03.01.2012

Vorträge der Kasseler Morphologie-Tage als Download

Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen/Assistenten in der Medizin e.V. stellt auf seiner Hompage ausgewählte Vorträge der Kasseler Morphologie-Histologie-Tage als Zusammenfassung zum Download bereit...

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27.12.2011

Hausbesuch vom Pathologen

Reutlingen. Das Gesundheitssystem krankt. Diagnose: akuter Ärztemangel. Therapie: Neustrukturierung etwa des Bereitschaftsdienstes mit dem Ziel, den Beruf attraktiver zu machen. Doch diese Medizin schmeckt nicht allen.

 

Die KV Baden-Württemberg ändert die Notfalldienstordnung für 2012. Zur Verbesserung des kreisweiten Notfalldienstes ist die Aufhebung von bisherigen Dienstbefreiungen erforderlich.

 

Das stößt nicht allenthalben auf Zustimmung. So kritisiert Prof. Dr. Arne Burkhardt - er betreibt eine Pathologie-Praxis - diese "Zwangsverpflichtung": "Pathologen und einige Disziplinen ohne direkten Patientenkontakt hatte man bisher nicht etwa aus Großzügigkeit oder als Vergünstigung, sondern aus gutem Grunde hiervon ausgenommen. Dies deshalb, weil eine Compliance (= Befolgen der ärztlichen Ratschläge, kooperatives Verhalten) der Bevölkerung für die Behandlung durch außerhalb ihres Fachgebietes nicht mehr kompetente alte Ärzte und insbesondere durch einen Pathologen nicht vorhanden sein dürfte.

 

" Überhaupt sei die Frage, ob ein Pathologe Kontakt mit lebenden Patienten haben dürfe, im Grundsatz umstritten, argumentiert Prof. Burkhardt. Der heute 68-Jährige leitete lange Jahre das Pathologische Institut am Steinenberg-Klinikum und hat nach eigenen Angaben "seit 40 Jahren keine lebenden Patienten mehr behandelt".

 

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23.12.2011

Pathologie.net wünscht Ihnen besinnliche Weihnachtstage ...

... und insbesondere ein gesundes Jahr 2012. Nehmen Sie sich ...

 

>> Zeit natürlich auch,

nach vorne zu schauen,

neue Ziele zu formulieren - um

sie zuversichtlich zu realisieren. << (unbekannt)

 

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18.12.2011

Obduktionscomputer in der Pathologie scannt Leichen

taz. Die Gerichtsmedizin der Charité hat einen neuen Mitarbeiter: Der "Obduktionscomputer" scannt die Leichen, noch bevor der Pathologe das Skalpell ansetzt.

 

Dieser "Multi Slicer Computertomograph" (MSCT) leistet Erstaunliches. Unsichtbar für den Beobachter drehen sich im Innern des Lochs eine Röntgenröhre und ein Detektor um den Körper und scannen ihn aus den verschiedensten Winkeln. Sechzehn virtuelle Schnitte macht der MSCT bei jedem Durchlauf, 2.000 bis 2.800 Schnitte können die Pathologen bei Bedarf fertigen.

 

10 bis 15 Minuten dauert so eine Untersuchung, die auf einen Bildschirm übertragen wird. Durch die "zerstörungsfreie Untersuchung" gibt es mehr Sicherheit bei der direkten Arbeit am menschlichen Körper.

 

 

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17.12.2011

HPV-Test verbessert Screening auf Zervixkarzinom

Amsterdam. Die Erweiterung der heutigen Zytologie um einen HPV-Test verbessert die Früherkennung des Zervixkarzinoms. Dies zeigen die abschließenden Ergebnisse einer großen randomisierten klinischen Studie aus den Niederlanden, die im Lancet Oncology (2011 doi: 10.1016/S1470- 2045(11)70296-0) veröffentlicht wurden.

 

Die POBASCAM-Studie (POpulation-BAsed SCreening study AMsterdam) wurde vor dem Hintergrund des Zervixkarzinomscreenings in den Niederlanden durchgeführt. Die Untersuchung wird dort allen Frauen ab 30 Jahren (Deutschland ab 20) angeboten. Bei einem negativen Test findet die nächste Untersuchung nach 5 Jahren (Deutschland jährlich) statt.

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15.12.2011

Der Pathologe weiß auch ohne Skalpell alles

15 Jahre ärztemagazin: Neue Möglichkeiten führen die moderne Pathologie von der Zellularpathologie zur digitalen In-vivo-Morphologie.

 

Womit ist die heutige Pathologie skizzierbar? Die aktuellen zielgerichteten Therapien rücken die Morphologie noch stärker in das Zentrum der modernen Tumordiagnostik als je zuvor. Die Bestimmung prädiktiver Marker durch die Molekularpathologie boomt.

 

Zu Beginn der mikroskopischen Pathologie stand das Erkennnen von Wachstumsmustern, deren prognostische Einstufung und Dignitätsbeurteilung anhand morphologischer Kriterien vonstattengeht. All das wird nun mit der molekularpathologischen Erfassung zellulärer Regulationsabläufe und intrazellulärer Signalkaskaden erweitert, um therapeutische Targets und/oder Therapieansprechen bzw. Therapieresitenzen zu erfassen.

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12.12.2011

Arzt-Diagnosen auf dem Prüfstand

Klinikum - Obduktionen dienen der Qualitätssicherung - Studien in Zusammenarbeit mit der TU

 

Die Obduktion Verstorbener und die Untersuchung von Gewebeproben von Patienten gehören zum vielschichtigen Aufgabengebiet des Instituts für Pathologie am Klinikum Darmstadt.

 

DARMSTDT. Ein 44 Jahre alter Mann, der kerngesund und vital wirkte, fiel plötzlich tot um. Erst bei seiner Obduktion stellte sich die Todesursache heraus: Er hatte eine genetisch bedingte Herzkrankheit. Dies war jedoch keinem Arzt aufgefallen.

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11.12.2011

38. "Habib-Treffen" im Anglo-German-Club

Vierundzwanzig Pathologen, Professoren, Privat-Dozenten, Chefärzte, Lehrstuhlinhaber und Direktoren, die alle Karriere gemacht und eines gemeinsam haben:

Ihren geschätzten Lehrmeister Prof. Dr. Gerhard Seifert, langjähriger Ordinarius, Begründer und Direktor des Instituts für Pathologie am UKE (1965 bis 1988), bei dem sie habilitiert wurden.

 

Einmal im Jahr treffen sie sich, seit zehn Jahren im Anglo-German-Club. Zum 38. "Habip-Treffen" (steht für Habilitation am Institut für Pathologie) waren 15 ehemalige Seifert-Schüler mit weiblicher Begleitung gekommen. Und es gab noch etwas zu feiern: Den 90. Geburtstag ihres Mentors. Laudator Prof. Dr. Manfred Dietel, Direktor an der Berliner Charité, Ordinarius an der Humboldt Universität. Er hob in seiner Rede die Verdienste Seiferts hervor.

 

Der so Geehrte genoss den Abend im Kreis seiner Ehemaligen sichtlich, darunter die Professoren und Chefärzte Jörg Caseliz, Asklepios Klinik Altona, Thomas Löning, Albertinen Krankenhaus, und Hartmut Arps, Klinikum Fulda

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