Pressemitteilung Intas Göttingen März 2011 >
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21.03.2011

Bedarfsplanung: Neue Zulassungssperren verhängt


Quelle: aerzteblatt.de

 

Neun Arztgruppen dürfen sich seit dem 6. September nicht mehr ungehindert niederlassen. Der gemeinsame Bundesausschuss beschloss eine entsprechende Regelung, die zunächst bis Ende Dezember 2012 gelten soll.

 

Betroffen von der Bedarfsplanung sind neben den Kinder- und Jugendpsychiatern, Physikalische- und Rehabilitationsmedizinern, Nuklearmedizinern, Strahlentherapeuten, Neurochirurgen, Humangenetikern, Laborärzten und Transfusionsmedizinern auch die Pathologen.

 

Heftige Kritik kommmt von den Berufsverbänden der betroffenen Fachverbände. Der Bundesverband Deutscher Pathologen lehnt grundsätzlich die Bedarfsplanung als geeignetes Planungsinstrument für sein Fachgebiet ab. Es gebe keine den Ärzten in der direkten Krankenversorgung vergleichbare Fach- und Versorgungsstruktur, deshalb könnten auch nicht die gleichen Maßstäbe der Bedarfsplanung eingesetzt werden. Gerade bei einem Fach an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Versorgung sei eine Bedarfsplanung allein für den ambulanten Bereich nicht machbar.