01.05.2019

Unbekannter Primärtumor: Metastasen aus dem Nirgendwo

Quelle: aerzteblatt online, 26. April 2019

Wenn trotz sorgfältiger Suche kein Primärtumor entdeckt werden kann, stehen derzeit oft nur relativ unspezifische Therapien zur Verfügung. In aktuellen Studien werden daher eine Reihe zielgerichteter Therapieoptionen geprüft, die sich nach den Eigenschaften der Metastasen richten.

Die Genexpressionsanalyse soll jetzt den Weg für eine Primärtumor-spezifische Therapie bei CUP ebnen.

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30.04.2019

Von A(brechnung) bis Z(ervixkarzinom)... BV-Treffen der bayrischen Pathologen/innen in Erlangen

Der Bundesverband lädt ein und 36 bayrische Pathologinnen und Pathologen folgen am Samstag, dem 27.4. der Einladung in mittelfränkische Erlangen.

Dr. Maximilian Dämmrich, der bayrische Landesvorsitzende des BV, hat ein dichtes und anspruchsvolles Programm zussammengestellt.

Den Anfang macht Prof. Dr. Florian Haller von der Uni-Pathologie Erlangen. Er beschäftigt sich mit einem neuen BioMarker: Tumor Mutational Burden (TMB) und stellt die TMB-Studie vor. Einmal mehr wird in diesem Vortrag deutlich, dass Tumor nicht gleich Tumor ist, sondern eine extrem komplexe Biologie dahinter steckt. Es ist von vielen individuellen Faktoren abhängig, ob eine Krebserkrankung wirkungsvoll behandelt werden kann, ob eine günstige oder eher ungünstige Prognose besteht, ob man über Lebensverlängerung für den Patienten sprechen kann. 

Prof. Dr. Arnd Hartmann, Chefarzt des Pathologischen Instituts im Universitätsklinikum Erlangen. Er sprach über PDL-1.

PD-1 (Programmed cell Death protein 1) ist ein inhibitorischer Rezeptor auf T-Lymphozyten, der nach Bindung an seinen Liganden PD-L1 zu einer Inaktivierung der T-Zelle führt und somit verhindert, dass sie ihre zytotoxische Wirkung entfalten kann.

Mit diesem Marker kann bestimmt werden, ob bei einem bestimmten Krebs (Prof. Hartmann führte das am Beispiel des Blasenkarzinoms aus) ein bestimmtes Medikament mehr oder weniger gut für die Behandlung eines Patienten geeignet ist.

Als Gastredner sprach Prof. Dr. Matthias Beckmann (Chefarzt der Frauenklinik der Uni Erlangen) über die aktuellen gesetzlichen Entwicklungen bei der Früherkennung des Zervixkarzinoms. Seit Jahren gibt es "konkurrierende" Verfahren, die zur Anwendung kommen: die konventionelle zytologische Abstrichuntersuchung (PAP), die seit 1971 auf breiter Basis über ein Krebsfrüherkennungsprogramm praktiziert wird. Die neuere HPV-Impfung als Vorsorge für junge Frauen und die HPV-Testung sind in anderen Ländern der Welt (allen voran Australien) sehr viel weiter entwickelt als bei uns in Deutschland. Und die Statistiken zeigen, dass das sehr erfolgreich ist.

Nach diesen "medizinlastigen" Themen sprach der Wuppertaler Rechtsanwalt Claus Renzelmann über die rechtlichen Schwierigkeiten im Umgang mit Finanzämtern und der KBV (Kassenärztlichen Bundesvereinigung). Ärzte sind eigentlich der Umsatzsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Aber die Finanzämter haben Lücken ausgemacht, durch die auch Pathologen möglicherweise unter die Gewerbesteuerpflicht fallen. Während die Umsatzsteuer immer nur eine bestimmte erbrachte Leistung betreffen kann, fällt eine Zuordnung der Gewerbesteuer immer auf alle Einnahmen einer Praxis zurück - und da kann es dann schon mal um größere Summen gehen.

Die KBV gibt vor, wie lange abgerechnete Leistungen dauern dürfen, z.B. 4 Minuten, 8 Minuten usw. Aufgrund der Menge der abgerechneten Ziffern errechnet man dann, wie viele Stunden ein Arzt wohl gearbeitet hat und ob das denn überhaupt sein könne. Die Diskussion zeigte dann, das diese Vorgehensweise sehr problematisch ist, weil sie keineswegs die Wirklichkeit in den Praxen und Instituten abbildet.

Bevor Dr. Dämmrich noch einiges zu den BV-Aktivitäten im bayrischen Landesverband sagte und damit die Veranstaltung schloss, stellte Frau Dr. Beate Buchmaier (Mitarbeiterin des Bundesverbandes Deutscher Pathologen in Berlin) das Konzept des Verbandes zum Thema Zervixkarzinomscreening vor. Dabei ging es um Fragen der Durchführung, der Qualität und der Vergütung.

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30.04.2019

Multiphotonen-Technologie - Mikroskopie im Körper

Quelle: scinexx online, April 2019

Wissenschaftler haben eine Technologie für mikroskopische Aufnahmen im lebenden Organismus entwickelt. Ein miniaturisiertes Multiphotonen-Mikroskop, das künftig endoskopisch eingesetzt werden kann, regt körpereigene Moleküle zum Leuchten an und ermöglicht  die Abbildung von Zellen und Gewebestrukturen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Advanced Science veröffentlicht.

