24.06.2018

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Seltene Genveränderungen machen Tumor angreifbar

Quelle: aerzteblatt online, 22. Juni 2018

Patienten mit Pankreaskrebs, deren Tumorzellen spezielle Mutationen zeigen, sind medikamentös angreifbar.

Zu den häufigsten genetischen Veränderungen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs zählen Mutationen im sogenannten KRAS-Gen, die bewirken, dass die Tumorzellen sich unablässig teilen. Nicht jeder Tumor der Bauchspeicheldrüse trägt jedoch diese Mutation.

Ist das KRAS-Gen verändert, spielen laut den Wissenschaftlern häufig andere Veränderungen der Erbinformation eine wichtige Rolle. Sie fanden in mehreren Fällen sogenannte Genfusionen: Hierbei war jeweils ein Teil eines bestimmten Gens - des sogenannten NRG1-Gens - mit dem Teil eines anderen Gens verschmolzen.

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23.06.2018

HISTOLOGICA 2018

Zum dritten Mal veranstaltete Johanna Wezgowiec ihren MTA-Kongress HISTOLOGICA. Die Ausgabe 2018 begeisterte ca. 350 Teilnehmer/innen, mehr als 30 Aussteller aus der Industrie und nicht zuletzt die 17 Referenten, die mehr als 30 Vorträge bestritten.

Hier einige Impressionen an die Veranstaltung mit einer Hommage an die Veranstaltungsstadt: Oberhausen!

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23.06.2018

Virtuelle Histologie: Neue Methode liefert unerreichte Einblicke ins menschliche Kleinhirn

Quelle: derstandard online, 20. Juni 2018

Das menschliche Kleinhirn nimmt ca. zehn Prozent des Gehirnvolumens ein - und doch befinden sich hier 80 Prozent aller Nervenzellen.

Forschern der Universität Göttingen ist es gelungen, mit einer besonderen Variante der Röntgenbildgebung etwa 1,8 mio. Nervenzellen in der Kleinhirnrinde darzustellen. Die Wissenschaftler entnahmen mit einer Biopsie-Nadel zylindrische Gewebeproben aus Gewebeblöcken, um sie in einem speziellen Verfahren zu vermessen. Mit dieser Methode sollen zukünftig pathologische Veränderungen bei neurodegenerativen Erkrankungen dreidimensional dargestellt werden.

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20.06.2018

Pathologie rückt näher ans Krankenbett

Quelle: focus online, 18. Juni 2018

Die Pathologie ist heute die zentrale diagnostische Leistung in der Onkologie. Im Zeitalter der zielgerichteten, individuellen Therapie rückt dieses Fach immer näher direkt ans Krankenbett.

Auch heute wissen viele Menschen nicht um die Bedeutung der Pathologie. Pathologen sind regelmäßig in allen Tumorkonferenzen vertreten, sie steuern die Therapie. Die pathologische Diagnose hat bedeutende Konsequenzen für die Therapie. Die moderne Onkologie ist ohne die Pathologie nicht möglich...

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18.06.2018

Schub für molekulare Diagnostik beim Bronchialkarzinom

Quelle: aerztezeitung online, 15. Juni 2018

Über ein bundesweites Netzwerk sollen in Deutschland künftig alle Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs Zugang zu molekularer Diagnostik und innovativen Therapien erhalten.

Vor kurzem haben sich 15 universitäre Krebszentren im nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs zusammen geschlossen. Ausgehend von diesen Zentren sollen für den angestrebten Know-how-Transfer regionale Netzwerke aufgebaut werden, die möglichst umfassend Kliniken und Praxen zusammenführen, in denen Lungenkrebspatienten versorgt werden.

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15.06.2018

Zervixkarzinom: Der PAP-Test ist nicht genug

Quelle: DocCheck News, 13. Juni 2018

Die Strategie zur Früherkennung von Zervixkarzinomen hat sich geändert: Den PAP-Test gibt es für Frauen ab 35 Jahren nur noch alle drei Jahre. Dafür kommt mit dem HPV-Test eine Untersuchung hinzu, die bisher nicht Teil der regulären Vorsorge war.

Seit Dezember 2017 gilt die neue S3-Leitlinie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms. Ziel war es, die Prävention von Zervix-CA neu zu bewerten. 

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14.06.2018

Krebs: Immuntherapie gezielter einsetzen

Quelle: IDW online, 12. Juni 2018

Immer häufiger bekämpfen Ärztinnen und Ärzte Tumore, indem sie die Abwehrsysteme von Patienten stimulieren. Nun haben Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende eine Methode entdeckt, mit denen sich die Erfolgschancen dieser Behandlung vorhersagen lassen.

Bei der Immuntherapie wird das Abwehrsystem des Patienten so verändert, dass es die Krebszellen angreifen kann und sie dabei entweder zerstört oder zumindest in ihrem Wachstum hemmt. Doch sie funktioniert nur bei einer Minderheit der Patienten.

Forscher haben nun herausgefunden, wie sie besser vorhersagen können, bei wem die Therapie anspricht und bei wem nicht. Der Schlüssel dazu ist das Protein PD-1...

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12.06.2018

Prostatakrebs: Gentest zeigt sechsfach erhöhtes Risiko an

Quelle: aerzteblatt online, 12. Juni 2018

In westlichen Ländern erkrankt 1 von 11 Männern an einem Prostatakarzinom. Eine familiäre Häufung gehört zu den wenigen bekannten Risikofaktoren. Das Risiko ist allerdings zu gering, um ein intensiveres Screening der männlichen Verwandten zu rechtfertigen. 

Eine genomweite Assoziationsstudie (GWAS) hat 63 weitere Einzelnukleotid-Polymorphismen (SNP) gefunden, die das Risiko auf familiäres Prostatakarzinom erhöhen.

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