04.11.2019

Kutanes Lymphom:korrekte Diagnose erst durch histologischen Befund

Quelle: medical-tribune online, 01.November 2019

Kutane Lymphome können wahre Verwandlungskünstler sein. Vor allem die Mycosis fungoides tarnt sich mitunter als harmlose Dermatose.

Mal sieht es aus wie eine Pilzerkrankung, dann wie eine Schuppenflechte oder eine toxische Reaktion - doch die histologische Untersuchung ergibt etwas anderes...

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01.11.2019

Strategien in der Onkologie: Immuntherapien neu kombiniert

Quelle: aerzteblatt online, 18. Oktober 2019

Phase-III-Studien belegen, dass Atezolizumab die Prognose von Patienten mit schwer behandelbaren Tumoren wie metastasiertem nichtkleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) klinisch bedeutsam verbessert.

In der IMpower150-Studie wurde Atezolizumab mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab und Zytostatika kombiniert. Atezolizumab ist ein IgG1-Antikörper gegen das Checkpoint-Protein PD-L1. Dieses wird von Tumorzellen exprimiert und hemmt die Anti-Tumorantwort. Die Checkpoint-Inhibition löst solche Bremsen des Immunsystems.

Bereits im Frühjahr 2019 ist Atezolizumab in Kombination mit Bevacizumab und Carboplatin/Paclitaxel für Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC mit nichtplattenepithelialer Histologie in Europa zugelassen worden, und zwar unabhängig vom PD-L1-Status.

Die Zulassung ist nun erweitert worden auf eine First-Line-Therapie bei NSCLC-Patienten, die weder eine EGFR- noch eine ALK-Mutation im Tumor aufweisen. Lesen Sie hier den Beitrag auf aerzteblatt online...

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29.10.2019

Erste Ergebnisse des 19. Bundeskongress Pathologie Berlin

Quelle: bdp online, 24. Oktober 2019

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. veröffentlicht auf seiner Homepage erste fotografische Impressionen des 19. Bundeskongress Pathologie in Berlin und teilt mit, dass freigegebene Vorträge in den nächsten Tagen für die Kongressteinehmer zum Herunterladen auf der Webseite des BDP eingestellt werden.

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27.10.2019

Forscher entwickeln Landkarte für Krebswachstum

Quelle: Pressemitteilung der Universitätsmedizin Leipzig

Forscher der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig haben herausgefunden, dass die Tumorausbreitung und die Gewebeinvasion von Krebszellen anhand der entwicklungsbiologischen Abstammung der Gewebe vorhersagbar sind.

Die Simulationen von Ausbreitungsmustern des Gebärmutterhalstumors und die Analyse von pathologischen Daten lieferte ihnen Ergebnisse, die der vorherrschenden Meinung widersprechen, dass sich Tumore zufällig und nach allen Richtungen gleich ausbreiten. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie kürzlich in dem renommierten Fachjournal "Scientific Reports".

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22.10.2019

19. Bundeskongress Pathologie Berlin 2019

Tagungsort war diesmal das Hotel „Titanic Chaussee“ in Berlin, unweit der Geschäftsstelle des Bundesverbandes.

Es ging mal wieder um alles: um Fragen der Berufsausübung, rechtliche Aspekte, berufspolitische Fragen, technische Innovationen und natürlich um das Nachwuchsthema.

Da es in den nächsten Tagen sicher vom Bundesverbandsseite Veröffentlichungen geben wird, beschränken wir uns hier auf einige Impressionen:

Die Freiberuflichkeit der Pathologen steht schon seit einigen Jahren im Fokus - verstärkt, seitdem Laborunternehmen in diesen lukrativen Teilmarkt des Gesundheitswesens drängen.

Mit der Anmeldung fängt alles an und wer die Wahl hat, hat die Qual: ein voll gepacktes Programm mit interessanten Themen.

Ein besonderes Highlight war sicher die Veranstaltung: Pathologie trifft Industrie - ein neues Format, was in diesem Jahr erstmals in dieser Form auf dem Programmplan stand. Das hört sich zunächst nach Werbeveranstaltung an - sollte es aber nicht werden. Es waren diejenigen Industrievertreter eingeladen, die etwas wirklich Neues zu bieten hatten - und die mussten sich der Diskussion mit den anwesenden Pathologinnen und Pathologen stellen:

Hier haben sich natürlich vor allem IT-basierende Anwendungen präsentiert:

Neben den seit 30 Jahren etablierten Anbietern von Pathologie-Software gab es aber auch einen echten Newcomer:

Und wir vermuten, von dieser Software wird man noch einiges hören.

Natürlich gab es auch wieder eine Industrieausstellung mit „den üblichen Verdächtigen“ aus Pharma/Diagnostik, IT/Digitale Pathologie und anderen. Hier nur zwei Schnappschüsse:

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21.10.2019

BDP: Die Werner Schlake Stiftung fördert junge ÄrztInnen im Bereich der Pathologie und Neuropathologie sowie verwandter Fachgebiete

Quelle: BDP online

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. ist Stifter der Werner-Schlake-Stiftung. Mit der Einrichtung der Stiftung ehrt er den Namensgeber, Herrn Professor Dr. med. Werner Schlake, als ehemaligen und langjährigen Präsidenten des Bundesverbandes.

In seiner Amtszeit von 1998 bis 2016 hat Prof. Dr. med. W. Schlake strategisch klug mit der Tumormedizin das Fachgebiet Pathologie in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Mehr Informationen zur Stiftung gibt es hier

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17.10.2019

BDP: Update zum Bundeskongress Pathologie in Berlin

Quelle: BDP online, 16. Oktober 2019

Der Bundesverband Deutscher Pathologen veröffentlicht auf seiner Homepage ein Veranstaltungs-Update für Samstag, den 19. Oktober 2019.

Das aktuelle Kongressprogramm mit allen Veranstaltungen und zum MTA-Tag finden Sie hier

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10.10.2019

KI kann Gastroenterologen bei der Darmkrebsvorsorge unterstützen

Quelle: aerzteblatt online, 8. Oktober 2019

Lernfähige Systeme der künstlichen Intelligenz (KI) haben ein großes Potenzial, um Gastroenterologen bei der Früherkennung von Krebserkrankungen des Ma­gen-Darm-Traktes zu unterstützen. Ein Beispiel dafür ist laut der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) die Identifika­tion von Polypen, die sich maligne verändern oder verändert haben, im Rahmen einer Darmspiegelung.

Ob sämtliche Polypen während einer Koloskopie gefunden werden, hängt der Fachge­sell­schaft zufolge unter anderem von Erfahrung und Aufmerksamkeit des untersuchenden Arztes ab. Hinzu kommt, dass sich nicht aus jedem Polyp Krebs entwickelt - viele der Wucherungen sind harmlos. Aktuell müssten diese sicherheitshalber trotzdem alle entfernt und im Labor analysiert werden.

An dieser Stelle kommen laut DGVS KI-Systeme ins Spiel: Sie über­mitteln wäh­rend der Darmspiegelung Bilder aus dem Inneren des Darms in hundertfacher Vergröße­rung an einen Computer. Eine lernfähige Software sucht dann nach verdächtigen Wuche­rungen. "Die diagnostische Genauigkeit ("accuracy"), also die Fähigkeit des Systems, sowohl einen pathologischen, als auch einen nicht pathologischen Zustand jeweils als solchen richtig zu identifizieren und voneinander zu unterscheiden, lag dabei, zumindest unter Studien­be­dingungen, bei 96 Prozent - und dies in Echtzeit, also unmittelbar während der Unter­suchung.

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