05.02.2020

Lungenkrebs bei Asiaten und Europäern unterschiedlich

Quelle: idw online, 3. Februar 2020

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Axel Hillmer, Leiter der Genomischen Pathologie an der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät, hat zusammen mit Wissenschaftlern und Klinikern in Singapur eine der ersten umfassenden genomischen Studien zum asiatischen Lungenadenokarzinom (LUAD) abgeschlossen.

Im Rahmen der Studie wurde zum ersten Mal eine umfassende genomische Landschaft asiatischer LUADs dargestellt und die komplexen ethnischen Unterschiede zwischen Asiaten und Europäern charakterisiert. Die Studie hat dabei besondere molekulare Merkmale für die ostasiatische Bevölkerung identifiziert. Die Studie wurde jetzt im renommierten Wissenschaftsjournal „Nature Genetics" veröffentlicht.

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03.02.2020

Ohne moderne Pathologie keine personalisierte Krebstherapie!

Quelle: ots online, 28. Januar 2020

Der „Siegeszug“ der modernen Krebstherapien wurde erst durch die Entwicklungen der modernen Pathologie möglich. Sie spielt in der modernen Krebsdiagnostik eine entscheidende Rolle und stellt die Basis sämtlicher moderner onkologischer Therapiekonzepte dar.

Denn erst die immer feineren und genaueren diagnostischen Möglichkeiten der Pathologie ermöglichen eine individuelle, personalisierte Krebstherapie. Nur durch die rasche Weiterentwicklung molekularpathologischer Methoden gelingt es, immer mehr molekulare Veränderungen von Tumoren zu identifizieren, die als Zielstrukturen für moderne Therapeutika dienen können. So trägt die moderne Pathologie maßgeblich dazu bei, dass die Gruppe jener PatientInnen, die zielgerichtete Therapien erhalten können, immer größer wird. Für die PatientInnen bedeutet dies: weniger belastende Chemotherapien, längeres Überleben und eine bessere Lebensqualität.

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar weist die Österreichische Gesellschaft für Klinische Pathologie und Molekularpathologie (ÖGPath/IAP Austria) auf den wichtigen Beitrag der Pathologie in der Bekämpfung von Krebs hin und warnt, dass ohne eine ausreichende Anzahl gut ausgebildeter Pathologen die derzeit exzellente Versorgung von Krebspatienten gefährdet ist.

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31.01.2020

Die Akademie für Fortbildung in der Morpholgie e.V. stellt ihr neues Programm 2020 vor

Quelle: akademie-morphologie online, Januar 2020

Das aktuelle Fortbildungsangebot der Akademie für Fortbildung in der Morphologie e.V. können Sie online unter dem folgenden Link mit Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen einsehen.

www.akademie-morphologie.de/

 

 

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28.01.2020

KBV: Informationen zum neuen Screeningprogramm Zervixkarzinom

Quelle: kbv online, Januar 2020

Am 1. Januar 2020 ist das organisierte Programm zur Früherkennung von Zervixkarzinomen gestartet. Die Abklärung auffälliger Befunde ist jetzt Teil des Programms und erfolgt nach einem verbindlichen Algorithmus.

Details zum Früherkennungsprogramm sowie zur Abrechnung und der Vergütung des neuen Screenings erhalten Sie hier

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25.01.2020

QuIP: Ankündigung Prototypischer Ringversuch BRAF V600E Mutation beim metastasierten Kolorektalkarzinom

Quelle: QuIP online, 20. Januar 2020

Angesichts der geplanten Zulassungserweiterung des BRAF-Inhibitors Encorafenib und des MEK-Inhibitors Binimetinib (Pierre Fabre, Freiburg) für die Therapie von vorbehandelten Patienten mit BRAF-V600E-mutiertem, metastasiertem Kolorektalkarzinom in Kombination mit dem EGFR-Antikörper Cetuximab (Merck, Darmstadt) führt die QuIP den Ringversuch „BRAF V600E Mutation beim metastasierten Kolorektalkarzinomdurch. Dieser wird sowohl als molekularpathologischer als auch immunhistologischer Teil angeboten.

Anmeldezeitraum: 20.01.2020 bis 20.03.2020 / Versuchszeitraum: 11.05.2020 bis 26.05.2020

Weitere Informationen zum Ringversuch erhalten Sie auf der Seite der QuIP

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21.01.2020

Künstliche Intelligenz verbessert Krebsdiagnose

Quelle: elektronik-informationen online, 20. Januar 2020

Deep-Learning-Algorithmen wurden bereits erfolgreich für die Klassifizierung medizinischer Aufnahmen eingesetzt. Lässt man aber eine KI ihre eigenen Kriterien aufstellen statt sie vorzugeben, kann sie sogar neue medizinische Erkenntnisse hervorbringen...

