08.11.2018

Mikroskop als Scanner nutzen - Fraunhofer Software erhältlich über VMscope GmbH

Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer IIS, 6. November 2018

Die Berliner VMscope GmbH lizensiert und vertreibt ab sofort die Software iSTIX® des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Mit der Software lässt sich ein Mikroskop mit der Kamera als manueller Scanner von Whole-Slide-Images z.B. in der digitalen Pathologie, Zytologie, Life Science-Forschung oder den Materialwissenschaften nutzen.

Der kern der Software ist eine Technologie, die die Bilder der Mikroskopkamera in Echtzeit analysiertiSTIX® sieht genau das, was der Anwender auch durch das Okular des Mikroskops sieht. Der Algorithmus fügt die einzelnen Bilder wie ein Puzzle zu einem Panorama - einem sogenannten Whole-Slide-Image (WSI) - zusammen. Der Vorteil gegenüber einem automatischen Slide-Scanner ist, dass der Benutzer schnell, einfach und vor allem kostengünstig die relevanten Regionen in einem Präparat scannen kann. Mit iSTIX® kann jeder Mikroskop-Arbeitsplatz zu einer Scanning-Station aufgerüstet werden. 

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07.11.2018

HPV-Test: Zervixscreening könnte mit 55 Jahren beendet werden

Quelle: aerzteblatt online, 5. November 2018

Das zytologische Screening nach Papanicolaou, das im Zervixabstrich nach Vorstufen des Zervix-Ca sucht, hat in den letzten Jahrzehnten sicher unzählige Zervixkarzinome verhindert. Diese Untersuchung hat jedoch Schwächen.

Eine aktuelle Computersimulation im Lancet kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass die Früherkennung des Zervixkarzinoms - die heute Frauen bis ins hohe Alter empfohlen wird - mit dem HPV-Test, der eine aktive Infektion mit den krebsverursachenden Viren nachweist, bereits im Alter von 55 Jahren beeendet werden kann, wenn im Abschlusstest keine Virusgene mehr nachgewiesen werden. Der HPV-Test, der die Gene der verursachenden Viren im Abstrich nachweist, kann etwa 96% der CIN2-Läsionen nachweisen.

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06.11.2018

5. DGP-Workshop: Update prädiktive molekular-pathologische Diagnostik - Kein Stillstand in Sicht

Quelle: dgp online, Oktober 2018

Der 5. DGP- Workshop hat gezeigt, dass der Informationsbedarf und die Informationsschübe im Bereich der Molekularpathlogie unverändert hoch sind.

Neben der Vorstellung neuester Forschungsergebnisse waren in diesem Jahr Beiträge zum Tumor Mutational Burden (TMB), zur Bioinformatik in der Molekularpathologie sowie zur Molekulardiagnostik im zentralen Nervensystem neu im Programm.

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03.11.2018

Ärztekammer Westfalen-Lippe mahnt Verbesserungen bei Leichenschau und Todesfeststellung an

Quelle: aerzteblatt online, 31. Oktober 2018

Ein verbessertes Qualitätsmanagement bei der Leichenschau und der Todesfeststellung hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) angeregt. Laut der ÄKWL ist die Zahl der durchgeführten Obduktionen im Augenblick zu niedrig.

Wenn per Zufallsstichprobe bei 15 bis 20 Prozent der Verstorbenen eine Obduktion durchgeführt werden würde, stiege nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass unnatürliche Todesursachen entdeckt würden. Eine gesicherte Aussage über die Todesursache würde auch die Patientensicherheit stärken. Wichtig sei es, sich frühzeitig um die Untersuchung der Todesart zu kümmern, denn eine steigende Tendenz zur Feuerbestattung mache spätere Untersuchungen unmöglich.

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02.11.2018

Schwerstkranke Krebs-Patienten profitieren von erweiterter Molekular-Diagnostik

Quelle: idw-online, 25. Oktober 2018

Das interdisziplinäre Molekulare Tumorboard am Tumorzentrum Freiburg ist rund drei Jahre nach seiner Gründung ein großer Erfolg. Basis dieses Erfolges ist die erweiterte molekulare Untersuchung der Krebszellen.

Zunächst wird an Tumorproben eines Patienten immunhistologisch und molekular-pathologisch geprüft, ob die Zellen Eigenschaften haben, die sich als Angriffspunkt für eine Therapie eignen. In ausgewählten Fällen wird dafür das gesamte relevante Tumor-Erbgut mit systemmedizinischen  Methoden ausgewertet. Anhand der Untersuchungsergebnisse sucht das interdisziplinäre Team des Molekularen Tumorboards gezielt nach einer passenden Krebstherapie.

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31.10.2018

HPV-bedingte Karzinome und Genitalwarzen: Wege einer effektiven Prävention

Quelle: aerzteblatt online, 26. Oktober 2018

Die Therapie von HPV-bedingten Condylomata acuminata ist eine Herausforderung, da eine spezifische antivirale Behandlung fehlt. HP-Viren können Karzinome der Zervix, im Genitalbereich und Rachenraum verursachen.

Welche Probleme mit HPV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) verbunden sind, diskutierten Experten aktuell auf einer Fortbildungsveranstaltung der "preventa-Stiftung" am DKFZ in Heidelberg.

Die aktuelle S2k-Leitlinie zu HPV-assoziierten Läsionen der äußeren Genito-Anal-Region empfiehlt je nach Behandlungsform unterschiedliche Verfahren. Vor jeder Therapie steht die Diagnostik, die bei unklaren Fällen durch eine Biopsie erfolgen sollte.

Hier geht es direkt zum Artikel des Ärzteblattes

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27.10.2018

6. Deutsche Pathologietage in Berlin (3)

Samstag Vormittag in Berlin: kühle 9 Grad, bewölkt - da ist die Teilnahme an den Workshops und Seminaren der Pathologietage genau das Richtige.

Die Pause kann dann für ein Selfie vor der "HistoPopArt"-Wand von Anne Kerber genutzt werden, deren Bilder inzwischen die Titelseiten von Fachzeitschriften zieren.

In der Industrieausstellung haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Gespräche von gestern Abend zu vertiefen und den Ausstellern "auf den Zahn zu fühlen".

(Fotos: Anne Kerber, Homburg/Rainer Doert, Dortmund/Erk Klopp, Herrsching)

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26.10.2018

6. Deutsche Pathologietage 2018 in Berlin (2)

Pathologie trifft Industrie

Prof. Dr. Bürrig (BDP) und Frau Maschek (DVTA) leiten den Workshop "Pathologie trifft Industrie", ein neues Format.

Nach der Formulierung von Erwartungen seitens der Pathologen haben 5 Vertreter von Unternehmen die Gelegenheit, in jeweils 15 Minuten Zeit einen technologischen TRend zu beleuchten und anschließend mit den ca. 100 Teilnehmern zu diskutieren.

Dabei geht es um Technologie-Schlagworte wie Cloud-basiertes Arbeiten, Pathologie 4.0, das voll digitale Labor usw. usw.

Im Anschluss an diesen Workshop trifft man sich in der Industrieausstellung zu Gesprächen und zum Austausch beim Imbiss.

(Fotos: Rainer Doert, Dortmund)

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