15.12.2011

Der Pathologe weiß auch ohne Skalpell alles

15 Jahre ärztemagazin: Neue Möglichkeiten führen die moderne Pathologie von der Zellularpathologie zur digitalen In-vivo-Morphologie.

 

Womit ist die heutige Pathologie skizzierbar? Die aktuellen zielgerichteten Therapien rücken die Morphologie noch stärker in das Zentrum der modernen Tumordiagnostik als je zuvor. Die Bestimmung prädiktiver Marker durch die Molekularpathologie boomt.

 

Zu Beginn der mikroskopischen Pathologie stand das Erkennnen von Wachstumsmustern, deren prognostische Einstufung und Dignitätsbeurteilung anhand morphologischer Kriterien vonstattengeht. All das wird nun mit der molekularpathologischen Erfassung zellulärer Regulationsabläufe und intrazellulärer Signalkaskaden erweitert, um therapeutische Targets und/oder Therapieansprechen bzw. Therapieresitenzen zu erfassen.

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12.12.2011

Arzt-Diagnosen auf dem Prüfstand

Klinikum - Obduktionen dienen der Qualitätssicherung - Studien in Zusammenarbeit mit der TU

 

Die Obduktion Verstorbener und die Untersuchung von Gewebeproben von Patienten gehören zum vielschichtigen Aufgabengebiet des Instituts für Pathologie am Klinikum Darmstadt.

 

DARMSTDT. Ein 44 Jahre alter Mann, der kerngesund und vital wirkte, fiel plötzlich tot um. Erst bei seiner Obduktion stellte sich die Todesursache heraus: Er hatte eine genetisch bedingte Herzkrankheit. Dies war jedoch keinem Arzt aufgefallen.

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11.12.2011

38. "Habib-Treffen" im Anglo-German-Club

Vierundzwanzig Pathologen, Professoren, Privat-Dozenten, Chefärzte, Lehrstuhlinhaber und Direktoren, die alle Karriere gemacht und eines gemeinsam haben:

Ihren geschätzten Lehrmeister Prof. Dr. Gerhard Seifert, langjähriger Ordinarius, Begründer und Direktor des Instituts für Pathologie am UKE (1965 bis 1988), bei dem sie habilitiert wurden.

 

Einmal im Jahr treffen sie sich, seit zehn Jahren im Anglo-German-Club. Zum 38. "Habip-Treffen" (steht für Habilitation am Institut für Pathologie) waren 15 ehemalige Seifert-Schüler mit weiblicher Begleitung gekommen. Und es gab noch etwas zu feiern: Den 90. Geburtstag ihres Mentors. Laudator Prof. Dr. Manfred Dietel, Direktor an der Berliner Charité, Ordinarius an der Humboldt Universität. Er hob in seiner Rede die Verdienste Seiferts hervor.

 

Der so Geehrte genoss den Abend im Kreis seiner Ehemaligen sichtlich, darunter die Professoren und Chefärzte Jörg Caseliz, Asklepios Klinik Altona, Thomas Löning, Albertinen Krankenhaus, und Hartmut Arps, Klinikum Fulda

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10.12.2011

Digitales Pathologiesystem-Beschleunigung und mehr Qualität

Ein digitales Pathologiesystem bestehend aus Slide Scanner und Workflow-Software konnte die Pathologie des Dietrich-Bonhoeffer Klinikums, Neubrandenburg, im Rahmen des EU-geförderten Pomerania-Projektes anschaffen.

 

Das System wurde kürzlich installiert und soll nicht nur für Demonstrationen oder wissenschaftliche Auswertungen, sondern vor allem in der Routinediagnostik in der Pathologie eingesetzt werden. Dr. Jutta Jessen sprach mit dem Chefarzt der Pathologie des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, Dr. Thomas Decker, über die Vorteile des neuen Systems und befragte Dr. Jürgen Kress, Leiter der Business Unit Clinical & Virtual Microscopy von Leica Microsystems, zu technischen Details.

 

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09.12.2011

iLearn: Das Lernen von Morgen - Pathologie to go

Die Zeiten, in denen der Lernalltag eines Medizinstudenten vor allem aus dem Lesen von Büchern und Skripten bestand, sind mittlerweile vorbei.

 

Seit 2006 verfolgt Dr. med. Alberto Pérez-Bouza, Pathologe der RWTH Aachen, unterschiedliche preisgekrönte internetbasierte Lehrprojekte, die nicht nur Aachener Medizinstudenten zugänglich sind. Zum einen betreibt er eine Plattform für virtuelle Mikroskopie, auf der hochauflösende histologische Schnitte verschiedener Pathologien, nicht nur online abrufbar, sondern kommentiert vorliegen. Weiterhin produziert er eine Sammlung von Lehrvideos zu pathologischen Themen, den PathoCast.

 

Hier werden die wichtigsten Diagnosen anhand von makro- und mikroskopischen Bildern beschrieben und erklärt. Anfang 2012 wird eine iPad App bei DocCheck erscheinen, die das Konzept des Blendes Learning perfektioniert.

 

Wir haben diese Links in unserer Sammlung in der Kategorie "Best of Web" aufgenommen.

 

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07.12.2011

Karzinogenese: Sind Tumoren eine neue Spezies?

Peter Duesberg und sein Team untermauern die „Aneuploidie-Hypothese“ der Karzinogenese. Dabei vergleichen sie die Entwicklung maligner Tumoren mit der Entstehung neuer Arten während der Evolution – und belegen Gemeinsamkeiten.

 

Nach Ansicht von Duesberg könnte diese Sicht der Karzinogenese neue Erkenntnisse über das Wachstum und die Metastasierung von Krebszellen bringen. Außerdem könnte man bereits Vorstufen von Tumorerkrankungen erkennen, weil veränderte Chromosomen frühzeitig unter dem Mikroskop sichtbar sind.

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06.12.2011

Pathologisches Institut erhält Preis für Patientensicherheit

Das Pathologische Institut des Luzerner Kantonsspitals erhielt beim Internationalen Kongress für Patientensicherheit 2011 den ersten Preis. Die Stiftung für Patientensicherheit vergibt diesen Preis jährlich unter anderem im Rahmen der Kategorie "Strategie- und Umsetzungsprojekte".

 

Sicherheit durch modernste Informationstechnik

 

Ziel des Projekts war, das Risiko von Fehlern auf der technischen sowie menschlichen Seite im Fach Pathologie auf ein Minimum zu reduzieren. " Die Luzerner Pathologie ist dafür verantwortlich, dass Zell- und Gewebeproben von Zentralschweizer Patientonnen und Patienten korrekt beurteilt werden.

 

Die Massnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit basieren auf einer optimalen Nutzung der IT- Infrastruktur.

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05.12.2011

San Antonio: wichtige neue Daten zur HER2-positivem Brustkrebs

Basel, 30.November 2011

 

Roche stellt auf Brustkrebssymposium 2011 in San Antonio wichtige neue Daten zu HER2-positivem Brustkrebs vor

 

Wie Roche heute bekannt gab, wird das Unternehemn auf dem diesjährigen 24. CTRC-AACR San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) vom 6.-10 Dezember 2011 die Resultate von Studien mit seinem Prüfmedikament Pertuzumab bei HER2-positivem Brustkrebs vorstellen.

 

Darunter befinden sich auch Daten aus der ersten randomisierten Phase-III-Studie mit Pertuzumab in Kombination mit Herzeptin und Docetaxel- Chemotherapie (Cleopatra).

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