07.11.2011

Stipendium für Forschung zu Brustkrebs vergeben

Neu-Isenburg (eb). Die Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover (GdF) hat das Hannelore-Munke-Forschungstipendium 2011 des Tumorzentrums und der Tumorstiftung der MHH vergeben.

 

Ausgezeichnet wurde Dr. Matthias Christgen vom MHH-Institut für Pathologie. Das Stipendium ist mit 15.000 Euro dotiert. Christgen bekommt es für seine Studien zur Resistenz von Brustkrebs gegenüber einer Hormontherapie.

 

Die Untersuchungen ergaben Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer solchen Resitenz und dem Vorhandensein des Gens BCAR4 in den Brustkrebszellen.

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05.11.2011

ERC Advanced Grant für Meinrad Busslinger

Meinrad Busslinger, Senior-Gruppenleiter am Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP), erhält einen der begehrten "Advanced Investigator Grants" des Europäischen Forschungsrates ERC. Die mit knapp 2,5 Millionen Euro dotierte Förderung wird in ein umfangreiches Projekt fließen, dass die Entwicklung von Immunzellen untersucht.

 

Bei den „ERC Advanced Investigator Grants“ handelt es sich um eine der höchst dotierten Förderschienen der europäischen Forschungslandschaft. Mit den Mitteln werden herausragende und bereits etablierte WissenschaftlerInnen gefördert, deren Projekte die Grundlagenforschung entscheidend vorantreiben – so genannte Pionierforschung. Die „ERC Advanced Grants“ wurden heuer zum vierten Mal ausgeschrieben, insgesamt 2284 Forscher bewarben sich. In einem zweistufigen Begutachtungsverfahren evaluieren unabhängige Experten die Qualität der Bewerber und das innovative Potenzial der Anträge.

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04.11.2011

Scannen von Doppel-und "Jumbo"-Präparaten mit Leica SCN400

Leica stellt bei der "Neuroscience" Großpräparat-Scansysteme für die digitale Pathologie vor

 

Das neueste Produkt aus Leicas Total Digital Pathology-Palette ermöglicht die Digitalisierung sehr großer Präparate, die mit anderen Linienscansystemen für die digitale Pathologie nicht erfasst werden könnten.

 

Dieses System bietet einen hohen Grad an Flexibilität, indem es Anwender in die Lage versetzt, auf einem einzigen System ein breites Spektrum von Präparaten zu scannen. Standardobjekträger (26x27mm), Objektträger doppelter Größe (52x76mm) und nun auch extra Große "Jumbo-Objektträger (113x76mm) können mit den Scannern Leica SCN400 und SCN400 F in Hellfeld- oder Fluoreszenztechnik aufgenommen werden.

 

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04.11.2011

Leica ist Platin-Sponsor beim Hämatopathologie-Workshop 2011

Mit einer Rekordzahl von Fallbeiträgen und registrierten Teilnehmern verspricht der diesjährige SH/EAHP Workshop eine anregende Veranstaltung für Ärzte zu werden, die am Thema "Kutane Lymphome und klinisch ähnliche Erkrankungen"interessiert sind. Neben einer eindrucksvollen Liste von Präsentationen weltweit führender Experten, stehen den Workshopteilnehmern auch Fallbeispiele zur Verfügung, auf die sie bereits vor dem Workshop online zugreifen können.

 

Aufgrund der hohen Bildqualität der mit dem Leica SCN400 gescannten Präparate und der Bedienerfreundlichkeit von Digital SlideBox eignet sich das "Total Digital Pathology-System" von Leica ideal für diesen Workshop. Teilnehmer dieses Workshops profitieren zusätzlich davon, dass sie über ihren Internetbrowser bzw. ihrem iPad direkt auf die Fallbeispiele zugreifen können.

 

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03.11.2011

Ovarialkarzinom: Wie der Tumor das Omentum majus erobert

Chicago – Das große Netz des Bauchfells, Omentum majus, ist nicht zufällig Sitz der meisten Metastasen des Ovarialkarzinoms. US-Forscher beschreiben in Nature Medicine (2011; doi: 10.1038/nm.2492) wie die Tumorzellen sich gezielt der Energiereserven der dortigen Fettzellen bedienen und wie dies mittels eines Inhibitors therapeutisch verhindert werden könnte.

 

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03.11.2011

Neue Studie z.A. eines Progresses bei Mikrokarzinom der Prostata

Unter der Federführung von

 

Herrn Prof. Dr. med. Stefan Biesterfeld, Leiter des Schwerpunktes Cytopathologie der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, für das Fach Pathologie sowie

 

Herrn Prof. Dr. med. Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit, Berlin, für das Fach Urologie

 

wird folgende DNA-ProKo-Studie mit gutem Referenzstandard ausgeschrieben:

 

Die Entscheidung zu einer Active Surveillance-Strategie bei Vorliegen eines sog. klinisch insignifikanten Mikrokarzinoms der Prostata beruht derzeit neben der Kleinheit des Tumor-Herdes und dem PSA-Wert im Blut entscheidend auf der subjektiven histopathologischen Malignitätsgradierung an gefärbten Schnitten von Stanzbiopsien nach Gleason (1973) (Interdisziplinäre S3-Leitlinie Prostatakarzinom, 2009). Da diese Gradierung erwiesenermaßen schlecht reproduzierbar (Burchardt et al., 2008) und nicht hinreichend prognostisch valide ist (Böcking, 2011), wird ein Parameter gesucht, der objektiver, reproduzierbarer und prognostisch valider als der Gleason-Score alleine eine zu erwartende Nicht-Progression von Mikrokarzinomen der Prostata vorhersagt und damit eine Entscheidung zur Active Surveillance für Arzt und Patient sicherer macht.

 

Wenn dies gelingt, würde sich der Nachweis von DNA-Diploidie als zu den Gleason-Scores 6 und ggf. 7a zusätzliches Eingangskriterium für die Durchführung einer AS-Strategie bei Patienten mit Mikrokarzinomen der Prostata empfehlen (siehe „Anleitung Prostatakarzinom“ der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, März 2011).

 

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02.11.2011

Erste Professoren-Ernennung durch Minister Brotkorb in Rostock

Minister Brodkorb ernannte Prof. med. habil Friedrich Prall zum Universitätsproffessor an der Universität in Rostock, Medizinische Fakultät, im Fach Pathologie.

 

Prof. Prall wurde 1964 in Cuxhaven geboren. Nach seinem Medizinstudium an der Georg-August-Universität Göttingen promovierte er 1993 in Göttingen. Seine Habilitation für Pathologie erlangte er im Jahr 2005. Nach seiner Tätigkeit an der Universität und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pathologie in Hamburg ist er seit 1996 an der Universität Rostock wissenschaftlich tätig.

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02.11.2011

Pressemitteilung der AGMF zur Novellierung der GOÄ

Die Arbeitsgemeinschaft ärztlicher Methodenfächer (AGMF) fordert zur Novellierung der GOÄ, dass die Analogbewertung ein unverzichtbarer Bestandteil einer neuen GOÄ bleiben muss. Anders sei das hohe Innovationspotenzial für die Patienten nicht nutzbar zu machen.

 

Eine amtliche Gebührenordnung muss auch neue Leistungen abbilden können. Eine GOÄ ohne Analogbewertung für noch nicht beschriebene Leistungen ist unbrauchbar.

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