15.04.2020

BDP: Deutsches Register von COVID-19 Obduzierten Fällen

Quelle: BDP online, 15. April 2020

Der Bundesverband Deutscher Pathologen unterstreicht einmal mehr die kardinale Bedeutung für das Fachgebiet Pathologie durch Obduktionen einen Beitrag zur Klärung der Pathogenese von Infektionskrankheiten wie COVID-19 zu leisten. Es sei entscheidend, breit aufgestellte -auch molekularpathologische - Analysen durchzuführen, die über das kardiorespiratorische System hinausweisen.

Die Öffentlichkeit schaut daher aktuell mit einer gewissen Erwartung auf das Fachgebiet Pathologie, das durch Obduktionen zur Beantwortung einiger drängender Fragen der klinischen Kollegen zu COVID-19 und damit zum besseren Umgang mit den PatientInnen beitragen soll. Eine exzellente Initiative ist dabei das Deutsche Register von COVID-19 obduzierten Fällen (DeRegCOVID) an der RWTH Aachen. Das Register sammelt strukturierte Meldungen über COVID-19-Obduktionen und wertet diese aus.

Auf der Homepage des BDP finden Sie umfangreiche Informationen zur Durchführung von Obduktionen bei bestätigten COVID-19 Fällen.

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14.04.2020

Wie viele COVID-19 Todesfälle gibt es hierzulande wirklich?

Quelle: news online, 14. April 2020

Zwei Pathologie-Fachverbände fordern möglichst viele Obduktionen bei gestorbenen COVID-19 - Infizierten. Dies sei nötig, um mehr über die Erkrankung "und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf" zu erfahren, teilten der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) letzte Woche mit.

Aktuell erfolgt der Nachweis des Todes durch Covid-19 anhand eines Nasen- und Rachenabstrichs. Ist dieser positiv, gilt der Tote als Covid-19-Todesopfer. Ein Vorgehen, dass auch Karl-Friedrich Bürrig, Präsident des Bundesverbands Deutscher Pathologen, kritisiert. "Als Verstorbener in Folge Covid-19 sollte meines Erachtens gelten, wer den unmittelbaren Folgen dieser Infektionskrankheit erlegen ist. Ein Beispiel wäre der Ablauf Infektion - Lungenentzündung - Herzversagen."

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13.04.2020

DGP: Zweigleisige Strategie bei der DGP-Jahrestagung 2020

Quelle: DGP online, April 2020

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie bereitet die Jahrestagung 2020 trotz möglicher Einschränkungen wie geplant weiter vor. Der DGP- Vorstand hat darüber hinaus nun folgende Entscheidung gestroffen:

Die DGP-Jahrestagung 2020 findet in jedem Fall statt. Sollte die Veranstaltung vom Berliner Senat wegen Infektionsgefahr verboten werden oder sollte es geboten erscheinen, diese aus Rücksicht auf die Gesundheit aller Beteiligten abzusagen, werden die Inhalte allen registrierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen digital und in virtuellen Sitzungen über die Tagungs-App (für Smartphone, Tablet und PC) mit einem Login zur Verfügung gestellt.

Alle geplanten Vorträge und Poster sollen in verschiedenen Formaten – als PDFs, mit Audiodateien, als Videopräsentationen und z.T. auch als Live-Vorträge in virtuellen Meetings (z.B. mit Zoom) zum geplanten Zeitpunkt der Jahrestagung von den Autorinnen und Autoren zur Verfügung gestellt bzw. teilweise auch virtuell präsentiert werden.

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07.04.2020

BDP/DGP - Covid-19-Verstorbene: Offene Fragen durch Oduktion klären

Quelle: BDP online, 7. April 2020

Der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) fordern möglichst zahlreiche Obduktionen von Corona-Verstorbenen. Sie widersprechen damit der Empfehlung des Robert Koch Instituts, in diesen Fällen innere Leichenschauen zu vermeiden. Im Gegenteil sei es notwendig, weitere Erkenntnisse über die Erkrankung und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf zu gewinnen und offene Fragen zu beantworten.

