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13.05.2020

BDP: Gefahr durch Private Equity Fonds


Quelle: tagesspiegel background, 12. Mai 2020

Karl-Friedrich Bürrig ist Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen. Der Professor erklärt, wer aus seiner Sicht Interesse an einer zunehmenden Ausbildung konzernartiger Strukturen in der medizinischen Versorgung hat und wo die Gefahren liegen.

Richtet man den Blick zurück zu den Anfängen jener verstärkten Kommerzialisierung und entsprechender Akteure auf den deutschen Gesundheitsmarkt, so zeigt sich, dass ihre Beweggründe andere waren als die nachhaltige Sicherstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge in Deutschland. Die Finanzkrise 2007/2008 und die ihr folgende Eurokrise 2010 zwangen Kapitalgeber und Investmentfonds, ihre Anlagestrategien zu ändern. Infolge dessen bewerteten Private-Equity-Investoren den Gesundheitssektor als lohnenswerte und stabile Anlagemöglichkeit für Investitionen und Exitstrategien mit hohen Gewinnen.

Diese Entwicklung zwingt die Medizin in Deutschland im Allgemeinen und die Pathologie im Besonderen in ein Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen, die nur schwerlich miteinander vereinbar sind. Grund dafür ist die wesentlich unterschiedliche Zielsetzung des medizinisch beziehungsweise pathologischen Bereichs auf der einen, und des kommerziellen Sektors auf der anderen Seite.

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