor.

 

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07.07.2012

Exakter Schnitt dank Ultraschall und Pathologie

Wie man Nachoperationen bei Brustkrebs vermeiden kann

 

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart überhaupt, mit einem Anteil von rund einem Drittel. Etwa 60.000 Fälle werden allein in Deutschland jedes Jahr erstmals diagnostiziert. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch vor 40 Jahren. Doch dank vieler Fortschritte ist die Sterblichkeit bei Brustkrebs eher rückläufig. Zum einen, weil man die Krankheit heute früher erkennt, zum anderen weil auch die Behandlung immer besser wird.

 

Große Hoffnungen setzen die Ärzte künftig z.B. auf den Einsatz von Ultraschall direkt bei der Operation. Das wurde ich Stuttgart in dieser Woche berichtet auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Und Ulrike Till hat darüber mit Professor Diethelm Wallwiener gesprochen. Er ist Präsident dieser Fachgesellschaft und Chef der Universitätsfrauenklinik in Tübingen.

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06.07.2012

Regulation der Telomerase in Stamm- und Krebszellen

Neue Erkenntnisse in der Stammzellforschung sind auf menschliche Tumore übertragbar

 

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft, Veröffentlichung am 22.06.2012 (RK/HR)

 

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben wichtige Erkenntnisse für die Stammzellforschung gewonnen, die auch auf menschliche Tumore übertragbar sind und zu neuen Therapieansätzen führen können. Wie die Gruppe von Rolf Kemler herausgefunden hat, besteht eine molekulare Verknüpfung zwischen der Telomerase, die die Länge der Telomeren bestimmt und einem Signalweg, dem sogenannten Wnt/β-Catenin-Signalweg.

 

Als Telomere bezeichnet man die Endkappen von Chromosomen, die für die Stabilität des Genoms von großer Bedeutung sind. Telomere sind in Stammzellen lang, werden kürzer in der Differenzierung oder im Alter, aber in Tumorzellen wieder verlängert.

Der Wnt/β-Catenin-Signalweg steuert viele Vorgänge in der Embryonal-entwicklung, wie die Ausbildung der Körperachse und die Bildung von Organanlagen, und ist besonders in embryonalen und adulten Stammzellen aktiv. In diesem Signalweg hat das Protein, β-Catenin eine Schlüsselfunktion. Eine fehlerhafte Regulation oder Mutation von β-Catenin führt zu Tumoren. Die Gruppe um Rolf Kemler hat nun gezeigt, dass β-Catenin direkt das Telomerase-Gen reguliert und den molekularen Mechanismus dafür aufgeklärt. Embryonale Stammzellen mit mutiertem β-Catenin bilden verstärkt Telomerase und weisen verlängerte Telomere auf, während Zellen ohne β-Catenin nur wenig Telomerase und verkürzte Telomere besitzen.

 

Dieser Regulationsmechanismus ist auch in menschlichen Krebszellen zu finden. Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich ein neuer Therapieansatz in der Behandlung von menschlichen Tumoren.

 

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06.07.2012

Neuer Therapieansatz für die Bekämpfung von resistenten Tumoren

Quelle: Max-Planck-Institut, veröffentlicht am 25.Juni 2012

 

Krebserkrankungen sind schwer zu behandeln, weil sich Tumore in jedem Patienten anders verhalten und im Laufe der Zeit verändern. Mehr Erfolg ist daher von Therapien zu erwarten, bei denen mehrere Medikamente miteinander kombiniert werden. Dafür müssen die molekularen Besonderheiten des jeweiligen Tumors bestimmt werden. Diesen Ansatz verfolgt Thomas Lengauer, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik, seit langem erfolgreich für die HIV-Therapie. Gemeinsam mit seinem früheren Mitarbeiter Christoph Bock hat er jetzt einen Artikel in der renommierten Zeitschrift Nature Reviews Cancer veröffentlicht. Darin zeigen die Autoren Perspektiven auf, wie eine personalisierte Krebsbehandlung in Zukunft aussehen könnte.

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05.07.2012

Onkologie: Forscherpreis für Pathologie vergeben

NÜRNBERG (eb). Der Geschäftsbereich Oncology von Novartis würdigt mit dem Forscherpreis für Pathologie erstmals ein innovatives Projekt zur Förderung indiviualisierter Behandlung sowie zur Erforschung prädikativer Biomarker in der Onkologie.

 

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde von Novartis mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie ausgeschrieben, teilt das Unternehmen mit.

 

Preisträger ist Dr. Frederick Klauschen von der Charité in Berlin für sein Projekt zur Entwicklung einer systembiologischen Simulationsmethode zur Signalnetzwerkanalyse und Evaluation prädiktiver Biomarker.

 

(Quelle: Ärztezeitung.de)

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28.06.2012

Schilddrüsenknoten: Gentest könnte unnötige Operationen verhindern

Boston – Die Genexpressionsanalyse eines US-Herstellers hat in einer Studie im New England Journal of Medicine (2012; doi: 10.1056/NEJMoa1203208) die Zahl der unklaren Befunde bei der Feinnadelbiopsie von Schilddrüsenknoten gesenkt. Es bleibt aber ein Restrisiko, dass Malignome übersehen werden.

 

Hinter den wenigsten Schilddrüsenknoten verbirgt sich ein Karzinom. Da dies dem Knoten nicht anzusehen ist und Ultraschall und Szintigraphie nicht immer weiterhelfen, erfolgt häufig eine Feinnadelbiopsie. Der histologische Befund des Aspirats ist jedoch ebenfalls in etwa einem Drittel der Fälle vage. Die Folge ist, dass sich bei vielen Patienten erst nach der Operation – häufig ist dies eine Hemithyrektomie – herausstellt, dass der Tumor benigne ist.

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