04.10.2018

Monoklonaler Antikörper Pertuzumab bei frühem Brustkrebs ohne Zusatznutzen

Quelle: aerzteblatt online, 2. Oktober 2018

Das IQWiG hat seit 2013 bereits zum dritten Mal den Zusatznutzen des Wirkstoffs Pertuzumab bei der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im Zuge einer frühen Nutzenbewertung untersucht.

Während es in den ersten beiden Nutzenbewertungen um die Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs und um eine neoadjuvante, also der Operation vorgeschaltete Therapie ging, sollten diesmal die Vor- und Nachteile in der adjuvanten, also unterstützenden Therapie von frühem Brustkrebs mit hohem Rezidivrisiko bewertet werden.

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03.10.2018

BDP: Anmeldung zum EDFR-Ringversuch 2018 noch bis zum 15. Oktober

Quelle: BDP online, 28. September 2018

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. informiert auf seiner Homepage darüber, dass der Ringversuch EGFR im Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 11. November 2018 durchgeführt wird. Der Anmeldezeitraum für die Teilnahme schließt am 15. Oktober. Die Teilnehmerzahl ist auf 48 Teilnehmer begrenzt.

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01.10.2018

Quip News: PD-L1 Training auf dem 18. Bundeskongress Pathologie in Berlin

Quelle: BDP online, 28. September 2018

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. informiert auf seiner Homepage, dass im Rahmen des 18. Bundeskongresses Pathologie in Berlin am 26. Oktober ein Live-PD-L1 Training der QuiP GmbH stattfindet. Dieses Training behandelt PD-L1 bei NSCLC, dem Urothelkarzinom und Kopf-Hals Tumoren.

Teilnehmer dieser Veranstaltung erhalten 6 CME Punkte der Ärztekammer Berlin. Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

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30.09.2018

Obduktionen als Instrument der Qualitätsssicherung

Quelle: aerzteblatt online, 28. September 2018

Obduktionen gelten als ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung in der Medizin. Gleichwohl sind die Obduktionsraten seit längerem rückläufig. Es stellt sich die Frage nach dem Stellenwert von Obduktionen in der modernen Medizin.

Eine Reihe von Studien zeigt substanzielle Diskrepanzen zwischen Prä-mortem- und Post-mortem-Diagnosen auf. Die Rate der berichteten Diskrepanzen variierte zwischen 10 und 40 %. 

Auch wenn die Qualitätseffekte von Obduktionen schwierig zu messen sind, sind sie ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung. Einheitliche Standards bei der Durchführung und Berichterstattung könnten zu einer besseren Nutzung der gewonnenen Daten beitragen.

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28.09.2018

Klinische Sektion: Qualität mangelhaft!

Quelle: Springermedizin online, 26. September 2018

Die sachgerecht durchgeführte Sektion ist und bleibt die Standardmethode der Qualitätsssicherung in der klinischen Medizin. Ein Aspekt, der immer weniger Beachtung findet. Eine Studie des rechtsmedizinischen Instituts der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf offenbart der klinischen Sektion erschreckende Qualitätsmängel.

Neben Diskrepanzen zwischen den Angaben zur Todesursache oder den Angaben zur Grunderkrankung und dem Obduktionsergebnis der Rechtsmedizin fehlten auf dem Totenschein wichtige Hinweise auf Traumata, relevante medizinische Eingriffe oder entscheidende klinische Diagnosen. Bei vier von 100 Sektionen an der Uniklinik fehlte die Unterschrift des Pathologen, jeder achte Leichenschauschein wies eine inkomplette Epikrise auf...

Zurück bleibt die beängstigende Frage, wie man einen Patienten korrekt therapieren kann, ohne seine Grunderkrankung erkannt zu haben. 

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26.09.2018

Wie kann wissenschaftliche Zusammenarbeit die Europäische Integration fördern ?

Quelle: focus online, 24. September 2018

Das Institut für Pathologie der Universität Regensburg und das Comprehensive Cancer Center Ostbayern organisieren in Kooperation mit der DGP und drei weiteren internationalen Fachgesellschaften aus dem Bereich der personalisierten Medizin und Biobanking die erste Biobank Summer School des bayerisch-tschechischen Biobank Netzwerks BRoTHER.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Frage " Wie kann wissenschaftliche Zusammenarbeit die europäische Integration fördern?" in einer Podiumsdiskussion thematisiert.

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22.09.2018

Brustimplantat-assoziiertes Lymphom

Quelle: aerzteblatt online, 21. September 2018

Diagnostik und Therapie einer neuen Tumorentität

Seit einigen Jahren mehren sich die Hinweise, dass Brustimplantate in seltenen Fällen mit der Entstehung eines anaplastischen großzelligen Lymphoms (ALCL) in Verbindung stehen. Bis 2 / 2018 wurden weltweit 516 pathologisch gesicherte Fälle eines Brustimplantat-assoziierten ALCL dokumentiert.

Aufgrund der geringen Fallzahl sind die Diagnostik- und Behandlungsempfehlungen noch nicht ausreichend evaluiert und muss bei allen Patientinnen als Differentialdiagnose in Betracht kommen, die mindestens ein Jahr nach Implantation ein Serom entwickeln. Es sind jetzt die ersten Konsensus-Leitlinien zu Diagnostik und Therapie veröffentlicht worden.

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20.09.2018

Erweiterte Gewebeuntersuchung im Mammographiescreening möglich

Quelle: aerzteblatt online

Programmverantwortliche Ärzte im Mammographie-Screening können ab dem 1. Oktober 2018 in vollem Umfang histopathologische Untersuchungen beauftragen. Die Gewebeuntersuchung bei auffälligen Befunden umfasst dann auch das Grading mittels Morphometrie und die Bestimmung des Rezeptorstatus.

Die im Rahmen des Mammographie-Screenings notwendigen Leistungen werden nach dem Beschluss des Bewertungsausschusses in der GOP 19317 zusammengefasst.

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