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21.05.2020

Corona-Pandemie: Patienten dürfen keinesfalls auf wichtige Diagnostik verzichten


Quelle: idw online, 19. Mai 2020 Pressemitteilung

Seit der Corona-Krise verzeichnen Pathologen einen deutlichen Einbruch bei eingesendeten Gewebeproben. Dies ergab eine erste repräsentative Umfrage vom 7. April 2020 unter 30 deutschen Universitätspathologien. Mehr als die Hälfte der Universitätsinstitute meldeten einen Rückgang von mehr als 20 Prozent seit Beginn der Corona-Krise 2020. Initiator dieser Umfrage war die DGP, Deutsche Gesellschaft für Pathologie.

Da Pathologen sämtliche im Rahmen von Untersuchungen oder Operationen entnommenen Biopsien auf krankhafte Veränderungen untersuchen, lässt sich an rückläufigen Zahlen der Einbruch von ärztlicher Tätigkeit sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich ablesen.

„Die Schließung von Praxen/Polikliniken und die Angst vor Ansteckung mit dem Covid-19-Virus hat viele Patienten von Arztbesuchen abgehalten“, erklärt Prof. Dr. Gustavo Baretton, Pathologe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Der Appell des Spezialisten: „Wir möchten die Patienten dringend auffordern, aus Angst vor Corona keinesfalls auf die Abklärung von Beschwerden zu verzichten. Jede und jeder sollte Symptome ernst nehmen und ärztliche Termine wahrnehmen.“

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