Zur Diagnose von Erkrankungen ist es häufig notwendig, Gewebeproben unter dem Mikroskop zu beurteilen. Nun haben Biotechnologen, Physiker und Mediziner der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein Verfahren entwickelt, das die Untersuchung von Organen deutlich vereinfachen könnte. Zukünftig könnten aufwendige Färbeverfahren und zeitraubende Biopsien eingeschränkt werden.

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23.04.2019

DGP: 103. Jahrestagung der DGP unter dem Motto „ Yes, we care "

Quelle: DGP online

Das Motto der diesjährigen 103. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie vom 13.-15. Juni 2019 in Frankfurt „ Yes, we care ", soll in erster Linie darauf hinweisen, welche Verantwortung die Pathologie in der modernen Medizin trägt und übernimmt.

Themenschwerpunkte der Jahrestagung sind u.a. die Neubewertung des biologischen Verhaltens diverser endokriner/neuroendokriner Tumoren, neue Verfahren in der Transplantationspathologie sowie die überragende Rolle der Pathologie in der Präzisionsonkologie.

Informieren Sie sich hier über weitere interessante und spannende Themen der 103. Jahrestagung der DGP

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15.04.2019

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden immer wichtiger

Quelle: nachrichten.at, 10. April 2019

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden in der Medizin, vor allem in der Diagnostik und Dokumentation immer mehr genutzt.Auf der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinischen Onkologie wurde dieses zentrale Thema ausgiebig diskutiert.

Durch Big Data sei man in der Lage, neue Biomarker zu finden und Krankheiten früher vorherzusagen. In der Zukunft kann man vielleicht Krankheiten verhindern, anstatt sie zu diagnostizieren und zu behandeln. Heute erleichtert die Digitalisierung die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Beispiel in den Tumorboards. Daten aus Pathologie, Radiologie und sonstige Befunde werden online ausgetauscht und es wird verhindert, dass Wege zweimal beschritten werden müssen.

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12.04.2019

BDP: Pathologie trifft Schule - Pathologie zum Mitmachen -

Quelle: BDP online, 10. April 2019

Zur Nachwuchsgewinnung hat die Arbeitsgemeinschaft Junge PathologInnen des Bundesverbandes im letzten Jahr das Format „ Pathologie zum Mitmachen " entwickelt und erstmalig durchgeführt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, sehen Sie sich das folgende Video an:

Link

Auch in diesem Jahr möchte der BDP für dieses Format werben und Sie akquirieren, in Anlehnung an die National Pathology Week vom 4. - 10. November 2019 einen Tag „Pathologie zum Mitmachen" durchzuführen und aktiv die Schulen Ihrer Umgebung anzuschreiben. Unterstützung in Form von Musterschreiben und Ablaufplänen erhalten Sie vom Bundesverband und der Arbeitsgemeinschaft Junge PathologInnen unter pathologie.de

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09.04.2019

Regionale und überregionale Themen auf der Mitgliederversammlung des BDP in Baden-Württemberg

6. April 2019

Frau Dr. Deubler - Chefärztin am Institut für Pathologie am Klinikum Reutlingen und Landesvorsitzende des BDP - hatte zum jährlichen Treffen und Austausch die Pathologinnen und Pathologen aus Baden-Württemberg eingeladen. Die überwiegende Anzahl der Themen nahm Bezug auf die regionale Situation der Pathologen. So wurden Themen wie der aktuelle Stand der Auseinandersetzung mit der KVBW, die Entwicklung der Honorarsituation und die Einführung der Telematik-Infrastruktur besprochen und diskutiert.

Von überregionaler Bedeutung für die Pathologie war ein Beitrag von Gisela Kempny - Geschäftsführerin des Bundesverbandes - die eigens dafür aus Berlin angereist war...

Seit geraumer Zeit sind Laborkonzerne und Finanzinvestoren dabei, Pathologische Institute und Zytologielabore ihren Besitzern abzukaufen. Damit werden aus niedergelassenen, selbstständigen Ärzten und Entscheidern, Angestellte und Befehlsempfänger. Investoren sind bereit horrende Summen für eine gut geführte Pathologie zu zahlen um an einem begehrten Kassenarztsitz teilzuhaben.

Das wiederum hat zur Folge, dass in besonderer Weise auf den "Return of Investment" besonders geachtet wird. Daraus resultieren möglicherweise eine Reihe von Problemen sowohl für die Mitarbeiter der Pathologie als auch für die Zusender, die oft auf eine jahrelange zufriedenstellende Zusammenarbeit mit dem Pathologischen Institut zurückblicken

Aus Sicht des Bundesverbandes - der die Interessen der Pathologinnen und Pathologen vertritt, ist das eine unschöne Entwicklung - auch wenn die Zahl der bisher verkauften Pathologischen Institute noch überschaubar ist - . Frau Gisela Kempny betonte, dass der Bundesverband intensiv daran arbeite, Strategien zu entwickeln um Unterstützung für Pathologinnen und Pathologen anzubieten, ihre Selbstständigkeit zu erhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie vom Bundesverband Deutscher Pathologen in Berlin unter www.pathologie.de

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08.04.2019

QuIP: Anmeldefrist für die Ringversuche HPV-Kopf-Hals / EGFR/T790M-Blut läuft bis zum 15. April 2019

Quelle: DGP online, April 2019

Die Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie GmbH weist auf das Ende der Anmeldefristen am 15. April 2019 für die Ringversuche HPV-Kopf-Hals  / EGFR / T790M-Blut hin. 

Nähere Informationen zu den Ringversuchen erhalten Sie bei Kontaktaufnahme per Mail an office@quip.eu.

Hier gibt es weitere Informationen zum geplanten Ablauf der Ringversuche

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