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06.11.2019

Fremdinvestoren gefährden den Freien Beruf auch in der Pathologie


Quelle: zm online, 6. November 2019

Der Bundesverband Deutscher Pathologen sieht die Freiberuflichkeit in Gefahr: Pathologische Institute werden von Fremdinvestoren aufgekauft. Mit Blick auf die Zahnmedizin fürchtet der Verband einen Sogeffekt.

Immer mehr pathologische Institute werden von Investoren gekauft:

Die Übernahme betrifft zwar derzeit nur wenige Standorte – 19 von 450 Standorten bei insgesamt rund 1.600 Pathologen bundesweit. Dennoch erkennt der Bundesverband Deutscher Pathologen einen ernsthaften Trend und sieht eine Gefahr für die Freiberuflichkeit des Berufsstandes. Dabei hat er die Entwicklungen der investorenbetriebenen MVZ im zahnärztlichen Sektor im Blick.

Es gibt derzeit in der ambulanten Versorgung vier Investmentgesellschaften mit direktem Bezug zur Pathologie: die Amedes Holding, die Synlab Gruppe, Sonic Healthcare und die Corius Gruppe. Im Rahmen der Investmentstrategien der Muttergesellschaften seien sie zum Teil schon mehrfach verkauft worden, machte Prof. Dr. Karl-Friedrich Bürrig, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, auf einem Pressegespräch am 5. November in Berlin deutlich.

Bürrig befürchtet Abstriche in der Qualität: Auf ein nachhaltiges Engagement in der Krankenversorgung hätten die Investmentgesellschaften keinen entscheidenden Einfluss. Lesen Sie hier weiter