17.05.2019

IT-Systeme für die Pathologie

Über viele Jahre, sogar Jahrzehnte, war die Auswahl an IT-Systemen für Pathologen durchaus überschaubar: drei bis vier etablierte Anbieter teilten den Markt weitgehend unter sich auf. Daneben gab es dann noch ein paar Anbieter, die jeweils nur wenige Installationen vorweisen konnten, z.B. weil es eigentlich keine spezifischen Pathologie-Systeme, sondern umgearbeitete Labor- oder Arztpraxissysteme waren.

Hier eine Liste der etablierten Systeme und die Webseiten, auf denen Sie detailliertere Information bekommen:

 

Neu auf dem deutschen Markt sind bzw. kommen in Kürze:

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13.05.2019

QuIP: Ab sofort Anmeldestart für die Ringversuche im zweiten Halbjahr

Quelle: bdp online, 10. Mai 2019

Im Auftrag der Qualitätssicheruns-Initiative Pathologie informiert der BDP über aktuelle Anmelde-Deadlines für die anstehenden Ringversuche im zweiten Halbjahr 2019:

 

Ringversuche 2019
HER2-Magen (IHC/ISH)17.06.2019
BRAF Mal. Melanom17.06.2019
PD-L1 NSCLC01.07.2019
GIST Molpath22.07.2019
MGMT31.07.2019
TBC-PCR01.08.2019
Keratine/Prostata12.08.2019
MMRD2 IHC30.09.2019
EGFR/T790M Verzögert
Neuer RingversuchIn PlanungMGMT-Protomer-Methylierung (Glioblastom) Versuchszeitraum: 14.10.-25.10.2019

Hier geht es direkt zum aktuellen Ringversuchsprogramm der QuIP mit weiteren Informationen

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04.05.2019

Barrett-Karzinom: Per Cytosponge lassen sich Personen mit hohem Risiko leichter identifizieren

Quelle: medical-tribune online, 3. Mai 2019

Barrett-Frühkarzinome haben eine gute Prognose, doch gerade Patienten ohne Refluxsymptomatik werden meist erst im fortgeschrittenem Stadium identifiziert. Ein Programm zur Früherkennung bei Risikopatienten wäre dringend nötig - existiert aber noch nicht.

Ein gravierender Nachteil aller derzeit praktizierten Screening- Modelle ist der Fokus auf Patienten mit Refluxbeschwerden. Zudem lassen sich frühe Neoplasien makroskopisch oft sehr schwer identifizieren und nur mittels standardisierten Quadrantenbiopsien nachweisen. Derzeit am erfolgversprechendsten für die Risikogruppen-Identifikation scheint die Kombination aus nicht- endoskopischer Zytologie und einem oder mehrerer Biomarkern zu sein.

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01.05.2019

Unbekannter Primärtumor: Metastasen aus dem Nirgendwo

Quelle: aerzteblatt online, 26. April 2019

Wenn trotz sorgfältiger Suche kein Primärtumor entdeckt werden kann, stehen derzeit oft nur relativ unspezifische Therapien zur Verfügung. In aktuellen Studien werden daher eine Reihe zielgerichteter Therapieoptionen geprüft, die sich nach den Eigenschaften der Metastasen richten.

Die Genexpressionsanalyse soll jetzt den Weg für eine Primärtumor-spezifische Therapie bei CUP ebnen.

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30.04.2019

Von A(brechnung) bis Z(ervixkarzinom)... BV-Treffen der bayrischen Pathologen/innen in Erlangen

Der Bundesverband lädt ein und 36 bayrische Pathologinnen und Pathologen folgen am Samstag, dem 27.4. der Einladung in mittelfränkische Erlangen.

Dr. Maximilian Dämmrich, der bayrische Landesvorsitzende des BV, hat ein dichtes und anspruchsvolles Programm zussammengestellt.

Den Anfang macht Prof. Dr. Florian Haller von der Uni-Pathologie Erlangen. Er beschäftigt sich mit einem neuen BioMarker: Tumor Mutational Burden (TMB) und stellt die TMB-Studie vor. Einmal mehr wird in diesem Vortrag deutlich, dass Tumor nicht gleich Tumor ist, sondern eine extrem komplexe Biologie dahinter steckt. Es ist von vielen individuellen Faktoren abhängig, ob eine Krebserkrankung wirkungsvoll behandelt werden kann, ob eine günstige oder eher ungünstige Prognose besteht, ob man über Lebensverlängerung für den Patienten sprechen kann. 

Prof. Dr. Arnd Hartmann, Chefarzt des Pathologischen Instituts im Universitätsklinikum Erlangen. Er sprach über PDL-1.

PD-1 (Programmed cell Death protein 1) ist ein inhibitorischer Rezeptor auf T-Lymphozyten, der nach Bindung an seinen Liganden PD-L1 zu einer Inaktivierung der T-Zelle führt und somit verhindert, dass sie ihre zytotoxische Wirkung entfalten kann.