Die Künstliche Intelligenz AlphaGo Zero hat erfolgreich Krebsmerkmale auf unmarkierten medizinischen Aufnahmen der Prostata erkannt. Dafür verfolgten die Forscher den Ansatz des Reinforcements – des unbeaufsichtigten Lernens –, um die Diagnose gegenüber dem heutigen Stand des medizinischen Wissens zu verbessern. Außerdem entwickelten sie eine automatisierte Methode, die Ergebnisse der KI für Pathologen in hochauflösende Bilder zu übersetzen.

Ausgewertet wurden 13 188 Bilder aus der Pathologie, was etwa 86 Milliarden Bildfeldern, also Teilbildern für DNNs, entspricht. Mit elf Millionen der unmarkierten Bilder lernte die KI Krebsmerkmale zu identifizieren. Dies umfasste sowohl Merkmale, die unter den weltweit üblichen Gleason Score fallen, als auch solche, die sich auf Stützgewebe in krebsfreien Zonen beziehen und nicht von Pathologen berücksichtigt werden.

Die restlichen Bilder dienten der Verifikation der KI-Performance. Dabei war die Prognose für ein Rezidiv basierend auf den Klassifizierungen von AlphaGo Zero mit 82,0 % AUC präziser als die üblicherweise herangezogene Gleason Score mit 74,4 % AUC. Bei Kombination der beiden Methoden ergab sich eine Prognosegenauigkeit von 84,2 % AUC. Mit weiteren Datensätzen bestehend aus 2276 Aufnahmen von zwei anderen Krankenhäusern validierten die Forscher ihre Ergebnisse.

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20.01.2020

DKK 2020: Highlights zur molekularen Diagnostik und Therapie

Quelle: Springermedizin online, 17. Januar 2020

Vom 19. bis zum 22. Februar 2020 findet der 34. Krebskongress in Berlin statt. In einem Interview mit dem Kongresspräsidenten Prof. Hochhaus und Prof. Röcken, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie in der DKG werden die Kongressschwerpunkte vorgestellt.

Wie sieht die molekulare Krebsdiagnostik der Zukunft aus? Welche Rolle spielt die Epigenetik, was können genomische und RNA-basierte Technologien leisten, welche Erkenntnisse ziehen wir aus der Bioinformatik? Wie kann die molekulare Pathologie in Tumorboards, klinischen Studien und nicht zuletzt in die Zusammenarbeit zwischen den Leistungserbringern und den Zentren erfolgreich integriert werden?

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16.01.2020

BDP: Techniker Krankenkasse schließt mit BDP neuen herstellerunabhängigen Selektivvertrag zu Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs

Quelle: BDP online, 16. Januar 2020

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. und die Techniker Krankenkasse haben einen Selektivvertrag zu Genexpressionsdiagnostik für die Therapieentscheidung bei Brustkrebspatientinnen abgeschlossen.

Die molekularpathologische Genexpressionsdiagnostik ermöglicht einen gezielteren Einsatz der Chemotherapie und soll damit Übertherapie vermeiden helfen. Mit dem Selektivvertrag steht den TK-Patientinnen eine herstellerunabhängige Diagnostik zur Verfügung, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Vertragsstart ab sofort.

Der G-BA hatte zwar am 20.06.2019 die Erstattung der Genexpressionsdiagnostik in der Gesetzlichen Krankenversicherung für den ambulanten Bereich beschlossen, aber leider wurde der Beschluss nicht methodenoffen gefasst, sondern gilt vorerst nur für den in den USA erbrachten Oncotype DX Breast Recurrence Score® Test. Weitere in der Diagnostik verwendete Tests fallen nicht unter den Beschluss. Um diese Versorgungslücke für die Patientinnen zu schließen und die ärztliche Freiheit der Wahl der richtigen Methode für den Einzelfall zu gewährleisten, haben die Vertragspartner Techniker Krankenkasse, Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. und die Managementgesellschaft CONVEMA Versorgungsmanagement GmbH einen herstellerneutralen Selektivvertrag zu Genexpressionsdiagnostik bei Brustkrebs geschlossen. Das Angebot gilt bundesweit und steht grundsätzlich allen Leistungserbringern offen, die die Teilnahmekriterien erfüllen.

Es besteht ebenfalls ein Vertrag dieser Art mit etwa 40 weiteren Kassen aus dem BKK-Bereich. Zahlreiche klinische Studien der letzten 15 Jahre haben gezeigt, dass durch Genexpressionstests Patientinnen sicher identifiziert werden können, die keine Chemotherapie benötigen. Das erlaubt es, die Anzahl der Chemotherapien erheblich zu verringern und die betroffenen Frauen gezielter zu behandeln.

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