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17.04.2020

Früherkennung Zervixkarzinom: Dokumentationsvordruck an Vorgaben der Richtlinie angepasst


Quelle: aerzteblatt online, 17. April 2020

Für die Krebsfrüherkennung Zervix-Karzinom wird der Vordruck Muster 39 zum einen im Rahmen der Beauftragung des Primär Screenings oder der Abklärungsdiagnostik und zum anderen für die Datenübermittlung der erhobenen Befunde verwendet. Es ersetzt in diesem Zusammenhang den Überweisungsschein (Muster 6). Im linken Bereich der Muster 39a und 39b trägt der beauftragende Gynäkologe die relevanten anamnestischen Angaben und Vorbefunde ein und übersendet das Formular mit der zu untersuchenden Probe an den auftragannehmenden Zytologen. Sofern die Beauftragung der zytologischen Untersuchung getrennt von der Beauftragung des HPV-Tests erfolgt, ist bei der Beauftragung der zytologischen Untersuchung das Ergebnis des HPV-Tests zu übermitteln.

Der Zytologe ergänzt den Vordruck auf der rechten Seite mit den Untersuchungsergebnissen und gibt eine Empfehlung ab.

Muster 39a wird abschließend dem beauftragenden Gynäkologen im Rahmen der Befundübermittlung zur Verfügung gestellt. Muster 39b ist für die Unterlagen des auftragannehmenden Zytologen bestimmt.

Das Muster 39 kann auch digital genutzt werden (siehe hierzu Anlage 2b BMV-Ä). Die Rückmeldung der Ergebnisse vom Zytologen an den beauftragenden Gynäkologen kann wahlweise und in Abstimmung beider Parteien auch per eArztbrief erfolgen.

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