Mit diesem Marker kann bestimmt werden, ob bei einem bestimmten Krebs (Prof. Hartmann führte das am Beispiel des Blasenkarzinoms aus) ein bestimmtes Medikament mehr oder weniger gut für die Behandlung eines Patienten geeignet ist.

Als Gastredner sprach Prof. Dr. Matthias Beckmann (Chefarzt der Frauenklinik der Uni Erlangen) über die aktuellen gesetzlichen Entwicklungen bei der Früherkennung des Zervixkarzinoms. Seit Jahren gibt es "konkurrierende" Verfahren, die zur Anwendung kommen: die konventionelle zytologische Abstrichuntersuchung (PAP), die seit 1971 auf breiter Basis über ein Krebsfrüherkennungsprogramm praktiziert wird. Die neuere HPV-Impfung als Vorsorge für junge Frauen und die HPV-Testung sind in anderen Ländern der Welt (allen voran Australien) sehr viel weiter entwickelt als bei uns in Deutschland. Und die Statistiken zeigen, dass das sehr erfolgreich ist.

Nach diesen "medizinlastigen" Themen sprach der Wuppertaler Rechtsanwalt Claus Renzelmann über die rechtlichen Schwierigkeiten im Umgang mit Finanzämtern und der KBV (Kassenärztlichen Bundesvereinigung). Ärzte sind eigentlich der Umsatzsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Aber die Finanzämter haben Lücken ausgemacht, durch die auch Pathologen möglicherweise unter die Gewerbesteuerpflicht fallen. Während die Umsatzsteuer immer nur eine bestimmte erbrachte Leistung betreffen kann, fällt eine Zuordnung der Gewerbesteuer immer auf alle Einnahmen einer Praxis zurück - und da kann es dann schon mal um größere Summen gehen.

Die KBV gibt vor, wie lange abgerechnete Leistungen dauern dürfen, z.B. 4 Minuten, 8 Minuten usw. Aufgrund der Menge der abgerechneten Ziffern errechnet man dann, wie viele Stunden ein Arzt wohl gearbeitet hat und ob das denn überhaupt sein könne. Die Diskussion zeigte dann, das diese Vorgehensweise sehr problematisch ist, weil sie keineswegs die Wirklichkeit in den Praxen und Instituten abbildet.

Bevor Dr. Dämmrich noch einiges zu den BV-Aktivitäten im bayrischen Landesverband sagte und damit die Veranstaltung schloss, stellte Frau Dr. Beate Buchmaier (Mitarbeiterin des Bundesverbandes Deutscher Pathologen in Berlin) das Konzept des Verbandes zum Thema Zervixkarzinomscreening vor. Dabei ging es um Fragen der Durchführung, der Qualität und der Vergütung.

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30.04.2019

Multiphotonen-Technologie - Mikroskopie im Körper

Quelle: scinexx online, April 2019

Wissenschaftler haben eine Technologie für mikroskopische Aufnahmen im lebenden Organismus entwickelt. Ein miniaturisiertes Multiphotonen-Mikroskop, das künftig endoskopisch eingesetzt werden kann, regt körpereigene Moleküle zum Leuchten an und ermöglicht  die Abbildung von Zellen und Gewebestrukturen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Advanced Science veröffentlicht.

Zur Diagnose von Erkrankungen ist es häufig notwendig, Gewebeproben unter dem Mikroskop zu beurteilen. Nun haben Biotechnologen, Physiker und Mediziner der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein Verfahren entwickelt, das die Untersuchung von Organen deutlich vereinfachen könnte. Zukünftig könnten aufwendige Färbeverfahren und zeitraubende Biopsien eingeschränkt werden.

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23.04.2019

DGP: 103. Jahrestagung der DGP unter dem Motto „ Yes, we care "

Quelle: DGP online

Das Motto der diesjährigen 103. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie vom 13.-15. Juni 2019 in Frankfurt „ Yes, we care ", soll in erster Linie darauf hinweisen, welche Verantwortung die Pathologie in der modernen Medizin trägt und übernimmt.

Themenschwerpunkte der Jahrestagung sind u.a. die Neubewertung des biologischen Verhaltens diverser endokriner/neuroendokriner Tumoren, neue Verfahren in der Transplantationspathologie sowie die überragende Rolle der Pathologie in der Präzisionsonkologie.

Informieren Sie sich hier über weitere interessante und spannende Themen der 103. Jahrestagung der DGP

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15.04.2019

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden immer wichtiger

Quelle: nachrichten.at, 10. April 2019

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden in der Medizin, vor allem in der Diagnostik und Dokumentation immer mehr genutzt.Auf der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinischen Onkologie wurde dieses zentrale Thema ausgiebig diskutiert.

Durch Big Data sei man in der Lage, neue Biomarker zu finden und Krankheiten früher vorherzusagen. In der Zukunft kann man vielleicht Krankheiten verhindern, anstatt sie zu diagnostizieren und zu behandeln. Heute erleichtert die Digitalisierung die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Beispiel in den Tumorboards. Daten aus Pathologie, Radiologie und sonstige Befunde werden online ausgetauscht und es wird verhindert, dass Wege zweimal beschritten werden müssen.

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