12.07.2018

Erweiterte Gewebeuntersuchung im Mammographie-Screening beschlossen

Quelle: aerzteblatt online, 6.Juli 2018

Programmverantwortliche Ärzte im Mammographie-Screening können ab Oktober in vollem Umfang histopathologische Untersuchungen beauftragen. Darüber hat die KBV informiert. Die Gewebeuntersuchungen bei auffälligen Befunden umfasst dann auch das Grading mittels Morphometrie und die Bestimmung des Rezeptorstatus.

Die im Rahmen des Mammographie-Screenings notwendigen Leistungen werden nach einem Beschluss des Bewertungsausschusses in einer neuen Gebührenordnungsposition (GOP) 19317 zusammengefasst. Die GOP ist mit 1356 Punkten bewertet; Pathologen können sie ab dem 1. Oktober abrechnen.

Der G-BA hatte Ende vergangenen Jahres die Dokumentation des Mammographie-Screenings um das Grading und die Bestimmung des Rezeptorstatus erweitert. Die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie wurde entsprechend angepasst.

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10.07.2018

Neue Stellenanzeige in pathologie.net

Wir dürfen Sie auf das Stellenangebot des Instituts für Pathologie am Schwarzwald-Baar-Klinikium Villingen-Schwenningen aufmerksam machen.

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07.07.2018

IQWiG wertet neue Studien zu Biomarkertests bei Brustkrebs aus

Quelle: aerzteblatt online, 5. Juli 2018

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet neue Studien, die sich mit der Anwendung von biomarkerbasierten Tests beim primären Mammakarzinom befassen. Den Auftrag dazu hat der G-BA jetzt erteilt.

Es geht hierbei um die Frage, ob diejenigen Frauen, die aufgrund eines niedrigen bis intermediären Rückfallrisikos keine Chemotherapie benötigen, mit Hilfe von zusätzlichen biomarkerbasierten Tests besser identifiziert werden können als mit den bisherigen Standarduntersuchungen.

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05.07.2018

DGP: Darmkrebs - Erkrankung in jungen Jahren kann auf eine erbliche Veranlagung hindeuten

Quelle: idw online, Pressemitteilung der DGP, 4. Juli 2018

Klinische Amsterdam- und Bethesda-Kriterien helfen bei der Erkennung gefährdeter Patienten. Zielgerichtete und standardisierte Diagnostik ist in der Diagnostik von erblichem Darmkrebs (HNPCC) wichtig. Experten empfehlen erhöhte Aufmerksamkeit in Klinik und Praxis, um Patienten mit erblichem Darmkrebs sicher zu diagnostizieren.

Die Erkrankung wird verursacht durch eine Keimbahnmutation der DNA-Reparaturenzyme. Stand des heutigen Wissens ist, dass eines der vier Gene MLH1, MSH2, MSH6 und PMS2 eine Mutation zeigt.  Dies führt auf Proteinebene zu einem Ausfall eines oder mehrerer Reparaturenzyme, so dass durch vermehrt auftretende Mutationen karzinomatöse Entartung die Folge ist.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung der DGP

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03.07.2018

MS: Förderung für höchstauflösende 3D-Nano-Mikroskopie

Quelle: idw online, 3.Juli 2018

Göttinger und Heidelberger Forscher entwickeln höchstauflösendes Mikroskopieverfahren zur Untersuchung von Schädigungen an Nervenzellen und deren Fortsätzen im Gehirn bei Multipler Sklerose. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Initiativprojekt NanoPatho im Programm "Photonik" mit 7,7 Mio Euro für drei Jahre.

In der MS-Diagnostik werden bildgebende Verfahren wie die MRT routinemäßig eingesetzt, um Schädigungen und MS-Herde im Gehirn und Rückenmark sichtbar zu machen. Die Nervenschädigungen der Großhirnrinde sind jedoch mit radiologischen Verfahren kaum zu erfassen. Sie können nur durch die pathologische Untersuchung von Gewebeproben sichtbar gemacht werden.

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30.06.2018

Nierentumor: Genetischer Auslöser entdeckt

Quelle: idw online, 18. Juni 2018

Wissenschaftler der Universität Würzburg haben neue molekulare Biomarker für seltene Nierentumoren bei Kleinkindern identifiziert. 

Das congenitale mesoblastische Nephrom (CMN) ist sehr selten. Drei Unterarten dieses Tumors sind der Wissenschaft bekannt. Anhand von Gewebeschnitten lassen sich beim CMN drei Untergruppen definieren: das klassische, das zelluläre und das gemischte Nephrom. Für das zelluläre CMN sind charakteristische Veränderungen der Chromosomen als Auslöser bekannt. Für die klassische Variante des CMN waren bislang keine typischen genetischen Veränderungen bekannt. Das hat sich nun geändert:

Durch Genomanalysen von Tumor- und Blutproben der Patienten konnten in gut 70 Prozent der klassischen CMN eine neuartige Mutation des Rezeptors für den epidermalen Wachstumsfaktor (EGFR) nachgewiesen werden.

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28.06.2018

Innovative Gewebeanalyse: Münchener Ausgründungsprojekt erhält Helmholtz Förderung

Quelle: idw online, 26. Juni 2018

Die Untersuchung von Gewebeproben gilt als ein wichtiges Instrument zur Erforschung von Krankheiten und stellt eine tragende Säule der Diagnostik dar. Bei der klassischen histologischen Untersuchung können neben Gewebestrukturen auch einzelne Moleküle markiert und sichtbar gemacht werden.

In Ergänzung kann mit der bildgebenden Massspektrometrie der Informationsgehalt aus solch einem Gewebeschnitt um tausende Analyten in-situ erweitert werden.

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26.06.2018

Diagnostik und Therapie primärer ZNS-Lymphome

Quelle: aerzteblatt online, 22. Juni 2018

Aufgrund seiner spezifischen biologischen und klinischen Besonderheiten, stellt das  Primäre Lymphom des Zentralen Nervensystems (PZNSL) eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar, die eine multidisziplinäre Behandlung erfordert.

Eine histopathologische Diagnosesicherung ist zwingend erforderlich und sollte angesichts des aggressiven Erkrankungsverlaufs schnellstmöglich durchgeführt werden. Überwiegend erfolgt diese mittels stereotaktischer Serienbiopsie, welche ein geringes periinterventionelles Risiko birgt. Wurde vor Histologiegewinnung eine Steroidtherapie begonnen, sollte diese schnellstmöglich ausgeschlichen und dann biopsiert werden, da eine Diagnosestellung unter Steroiden nur in 50-85 % der Fälle möglich ist.

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