Schon bei Ausbruch des Marburg-Virus, bei HIV, bei SARS, MERS und BSE haben Befunde aus der Pathologie und Neuropathologie geholfen, die klinischen Krankheitsbilder zu verstehen und haben damit auch therapeutische Konzepte beeinflusst. Dies muss auch für COVID-19 gelten.

An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen werde zudem gerade ein Register für COVID-19-Obduktionen im deutschsprachigen Raum eingerichtet, so der Vorsitzende der DGP, Prof. Dr. Gustavo Baretton. In Aachen werden die Obduktionsinformationen gesammelt. Die dezentrale Asservierung von Untersuchungsgewebe stellt sicher, dass es für Spezialuntersuchungen zur Verfügung steht. DGP und BDP planen einen schnellen Wissenstransfer nicht nur innerhalb des Fachs Pathologie, sondern gerade auch an Lungenfachärzte sowie Intensivmediziner, und ebenso an die zuständigen Behörden.

Hier lesen Sie die Pressemitteilung der Verbände

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03.04.2020

BDP: Aufruf an Ärzte im Ruhestand zur Mithilfe während der Corona-Pandemie

Quelle: BDP online, 30. März 2020

Der Präsident der Bundesärztekammer, Herr Dr. Reinhardt, hat ÄrztInnen und Medizinstudierende gebeten, die KollegInnen in den Krankenhäusern, den Praxen und den Gesundheitsämtern zu entlasten. In Frage käme dabei z.B. die Übernahme von Arbeit in den telefonischen Beratungsstellen. Der BDP unterstützt die Bundesärztekammer dabei ausdrücklich und bittet darum, diesem Aufruf zu folgen.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Aufruf sowie wichtige Kontaktinformationen

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31.03.2020

Damit Krebsdiagnosen aktuelle gesichert sind: Wie Pathologen jetzt von Zuhause aus arbeiten

Quelle: Pressebox online, 25. März 2020

Programmierer, Kreative oder Lehrer arbeiten längst von Zuhause. Aber Pathologen? - An einem Institut für Pathologie & Zytologie wurde im Zeichen der Corona-Krise über Nacht das Homeoffice für Ärzte realisiert.

"So stehen unsere dringend benötigten Mediziner auch in Quarantäne weiter für Krebsdiagnosen und andere lebenswichtige Befundungen zur Verfügung", erklärt der Leiter des Instituts für Pathologie, das sieben Krankenhäuser versorgt. Außerdem "wird durch das Arbeiten von Zuhause für unsere Ärzte das Risiko minimiert, von Mitarbeitern und anderen Kontaktpersonen angesteckt zu werden".

Das medizinische Homeoffice kann nur dann realisiert werden, wenn der Pathologe daheim am Bildschirm qualitativ genauso exakte Diagnosen zu Tumoren und anderen Erkrankungen geben kann, wie an seinem Mikroskop im Labor.

Wie das funktioniert? Hier geht es direkt zum Artikel

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30.03.2020

Österreich: Auch Pathologen testen auf das Coronavirus

Quelle: Kronen online, 29. März 2020

Um die Kapazitäten für Coronavirus-Tests in Österreich weiter nach oben zu schrauben, sind auch Pathologie-Institute der Spitäler sowie die Fachordinaten mit einbezogen worden.

Durch die Einbeziehung der klinischen Pathologien und Molekularpathologien werden die diagnostischen Kapazitäten ausgeweitet, so dass 2500 bis 3500 zusätzliche Test pro Tag möglich werden.

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27.03.2020

Corona in der Pathologie: Wie und wann kann Kurzarbeit in der Arztpraxis beantragt werden

Quelle: VirchowBund online, März 2020

Die Corona-Pandemie zwingt viele Praxisinhaber, über Kurzarbeit nachzudenken. Denn Termine für Vorsorgeuntersuchungen und Routinebehandlungen werden reihenweise abgesagt. Für Arztpraxen, die wirtschaftliche Schwierigkeiten fürchten, kann Kurzarbeit eine Option sein.

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