21.03.2020

DGP2020: Corona - Aktueller Planungsstand zur 104. Jahrestagung

Quelle: dgp online, 19. März 2020

Derzeit geht die DGP davon aus, dass die 104. Jahrestagung vom 4. bis zum 6. Juni 2020 in Berlin wie geplant stattfinden kann. 

Oberste Priorität ist die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer/innen, Aussteller und aller internen und externen Mitarbeiter/innen. Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie beobachtet die sich entwickelnde Situation über das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) genau und wird über den aktuellen Stand der Dinge in einem Newsletter informieren.

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20.03.2020

Aktualisierte S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom vorgestellt

Quelle: aerzteblatt online, 20. März 2020

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie haben als federführende Fachgesellschaften eine aktualisierte S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms“ vorgestellt.

Wir leiten Sie hier direkt zum Leitlinienprogramm-Onkologie

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19.03.2020

Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs: Jetzt Ausdehnung auf weitere Tests möglich

Quelle: BDP online, 13. März 2020

In einem ersten Schritt hatte der G-BA im Juli 2019 mit dem OncotypeDX zunächst einen einzigen Genexpressionstest in der Versorgung von Patientinnen mit einem Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Brustkrebs ohne Lymphknotenbefall zugelassen, aber weitere Prüfungen beim IQWiG in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis liegt nun vor und lautet u.a. „Die Gesamtmortalität bei rein endokrin behandelten Patientinnen aus den jeweiligen Niedrigrisikogruppen lag für alle untersuchten Tests (EndoPredict, MammaPrint und Prosigna) in der gleichen Größenordnung wie beim Oncotype DX. Gleiches gilt für das Risiko eines Fernrezidivs bei den Tests Breast Cancer Index, EndoPredict, EPclin, IHC4 und Prosigna, das überwiegend analog dem des Oncotype DX unter 10 % lag.“

„Dies erlaubt den Schluss, dass die genannten methodisch standardisierten und klinisch validierten Multigentests in gleicher Weise geeignet sind, Brustkrebspatientinnen der genannten Gruppe mit niedrigem Metastasierungsrisiko bzw. niedriger Gesamtmortalität zu identifizieren, bei denen auf eine adjuvante Chemotherapie verzichtet werden kann."

Wir leiten Sie hier zur Pressemitteilung des BDP

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18.03.2020

BDP: Einige Aspekte zu Corona in der Pathologie

Quelle: BDP online, 18. März 2020

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. geht von einer länger andauernden gefährdenden Infektionslage mit COVID- 19 aus, bevor Impfstoffe zur Verfügung stehen bzw. Resistenzen gebildet werden.

Der Bundesverband veröffentlicht auf seiner Homepage einen aktuellen Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 mit wichtigen Informationen und aktuellen Erkenntnissen und Statistiken, sowie eine Anleitung zur Obduktion von mit Corona infizierten Leichen.

Hier geht es direkt zum Beitrag des Bundesverbandes

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08.03.2020

"Cancer Scout" - 9,6 Millionen Euro für Krebsforschung an der UMG

Quelle: StadtRadio Göttingen, 6. März 2020

Die Universitätsmedizin Göttingen erhält 9,6 Millionen Euro Fördergelder, um die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen zu verbessern. Das Geld wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über drei Jahre bereit gestellt. Mithilfe von künstlicher Intelligenz sollen schneller die passenden Medikamente für den jeweils vorliegenden Tumor gefunden werden. Dadurch sollen neben der Zeit auch Kosten eingespart werden.

Das Forschungsvorhaben „Cancer Scout“ am Institut für Pathologie wird dabei gemeinsam mit dem Industriepartner Siemens Healthineers umgesetzt. Es soll erproben, inwiefern sogenannte „digitale Biopsien“ dazu beitragen können, Vorhersagen über molekulare Veränderungen in Tumoren zu treffen. Jährlich erkranken bundesweit rund eine halbe Million Menschen an Krebs.

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07.03.2020

Mit künstlicher Intelligenz Krebs gezielt behandeln

Quelle: innovationsreport online, 6. März 2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein Forschungsprojekt von UMG-Pathologen zur Erprobung künstlicher Intelligenz für eine verbesserte Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.

Der wissenschaftliche Leiter des Vorhabens, Prof. Dr. Philipp Ströbel, Direktor des Instituts für Pathologie der UMG und stellvertretender Direktor des Universitäts-Krebszentrums Göttingen, möchte zusammen mit seinem Team neuartige molekulare Testungen und künstliche Intelligenz (KI) kombinieren und untersuchen. Die Forscher wollen herausfinden, ob es möglich ist, mit Hilfe einer „digitalen Biopsie“ molekulare Veränderungen in Tumoren vorherzusagen. Das wäre die Voraussetzung, um Tumoren in wesentlich kürzerer Zeit als bisher gezielt behandeln zu können.

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05.03.2020

Studie zur Tumormutationslast als Biomarker bei Krebs

Quelle: labo online, 5. März 2020

Wissenschaftler haben sechs Gentests auf ihre Zuverlässigkeit untersucht und einen Beitrag zur Bewertung dieser Multi-Gen-Panels für den Einsatz in der klinischen Routinediagnostik geleistet.

Die Menge an erworbenen Veränderungen im Erbgut im Tumorgewebe, die sogenannte Mutationslast, wird von Medizinern als Biomarker genutzt, um vorhersagen zu können, welche Patienten von einer Immuntherapie profitieren könnten. Auf dem Markt gibt es inzwischen verschiedene Tests, die durch Analyse mehrerer Hundert Gene Rückschlüsse auf diese Mutationslast zulassen. Wissenschaftler haben nun sechs Gentests auf ihre Zuverlässigkeit untersucht – im Hinblick auf den Einsatz solcher Multi-Gen-Panels in der klinischen Routinediagnostik.

In einer aktuellen Untersuchung haben die Wissenschaftler und Ärzte mehrerer Universitätspathologien in Deutschland und der Schweiz unter der Schirmherrschaft der Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie (QuiP) die Leistung und Qualität von sechs verschiedenen Gentests an 20 Tumorproben überprüft, untereinander verglichen und der Analysegenauigkeit des WES-Verfahrens gegenübergestellt.

Die Studie hat gezeigt, dass man mit den untersuchten Gen-Panels die Tumormutationslast näherungsweise bestimmen kann und ein verlässliches Ergebnis erhält, um Patienten gezielt auswählen zu können, die von einer Immuntherapie profitieren könnten.

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03.03.2020

Mit künstlicher Intelligenz Krensfrüherkennung: Ibes aus Tel Aviv erhält CE-IVD-Kennzeichnung

Quelle: glocalist online, 2. März 2020

Ibex bietet die allererste AI-getriebene Krebsdiagnostiklösung in der klinischen Routineanwendung in Pathologielabors und unterstützt Pathologen bei der Diagnose von Prostata- und Brustbiopsien. Die Produkte von Ibex werden im gesamten Arbeitsablauf des Labors eingesetzt und bauen auf tiefgreifenden Lernalgorithmen auf, die von einem Team von Pathologen, Datenwissenschaftlern und Softwareingenieuren geschult werden.

Ibex Medical Analytics, Pionier in der Krebsdiagnose unter Verwendung von künstlicher Intelligenz (AI) verkündete heute CE-IVD Zulassung für die Galen™ Prostata-Lösung für den Gebrauch in der Unterstützung von Pathologen bei der Identifizierung von Krebs auf Prostatakern-Nadelbiopsien.

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