DGP: Neuigkeiten von der QuIP GmbH zu anstehenden Ringversuchen >
< Nutzbarkeit elektronischer Patientenakten für Forschung und Versorgung sicherstellen
26.11.2018

Nach mutmaßlich hundertfacher Mordserie: Mediziner fordern mehr Obduktionen


Quelle: sputniknews online, 23. November 2018

Die Niedersächsische Landesregierung hat nach Bekanntwerden der Mordserie durch den Krankenpfleger Niels Högel ein neues Bestattungsgesetz verabschiedet. Die Neuerung soll dafür sorgen, dass unnatürliche Todesfälle schneller entdeckt werden. Mediziner kritisieren das Gesetz und fordern mehr Obduktionen.

Eine Änderung des Bestattungsgesetzes soll Fehler in der Behandlung von Patienten schneller und besser aufdecken. So soll beispielsweise immer dann die Polizei alarmiert werden, wenn jemand während einer Operation oder innerhalb 24 h danach stirbt. Für viele Pathologen und Rechtsmediziner gehen die Gesetzesänderung nicht weit genug. 

Instrumente um Tötungen vorzubeugen bzw. zu aufzudecken, sind nach Einschätzung von Prof. Klintschar (Leiter der Rechtsmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover) und Prof. Bürrig (Bundesverband Deutscher Pathologen) eine qualifizierte Leichenschau auf der einen Seite sowie eine Erhöhung der Obduktionszahlen (15% aller Verstorbenen im Krankenhaus sollen nach dem Zufallsprinzip obduziert werden).

Lesen Sie hier den Beitrag und hören Sie das Interview mit Prof. Dr. K.-F. Bürrig