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14.09.2019

Maschinelles Lernen verbessert die Diagnostik bei Patienten mit Kopf-hals-Tumoren


Quelle: innovations-report online, 12. September 2019

Mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz ist es Forschern jetzt gelungen ein neues Verfahren zu entwickeln, das anhand chemischer Veränderungen der DNA die Herkunft von entartetem Gewebe ermittelt.

Mehr als 17.000 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Kopf-Hals-Tumoren. Bei einem Teil der Patienten entwickelt sich zusätzlich ein Lungentumor. Die Unterscheidung, ob es sich um eine Metastase des Kopf-Hals-Tumors handelt oder um einen Zweittumor erfolgt mit etablierten Methoden der pathologischen Diagnostik. Aufgrund der großen Ähnlichkeit der Gewebe liefern diese Untersuchungen in einem großen Teil der Fälle kein eindeutiges Ergebnis.

Mit den Methoden der künstlichen Intelligenz und den Methylierungsdaten mehrerer hundert Kopf-Hals-Tumoren und Lungentumoren wurde ein neuronales Netzwerk so trainiert, dass es lernte diese Tumorarten zu unterscheiden.

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